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  • 22.11.16 – und der ganze Rest

    Einladung zur Aktionskonferenz Gegen den G20-Gipfel 2017 Hamburg 3./4. Dezember 2016

    einladung-konferenzAm 7. und 8. Juli 2017 soll in Hamburg der G20-Gipfel stattfinden. Die Regierungschefs und –chefinnen der 19 reichsten und mächtigsten Staaten der Erde, begleitet von 6.000 Delegationsmitgliedern, umschwärmt und dauerfotografiert von erwarteten 3.000 Journalist_innen und natürlich abgeriegelt und geschützt von einer Polizei- und Geheimdienstarmee von mindestens 10.000 Einsatzkräften. All dies soll mitten in Hamburg stattfinden: in den Messehallen, im Rathaus, in der Elbphilharmonie. Weiträumige, mehrstufige Absperrungen, Ausweiskontrollen, evakuierte Wohnungen – die hauptsächlichen Leidtragenden werden die Menschen im Karoviertel und den anderen umliegenden Stadtteilen sein, besonders jene, die wegen ihrer Herkunft, ihres Aufenthaltsstatus, ihrer prekären sozialen Situation oder aus irgendeinem anderen Grund ohnehin schon häufigen Kontrollen und Schikanen ausgesetzt sind.

    Die Bewohner_innen sollen weichen für eine Inszenierung der Macht, aus einer lebendigen Stadt wird eine tote Kulisse. Aufgeführt wird vor allem die Illusion, dass die politischen Eliten des globalen Kapitalismus die Dinge im Griff hätten, dass sie irgendwie in der Lage seien, den Menschen Sicherheit, Frieden, Auskommen, eine reale Zukunftsperspektive zu verschaffen. Dabei vollzieht sich vor unser aller Augen das genaue Gegenteil: Die herrschende Weltordnung ist eine täglich weiter eskalierende Welt-un-ordnung von brutaler sozialer Ungleichheit, strukturell verankertem Sexismus und Rassismus, ökologischer Verwüstung und sich ausbreitenden Kriegen. Millionen Menschen sind auf der Flucht, Milliarden kämpfen ums bloße Überleben und stetig mehr Menschen sind weltweit, auch hier in Deutschland, von Prekarisierung betroffen. Zugleich wird eine kleine globale Oberschicht fortwährend reicher und reicher.

    Die politischen Repräsentanten dieser Weltunordnung wollen also nach Hamburg kommen: Erdogan aus der Türkei, Putin aus Russland, Brasiliens kalter Putschist Temer, wenn wir Pech haben noch Donald Trump. Auch über die Regierungen Chinas oder Indiens lässt sich nicht viel Gutes berichten. Und die auch so demokratischen Regierungen Westeuropas? Sie sind es, die Mauern und Zäune errichten und Menschen auf der Flucht eiskalt ertrinken lassen. Wir werden ihnen zeigen, dass sie in Hamburg nicht willkom- men sind!

    In vielen politischen Gruppen und Spektren haben die Überlegungen, wie die notwendigen Proteste und Aktionen gegen den G20-Gipfel organisiert werden können, bereits begonnen. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Ansatzpunkte: Den einen geht es
    um das Recht auf Stadt, anderen um Klimapolitik, wieder anderen um Flucht und Migration oder um den Kapitalismus als Ganzes. Es gibt Ideen von einem Gegengipfel, einer Großdemonstration, von ungehorsamen Aktionen rund um den Tagungsort oder in der ganzen Stadt.

    Aber egal wie die Kritik am G20-Gipfel genau begründet wird, egal welche Aktions- und Ausdrucksformen bevorzugt werden, die Proteste können nur dann ein Erfolg werden, sie können nur dann die Möglichkeit einer anderen, solidarischen und gerechten Welt aufscheinen lassen, wenn sie nicht gegeneinander gestellt werden, sondern sich ergänzen. Das braucht vor allem Absprachen und viel Kommunikation zwischen den Gipfelgegner_innen.

    Wir wollen den Raum schaffen für diese Kommunikation, für gemeinsame Planungen und für Verabredungen, wie sich unterschiedliche Vorstellungen ergänzen können. Deswegen laden wir ein zu einer Aktionskonferenz, bei der alle Aktivist_innen und Interessierten willkommen sind, die sich in einen linken, emanzipatorischen Gipfelprotest einbringen wollen. (Dass wir einen klaren Trennungsstrich gegen alle rechten, rassistischen oder antisemitischen Standpunkte ziehen, versteht sich von selbst.)

    Kommt zahlreich am 3./4.12. nach Hamburg und bringt Eure Ideen und Fragen mit, dann werden die Bilder, die im Juli 2017 um die Welt gehen, ganz andere sein, als sich die Gipfelstrategen dies wünschen.

