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25.02.2016 ZAKK 20h: Die Türkei – ein »sicherer Herkunftsstaat«?

veranstaltung160225-1Ein EU-Partner zwischen Menschenrechtsverletzungen und BRD-Asyl-Deal? Ein kritischer Reisebericht in Zeiten der Asylrechtsverschärfung – und was wir damit zu tun haben

Nicht erst seit der sogenannten Flüchtlingskrise gilt das NATO-Mitglied Türkei für den Westen als Schlüsselstaat in einer ‚konfliktbehafteten’ Region. Trotz gravierender Menschenrechtsverstöße, bewusst provozierter Eskalationen – bis hin zur Unterstützung des sogenannten Islamischen Staates (IS) – setzt die europäische Staatengemeinschaft auf die türkische Regierung unter der Führung Erdoğans und diskutiert aktuell, die Türkei als »sicheren Herkunftsstaat« zu deklarieren.

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Verdrängung hat viele Gesichter – Dokumentarfilm & Diskussion

30. Juli | 19.30Uhr | Butze – Kneipenkollektiv

140813_Plakatentwurf_5_PfadeDer Film entstand über fünf Jahre und hat die Ent-wicklung eines Berliner Kiezes (Alt-Treptow) beobachtet. Zum Teil investigativ und konfrontativ, zum Teil einfühlend, geht die Kamera sehr nah an die Menschen.

Keine noch so unbequeme Frage wird ausgelassen. Auch wenn der Film eine Nähe zu den von Miet-erhöhung und Verdrängung betroffenen Menschen nicht verhehlt, so gibt er auch jenen eine Stimme und Gesicht, welche für die Verdrängung verantwortlich gemacht werden.

„Verdrängung hat viele Gesichter“ handelt vor allem auch von den Träumen der Einen nach Sicherheit, die in den Bau von Eigentumswohnungen (sogenannte Baugruppen) investieren. Und von den Ängsten der Anderen, denen durch die Aufwertung ihres Kiezes die Zukunft in ihrer Mietwohnung immer unsicherer wird. Dies führt zu offenen Konflikten und lautstarkem Widerspruch.

Der Film rührt an, beschämt und wirft Fragen auf. Fragen über die Zukunft unserer Stadt. Wie wollen wir zusammen leben? Und wem gehört die Stadt? Einfachen Antworten enthält sich der Film.

Wir freuen uns, dass eine Person des Berliner Filmkollektivs den Film präsentiert und für Fragen und Diskussion zur Verfügung steht.

In Kooperation mit der Referat für Politische Bildung des AStAs der FHD

Wie ihr die Butze findet könnt ihr hier nachlesen

Alle für Kalle! Zwangsräumung verhindern.

2Unser erstes Interview der „… in Bewegung“ Reihe in der Terz, führte uns in unsere Nachbarstadt Köln. Ähnlich wie in Düsseldorf kämpfen dort Gruppen und Initiativen in einem „Recht auf Stadt“-Bündnis gegen steigende Mieten, Luxuswohnungsbau und Zwangsräumungen. Wir sprachen mit Peter von der Kampagne „Alle für Kalle!“. Kalle soll aus seiner Wohnung zwangsgeräumt werden, aber der Widerstand in der Stadt wächst…

i furiosi*: Hallo Peter, bevor wir über eure Kampagne sprechen, könntest du uns etwas zur Wohnraumpolitik der Stadt Köln sagen?

Peter („Alle für Kalle!“): In Köln sieht es ähnlich aus wie in anderen Großstädten, bezahlbarer Wohnraum ist kaum noch vorhanden und die Preispirale dreht sich weiter. Hier in Köln eine preiswerte Wohnung zu finden, ist fast so aussichtslos wie ein Lottogewinn. Die Mieten explodieren und haben die 10 Euro/qm2-Marke inzwischen weit hinter sich gelassen. Häuser werden entmietet, um sie nach der Sanierung zu horrenden Preisen neu zu vermieten. Es gibt Leute, die kaufen Wohnungen und werfen die alten Mieter*innen bei Bedarf eiskalt raus, denn „Eigentum hat Vorfahrt“. Aber an mehren Orten der Stadt regt sich Widerstand.

i furiosi*: Wie sehen denn eure Kämpfe gegen diesen Mietenwahnsinn aus?

