Archiv der Kategorie: Antifa

Artikel zum Thema Antifa

“Wann wenn nicht jetzt” – Antifa Special 23.07/19:00/ Linkes Zentrum

Wir beteiligen uns an der Marktplatz- und Konzerttour “Wann wenn nicht jetzt”. Mit dieser Tour soll anlässlich der anstehenden Landtagswahlen in Thüringen, Brandenburg und Sachsen ein Zeichen für eine offene und solidarische Gesellschaft gesetzt werden.

Es ist davon auszugehen das die Alternative für Deutschland (AfD) weiter Wahlerfolge einfahren wird, sogar eine schwarz-blaue Landesregierung erscheint Möglich und wird von der AfD sowie teilen der Sächsischen CDU forciert. Ein weiterer Rechtsruck ist hier zu erwarten. Rassismus und soziale Spaltung sind dabei selbstverständlich kein reines Problem des Ostens, Angriffe auf Geflüchtete, Rassistische Polizeikontrollen oder rechte Gewalt gibt es auch hier in Düsseldorf.

Trotzdem oder gerade deswegen wollen wir die Menschen, die sich nicht mit dem Rechtsruck zufrieden geben und sich gegen die menschenverachtende, rassistische und autoritären Politik der AfD stellen unterstützen und uns mit Ihnen austauschen. Düsseldorfer*innen fahren daher am 30- 31.08 nach Grimma zum Crossover Festival um die “Wann wenn nicht jetzt Tour” zu unterstützen. Bei der Veranstaltung wird es Informationen zu der
Kampagne geben und die Möglichkeit fragen zu stellen. Auch wird es die Möglichkeit geben für Menschen die mit wollen Autoplätze zu bekommen.

Für eine solidarische und offene Gesellschaft! Gegen Angst und Hass! Wir stehen zusammen und entscheiden in welcher Gesellschaft wir leben möchten! Wann wenn nicht jetzt

Dienstag, 23. Juli 2019/ 19:00Uhr/ Düsseldorf, Hinterhof Linkes Zentrum Corneliusstr. 108

Rassismus & extreme Rechte bekämpfen!

Demonstration gegen Stammtischhetzer und rechte Schläger

Heute waren 1200 Teilnehmer*innen bei der Demo “Rassismus & extreme Rechte bekämpfen”. Wir sind mega happy und freuen uns, dass ihr heute mit uns auf der Straße ward! Vielen Dank an alle die da waren.

Hier unsere Rede, die wir bei der Zischenkundgebung gehalten haben :

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner, Liebe Freundinnnen und Freunde,

wir, Antifaschistische Gruppen aus Düsseldorf, freuen uns, dass ihr heute so zahlreich erschienen seid, um 2019 mit einer klaren Ansage zu starten: Wir überlassen rechten Schlägertrupps, rassistischen „Patrioten“ und Neonazis keinen einzigen Stadtteil, keine einzige Straße und keinen einzigen Raum!

Rassismus & extreme Rechte bekämpfen! weiterlesen

Sich den Nazis entgegen stellen

Die politisch Verantwortlichen für den vermeintlichen Messerwurf vom 17. November 2018 kündigen für den 2. Februar 2019 erneut eine Versammlung (Beginn 14 Uhr) auf dem Johannes-Rau-Platz in Düsseldorf an – mit anschließender Demonstration. Die “Patrioten NRW” und zahlreiche weitere rechte Kleingruppen, die bereits die Demonstration am 17. November organisierten, bei der zwei Antifaschisten verletzt wurden und vermutlich ein Wurfmesser in Richtung Gegendemonstrant*innen geworfen wurde, sind auch dieses Mal wieder anschlussfähig für rechte Hooligans, Neonazis und andere gewaltbereite Rassist*innen.
Wir rufen daher zu vielfältigen Aktionen gegen diesen Aufmarsch auf.
Kommt zahlreich um 13 Uhr zum Johannes-Rau-Platz und achtet auf weitere Ankündigungen! Sicher ist, dass wir diesen Aufmarsch nicht
ungestört durch Düsseldorf ziehen lassen werden.

Es bleibt dabei: Für Rassismus und rechte Gewalt ist in Düsseldorf kein Platz!