    Zur Konferenz laden ein:

    Weitere Informationen findet ihr hier : g20hamburg.org


    Die Einladung gibt es auch in verschiedenen Sprachen :

    German: g20hamburg.org/de/node/25

    English: On the 3./4.12.2016 there will be a first Action-Conference against the G20-Summit 2017 in Hamburg. g20hamburg.org/en/node/30

    Italian: Invito a partecipare alla Conferenza d’Azione
    (AKTIONSKONFERENZ) contro il Vertice dei G20, 2017 Amburgo 3./4. Dicembre 2016 – g20hamburg.org/it/node/51

    Kurdish: nVexwendina Konferansa Çalakiyan li dijî Civîna G20 yê 2017. Li hamburgê 3./4. ê berfanbarê Na ji bo G20 2017 –
    g20hamburg.org/ku/node/31

    Spanish: Invitación a la Conferencia para la acción contra la Cumbre G20 2017 Hamburg, 3 y 4 de diciembre 2016 –
    g20hamburg.org/es/node/50

    Turkish: Eylem Konferansına Çağrı G20 2017 Zirvesine Karşı Hamburg, 3-4 Aralık 2016 – g20hamburg.org/tr/node/32

  • 17.11.16 – und der ganze Rest

    Love and solidarity

    LOVE

    Wir lieben Subkultur, D.I.Y., gute Partys und Musik. Wir lieben auch es
    uns in die herrschende Politik einzumischen, zu stören und unbequem zu
    sein. Und wir lieben das Linke Zentrum. Dies ist ein von verschiedensten
    linken Gruppen selbstverwalteter Ort. Hier geht es nicht darum Geld zu
    verdienen. Alle Menschen die sich hier einbringen und hier „arbeiten“
    machen das ohne Geld dafür zu kriegen. Aus Überzeugung und Liebe zur Sache.

    SOLIDARITY

    Wir nutzen diese Party um Geld für zwei Projekte zu sammeln. Das
    Rechtshilfekonto Düsseldorf begleitet und unterstützt finanziell
    Prozesse gegen linke Aktivist_innen.
    Der Congreso de los Pueblos ist ein Zusammenschluss linker
    Aktivist_innen in Kolumbien. Gerade organisieren sie einen
    lateinamerikanischen Kongress linker Bewegungen und sind um die Unkosten
    decken zu können auf Spenden angewiesen.

    RESPECT

    Wir wollen zusammen eine unbeschwerte Party feiern bei der sich jede☆r
    wohl fühlen kann. Bitte achte deshalb auf dich und andere, begegne allen
    mit Respekt und misch dich ein wenn es sein muss. Die Menschen hinter
    der Theke sind jederzeit ansprechbar solltest du oder andere
    Untestützung benötigen.

    Eure Furiosis
     

    MINA THREAT [ Aesthetik & Zerstörung | Köln )
    https://soundcloud.com/mina_threat/onoff

    BE LÀ ( Aesthetik & Zerstörung | Köln )
    https://soundcloud.com/bellabela/audio-id-opening-set-nachtigall-koln-0316

    DÉSIRÉE ( Reisebureau | Essen )
    https://soundcloud.com/beatplantation/tanzwiese-opening-2012-desiree

    Eintritt gegen Spende fürs Rechtshilfekonto Düsseldorflove-plakat

  • 17.11.16 – und der ganze Rest

    DAS NENNT IHR SICHER?? SA, 26.11.2016 um 13 Uhr – Düsseldorf – DGB-Haus

    جلوگیری از بازگرداندن به منطقه جنگی / جلوگیریاز بازگرداندن به افغانستان (تظاهرات)
    Keine Abschiebungen in Kriegsgebiete – Keine Abschiebungen nach Afghanistan!

    +++please share and support!+++

     
    aa

     

    26.11. ما دوباره در شهر دوسلدورف به خیابانخواهیم امد و “ ما انسان هستیم و ما حق زندگی کردن داریم“.

    اروپا در نظر دارد تا 80هزار پناهنجو ازافغانستان را به منطقه جنگی بازگرداند و تنها 40 هزار نفر از آلمان هستند.

    ما و تمام کسانیکه در جنگ گشته داده اند و داغدیده اند می دانند ، که افغانستان یک کشور امن نیست . جنگ در منطقه ادامه دارد وهیچ ساختار امنیتی در منظقه وجود ندارد تا یک غیر نظامی بتواند در انجا زندگی کند .طالبان و منبع نظامی حاکم در منطقه هیچ امنیتی را به ما ارائه نمی کنند.

    لطفا ما را در این تظاهرات همراهی کنید و با مابه خیابانها بیایید!