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Antirassistische Protestaktion gegen Hamburger SPD-Bürgermeister Olaf Scholz am Ständehaus

150 Menschen zeigen Solidarität mit „Lampedusa in Hamburg“

Olaf Scholz fuck offStatt beim Düsseldorfer Ständehaus-Treff in der K21 große Reden zu schwingen, musste sich der stellvertretende SPD-Vorsitzende, Olaf Scholz, erstmal einiges anhören. 150 Aktivist*innen empfingen den Hamburger Bürgermeister sowie die Gäste vor dem Gebäude mit Pfiffen, Transparenten und der Parole „Refugees welcome – Olaf Scholz fuck off“. Die Demonstrant*innen machen Olaf Scholz und seinen SPD geführten Senat verantwortlich für die rassistische Asylpolitik, die den rund 300 Geflüchteten der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ ein menschenwürdiges Leben unmöglich macht. Seit Monaten kämpft die Gruppe für ein dauerhaftes Bleiberecht, nachdem sie dem libyschen Bürgerkrieg und dessen Eskalation durch die militärische Intervention der NATO entkommen sind und über Lampedusa und Italien bis nach Hamburg gelangten. Seit Mitte Oktober macht die Polizei auf Anordnung der Hamburger SPD Jagd auf die Geflüchteten. Ziel der rassistischen Kontrollen ist es, die Abschiebungen der Menschen vorzubereiten und den Zusammenhalt der Gruppe zu spalten.

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IFuriosi.org geht Online

Zum Anfang des Jahres 2012 hat sich der Antifa KOK Düsseldorf nach über 15 Jahren Bestehen aufgelöst. Darin waren wir als Gruppe I Furiosi [die Wütenden] seit unserer Gründung im Zuge der Proteste gegen den G8 Gipfel in Heiligendamm 2007 organisiert. Viele von uns waren vorher schon politisch aktiv und im Antifa KOK dabei. Als Gruppe widmen wir uns globalisierungskritischen, antifaschistischen und antimilitaristischen Themen- und Aktionsfeldern. In den letzten zwei Jahren haben wir uns besonders für ein „Recht auf Stadt“ eingesetzt: Wir haben das Bündnis „Freiräume für Bewegung“ mitgegründet, pinke Bänke in Düsseldorf aufgestellt, Aufwertungstendenzen kritisiert, uns Freiräume in Düsseldorf erkämpft und die neoliberale Politik der Stadtverwaltung angegriffen.
Bisher sind unsere „Recht auf Stadt“ Aktivitäten auf www.rechtaufstadt.org dokumentiert worden. Alle dortigen Beiträge sind nun unter der Rubrik „Recht auf Stadt“ auf unserer neuen Homepage zu finden.

Die neue Homepage ifuriosi.org wird ab jetzt über unsere Aktionen und Themen informieren. Hier findet ihr alles was unsere Gruppe aktuell beschäftigt und wozu wir arbeiten, Bündnisse und Projekte an denen wir beteiligt sind, Aktionen und inhaltliche Beiträge die wir diskutieren. In allen Rubriken findet ihr ältere Beiträge, Texte oder Projekte an denen wir als I Furiosi beteiligt waren. Einige dieser Beiträge stammen u.A. von der alten Antifa KOK Homepage.

Aller guten Dingen sind drei!

Dresden 2012: Den Naziaufmarsch auch zum dritten Mal verhindern!

