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  • Kein (Burg-)Platz für „pro NRW“!

    Den Rechten den Abschluss ihrer rassistischen Wahlkampfhetze vermiesen!

    Die rechtspopulistische Partei „pro NRW“ will am 8.Mai in der Landeshauptstadt Düsseldorf ihre Wahlkampftournee beenden. Wie bereits bei der Kommunalwahl im letzten Jahr war dieser Wahlkampf unter dem Motto „Abendland in Christenhand“ vor allem von einer rassistischen Hetze gegen MigrantInnen und Menschen muslimischen Glaubens geprägt.

    Ausgerechnet am 65.Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus will diese Gruppierung der extremen Rechten auf dem zentralen Platz in der Düsseldorfer Altstadt[1] ihre Kundgebung abhalten –  eine Verhöhnung der Opfer des Nationalsozialismus.

    Sprechen wird unter anderem der jetzt in Berlin lebende deutsch-schwedische Unternehmer Patrik Brinkmann, der bei seiner Suche nach einer unterstützenswerten deutschen Rechtsaußenpartei nach der NPD und DVU jetzt bei „pro NRW“ angekommen ist und der Partei auch finanziell durch sechsstellige Darlehen unter die Arme greift. Seit dem 3. Mai tourt er mit seinem Wahlkampfbus durch 20 derjenigen NRW-Städte, in denen „pro NRW“ bislang keine handlungsfähigen Strukturen aufbauen und Aktivitäten entwickeln konnte und deshalb jetzt über Brinkmanns Wahlkampfkundgebungen Präsenz zeigen möchte.

    Sorgen wir gemeinsam dafür, daß „pro NRW“ ihre rassistische Hetze nicht in Düsseldorf oder anderswo verbreiten kann!
    Vermiesen wir ihnen ihren Wahlkampfabschluss!
    Kein Platz und keine Stimme für Rassisten!

    8.5.2010, 16:15 Uhr, Burgplatz, Düsseldorf

    Achtet auf weitere Ankündigungen!

    Ein breites linkes Bündnis führt einige Stunden vorher eine Demonstration zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und den Widerstand gegen den Faschismus in Düsseldorf durch. Start ist um 12:00 am DGB-Haus, Friedrich-Ebert-Strasse, Düsseldorf. Beteiligt Euch!

    Antifa-AK an der FH, Antifa Basterds, Antifa-KOK

    [1] Alternativ am „Platz der deutschen Einheit“, da auf dem Burgplatz bis 16:00 Uhr Guido Westerwelle und seine FDP gastieren.