    لطفا به ما اطلاع بدهید اگر شما می خواهید با ماهمراه باشید

    Am 26.11. werden wir erneut in Düsseldorf auf die Straßen gehen, denn „Wir sind Menschen und wir haben das Recht zu leben!“

    Europa will 80.000 Afghan_innen zurück in den Krieg schicken! 40.000 allein aus Deutschland!
    „Wir und unsere im Krieg Hinterbliebenen wissen, dass wir in Afghanistan keine sicheren Gegenden antreffen werden. Es herrscht dort weiterhin Krieg und es gibt keine Infrastruktur, welche ein ziviles Leben ermöglicht! Die Taliban, das afghanische Militär und diverse Warlords bieten uns keine Sicherheit!“

    Einen ausführlicheren Aufruf findet ihr weiter unten.
    *Bitte unterstützt unsere Demonstration und geht mit uns auf die Straße!*
    Meldet euch, wenn ihr unseren Aufruf unterzeichnen wollt!

    Nedaje Afghan نداى افغان – Afghanischer Aufschrei – Afghan Outcry
    afghanischer-aufschrei@riseup.net
    https://www.facebook.com/nedajeafghan

    ***SA, 26.11.2016 um 13 Uhr – Düsseldorf – DGB-Haus***
    (Friedrich-Ebert-Str. 34 / Nähe Hauptausgang HBF)


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  • 8.11.16 – in Bewegung

    Interview mit der „Refugee Law Clinic“ (Interview von 10.16)

    Die Intention der Refugee Law Clinic Düsseldorf ist, Rechtsberatung durch Studierende mit dem Schwerpunkt Asylrecht anzubieten. Die Ausbildung findet ab Wintersemester 2016/2017 statt und soll zum Ziel haben, kostenlose Rechtsberatung für Geflüchtete und Asylsuchende ab Sommer 2017 in Rücksprache mit Volljurist*innen anzubieten.

    IFuriosi: Wer seid ihr, was macht ihr und wie kam es zu der Idee?

    Refugee Law Clinic: Wir sind ein junges Team engagierter Studierender und anderer Interessierter, die vor ca. einem Jahr das Projekt Refugee Law Clinic Düsseldorf ins Leben gerufen haben. Wir wollen einen schnellen und unkomplizierten Zugang zur Rechtsberatung im Hinblick auf asyl- und aufenthaltsrechtliche Fragen schaffen. Das Modell der Refugee Law Clinic war uns aus anderen Städten (wie Freiburg und Köln) bekannt. Es entstand der Wunsch, dieses Konzept auch in Düsseldorf anzubieten. Unterstützt wird das Projekt durch unseren Schirmherren Karl-Heinz Krems, den Staatssekretär des Justizministeriums des Landes.
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  • 8.11.16 – in Bewegung

    Coffee to stay: Selbstorganisierter Treffpunkt für Geflüchtete (Interview von 09.16)

    Vor etwa einem halbem Jahr startete im Hinterhof – Linkes Zentrum das Coffee to Stay als Treffpunkt für Geflüchtete.


    1. Wie kam es zu dieser Veranstaltung?

    Einige Leute aus dem Umfeld der antiautoritären Gruppe „alles.anders.“ dachten sich im  letzten Winter, dass das Linke Zentrum Hinterhof mit all seinen Gruppen, Menschen und Möglichkeiten sich für geflüchtete Menschen in Düsseldorf öffnen sollte.
    Neben den menschenfeindlichen Erfahrungen an den Außengrenzen der EU und Deutschlands, die Tausende auf ihren Wegen hierher machen mussten, gibt es auch nach der Ankunft viele weitere trennende Barrieren, sowohl zwischen Geflüchteten und der deutschen Mehrheitsgesellschaft als auch zwischen verschiedenen Communities von Geflüchteten. Aus diesen Gründen war es nötig, einen offenen Raum zum gegenseitigen Kennenlernen, Austausch, Netzwerken und Unterstützen zu schaffen. Die Möglichkeit für politische Organisierung ist hierbei ausdrücklich miteingeschlossen.
    Abgrenzungen und Barrieren zwischen den Menschen werden durch die Art der Unterbringungen (verschiedene Camps oder Heime) und Unterschiede hinsichtlich Arbeitsbedingungen und Status (Abhängigkeit von Sozialleistungen, private Kontakte, Arbeitszwang und nicht gesicherte Aufenthaltstitel) erzeugt und stellen neben den ohnehin bestehenden Trennlinien von ethnischer Herkunft, Klassenzugehörigkeit, Gender, Bildungsgrad etc. zusätzliche Hindernisse dar.
    Diese Beispiele belegen deutlich die Notwendigkeit des Austauschs zwischen unseren unterschiedlichen Lebensrealitäten und Entwürfen, um eine gemeinsame Grundlage für die kommenden sozialen Kämpfe zu finden. Wir rufen alle gleichgesinnten Menschen dazu auf, in diesen schwierigen Zeiten Position zu beziehen und ihren sozialen Status und ihre Infrastruktur zu nutzen, um zu einer gerechteren Gesellschaft beizutragen.
    Der geschaffene Raum soll so offen wie möglich gehalten sein und gemeinsam gestaltet werden. Bis heute kommen immer wieder neue Leute zu unserem Café. Auf diese Weise entsteht eine gemeinsame Struktur von Geflüchteten und Nicht-Geflüchteten, die das Café betreibt, und die dort angestoßenen Prozesse und deren Resultate organisiert.
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  • 27.9.16