Auch im dritten Jahr wollen wir den Naziaufmarsch in Dresden blockieren. Keine Symbolpolitik, kein Händchen halten. Wir wollen uns gemeinsam aktiv auf die Straße setzen um Europas ehemals größten Naziaufmarsch erneut zu stoppen. Dazu rufen wir als ein breites gesellschaftliches Bündnis aus Parteien, Organisationen, Antifagruppen, Vereinen, religiösen Gruppen,  Einzelpersonen, Künstler_innen und Prominenten dazu auf, gemeinsam den Naziaufmarsch zu blockieren. Unser gemeinsam verfasster Aufruf und unser Aktionskonsens ist dabei die Basis. Wir wenden uns gegen Faschismus, Geschichtsrevisionismus und das Skandieren menschenverachtender Parolen auf Dresdens Straßen und überall. Wir wenden uns ebenfalls gegen den entgrenzten Verfolgungswahn von Ermittler_innen, die gegen Antifaschist_innen vorgehen, aber auf dem rechten Auge blind zu seien scheinen. hier gehts zum Aufruf – unterzeichnet ihn mit einer Mail an unterzeichnen@dresden-nazifrei.com Aller guten Dingen sind drei! weiterlesen

Dein Düsseldorf? Wir lassen uns nicht vermarkten!

Düsseldorf ist arschteuer! Hier zählen die Mieten bundesweit zu den höchsten – Tendenz steigend. In Zukunft droht noch massivere Wohnungsnot. Kunst und Kultur sind für viele unbezahlbar. Freien Eintritt in K20 und K21 gibt es nur einmal im Monat – nach 20 Uhr. Das Sozialticket für den Satz eines_r Hartz 4-Abhängigen wird seit Jahren von der Stadtführung blockiert. Dein Düsseldorf? Wir lassen uns nicht vermarkten! weiterlesen

Aufruf zum internationalistischen Block am 3. Dezember in Bonn

Internationale Solidarität gegen imperialistische Kriege und Besatzung!

Am 5. Dezember lädt die Bundesregierung zur Afghanistankonferenz nach Bonn auf den Petersberg und in den alten Bundestag. Vor 10 Jahren wurde auf der Petersberger Konferenz der Regimewechsel von den reaktionären Taliban zum korrupten failed state unter Hamid Karzai in Afghanistan beschlossen, wenige Tage bevor die UN das ISAF-Mandat verabschiedete. Nun kommen die kriegsführenden Nationen erneut zusammen um über die Zukunft von Afghanistan, über Krieg und Besatzung zu beraten.

Am 3. Dezember findet in Bonn gegen diese Konferenz eine Großdemonstration statt. Wir werden uns mit einem internationalistischen Block beteiligen und gemeinsam auf die Straße gehen.

Bundesweite Demonstration | Samstag, 3. Dezember | 11:30 Uhr | Kaiserplatz | Bonn Aufruf zum internationalistischen Block am 3. Dezember in Bonn weiterlesen

„Her mit dem guten Leben!“

Interessante Veranstaltungsreihe 19.9. – 15.12.2011 von Freund_innen in Wuppertal!
Die Welt steckt in einer globalen Krise, die sich als Finanz-, Wirtschafts-, Klima- und Ernährungskrise gleichzeitig manifestiert. Jahrzehnte lang musste sich alles der Ideologie des „ewigen Wachstums“ unterordnen, soziale Gerechtigkeit genauso wie ökologische Nachhaltigkeit und ausgeglichene Staatshaushalte. Dabei gibt es Gegenentwürfe zur vermeintlichen Alternativ- und Ausweglosigkeit der Krisenpolitik… das ganze Programm gibts hier

Internationale Solidarität gegen Krieg und Unterdrückung

Aufruf der interventionistische Linke (iL) zur Afghanistankonferenz „Petersberg II“

Am 5. Dezember 2011 findet die Afghanistankonferenz „Petersberg II“ in Bonn statt. Gemeinsam mit Gruppen und Initiativen aus der Friedens- und Antikriegsbewegung ruft die interventionistische Linke (iL) zu Protesten auf:

3.12. | 11:30 Kaiserplatz | Internationalistischer Block auf der Demo gegen Petersberg II
4.12. | Antikriegskonferenz
5.12. | Protestaktionen gegen die Afghanistankonferenz

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