    Jute statt Afd, umweltbewusst und schick noch dazu.

    beutelUnsere FCK-AFD Jutebeutel könnt ihr ab sofort in der BiBaBuZe (Aachener Str. 1, Düsseldorf) kaufen!!! Bei der Gelegenheit könnt ihr Euch dann gleich noch mit hochwertiger Literatur für den Herbst eindecken.

    bibabutze

  • 28.8.16 – Gegen Krieg

    Siebzig Jahre NRW -ein Leerstück Demokratie

    Als am letzten Samstag den 27.August unter dem Motto „Krieg ist kein Kinderspiel“ „kein werben fürs sterben“ gegen den Stand der Bundeswehr demonstriert werden sollte,hagelte es Platzverweise gegen die DemonstrantInnen. Eine spontan angemeldete Kundgebung an der ca. 50 Leute teilnehmen wollten,durfte nicht stattfinden. Die „Gefahr“,die von der Gruppe ausgehen würde,sei zu groß. Irgendein Polizist hatte angeblich GegendemonstrantInnen belauscht,die den Stand der Bundeswehr stürmen wollten…auch sonst zeigte sich die Polizei wenig kooperativ und wollte keine Kundgebung in Ruf- und Hörweite zulassen.
    Ihr Recht auf Protest wollten sich die Leute dennoch nicht nehmen lassen. Knapp 2 dutzend Personen schafften es trotz Polizeisperren auf dem NRW-Fest mit Transparent und Flyern zu demonstrieren!

    Super Aktion! Danke an alle die dabei waren.

    bw4

     

  • 25.8.16 – Gegen Krieg

    Krieg ist kein Kinderspiel

    BWNRWTag

    Am Samstag wird es eine Protestaktion gegen die Bundeswehr auf dem NRW-Fest geben.

    Treffpunkt ist 14:30Uhr an der DJH Jugendherberge, Düsseldorfer Str. 1, in Oberkassel.

    hier unser Aufruf gegen das militaristische Spektakel:

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  • 25.8.16 – Antifa

    FCK Afd, love „Rock gegen Rechts“

    Es war ein tolles Rock gegen Rechts am 6. Aug. 2016 im Volksgarten.

    Toll, dass so viele an unserem Stand waren und fleißig Dosen geworfen haben.

    Hier nochmal unserer Flyer mit Argumenten gegen die Afd:

    Warum die „Alternative für Deutschland“ (kurz AfD) eine rechtspopulistische, rassistische, sexistische und menschenverachtende Partei und eine Bedrohung für selbstbestimmtes und vielfältiges Leben ist.

    • Rückständige und realitätsferne Familienpolitik:

    Die AfD will das „Schrumpfen als deutsches Volk“ verhindern, indem Eltern drei Kinder bekommen. Um dieses Wunschbild einer deutschen Familie zu etablieren, will die AfD „auf die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten einwirken und auch im Bildungsbereich Anstrengungen unternehmen, damit Ehe und Familie positiv dargestellt werden“.

    In der traditionellen Familie geht der Vater arbeiten und die Frau kümmert sich daheim um Haushalt und Kinder.

    Die Wirklichkeit ist jedoch voller Vielfalt. Auch Lebensentwürfe von Alleinerziehenden, Patchwork-Familien, berufstätige Müttern oder gleichgeschlechtlichen Paare haben ihren Platz, den die AfD nicht wahrhaben will.

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  • 25.8.16 – und der ganze Rest

    Blockupy goes Berlin und Düsseldorf fährt mit !

    busticketsBustickets bekommt ihr in der Buchhandlung BiBaBuZe,
    Aachener Straße 1 in Düsseldorf!

    Am Donnerstag Nacht (1.9) fahren wir los und Samstag Abend (3.9) wieder zurück.
    Bei Fragen zur An- und Abreise aus Düsseldorf e-mail an: info@ifuriosi.org

    Noch was zum nachlesen:
    Aufruf von Blockupy Europe für die Blockaden am Freitag (3.9)

    Grenzenlos feministisch! – Grenzenlos solidarisch! Aufruf der Interventionistische Linke für den 3. September

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