Auf zur Antifa-Demo 9. Februar

Aufruf von antifaschistischen Gruppen aus Düsseldorf zur Demonstration

Rechten Schlägern und rassistischer Hetze die Stirn bieten – Antifa in die Offensive! Lasst uns 2019 mit einer klaren Ansage starten: Wir überlassen rechten Schlägertrupps, rassistischen „Patrioten“ und Neonazis keinen einzigen Stadtteil, keine einzige Straße und keinen einzigen Raum! Ein Aufruf antifaschistischer Gruppen aus Düsseldorf zur Demonstration am 9. Februar 2019, 13 Uhr, in Düsseldorf-Eller. 

Auf zur Antifa-Demo 9. Februar weiterlesen

Rassistischer Gewalt und Rechtsruck entgegentreten

Am 2.10 fand in Düsseldorf eine Demonstration gegen Rechtsruck, Rassismus und rechte Gewalt statt. 300 Menschen beteiligten sich und zogen begleitet von einem martialischem Polizeiaufgebot lautstark durch die Straßen Düsseldorfs. Zahlreiche Anwohner_innen drückten während des Aufzugs ihre Sympathien zu unserem Anliegen aus. Vielen Dank an alle die da waren!

Hier noch unser Redebeitrag für die Demo Rassistischer Gewalt und Rechtsruck entgegentreten weiterlesen

Gegen Rechtsruck, Nationalismus & rechte Gewalt – Deutschland, Halts Maul!

Antifaschist*innen warnten kurz nach der deutschen Wiedervereinigung vor einem wachsenden Nationalismus, vor einem neuen Rechtsruck und vor der Gefahr rassistischer Gewalt. 2018 ist das längst bittere Realität geworden: Die gesellschaftliche rassistische Mobilisierung rechter Potenziale, die massive Verschiebung politischer Diskurse nach rechts und die Normalisierung rechter Gewalt.

Mit der Alternative für Deutschland (AfD) sitzt eine Partei in den Landtagen und im Bundestag, die es schafft, was lange Zeit in Deutschland nicht denkbar war. Für verschiedene Flügel und Gruppen der extremen Rechten, aber auch für Menschen über das Spektrum der extremen Rechten hinaus sind sie inzwischen ein wählbares Angebot. In den Parlamenten hetzt sie gegen Geflüchtete, Migrant*innen, Linke und zivilgesellschaftliche Projekte und greift diese gezielt an. Auf der Straße übt sie den Schulterschluss mit verschiedenen rechten Netzwerken wie Lebensschützer*innen, der Identitären Bewegung, PEDIGA, militanten Neonazis oder rechten Hooligans. Zuletzt wurde dies bei den rechten Angriffen auf Geflüchtete, Jüd*innen, Linke und Journalist*innen in Chemnitz so unverhohlen wie nie zur Schau getragen.

Gegen Rechtsruck, Nationalismus & rechte Gewalt – Deutschland, Halts Maul! weiterlesen

Pressemitteilung: Antifaschist*innen kritisieren den Freispruch von Ralf S.

– Sie kündigen an ihn und die Düsseldorfer Neonazi-Szene weiterhin im Auge zu behalten

Mit dem Urteil des Landgerichts Düsseldorf vom 31.07.2018 wurde der Angeklagte Ralf S. vom Vorwurf des 12-fachen versuchten Mordes freigesprochen.
Antifaschist*innen zeigen sich vom dem Freispruch empört. Kai Rudolph, Sprecher antifaschistischer Gruppen aus Düsseldorf: „Der Freispruch ist für uns ein Skandal. Wir sind weiterhin von der Täterschaft von Ralf S. überzeugt. Das Gericht legte Zeug*innenaussagen und Indizien zueinseitig zu Gunsten von Ralf S. aus. Die Indizien die vorgetragen wurden waren unserer Ansicht nach erdrückend. Wie viele andere Prozessbeobachter*innen sind auch wir der Meinung, dass der Wehrhahn-Anschlag ohne S. nicht möglich gewesen ist.“

Gefordert ist weiterhin die vollständige Aufklärung des „Wehrhahn“-Komplexes. Etliche Fragen bleiben, trotz des Prozessendes, weiterhin offenbesonders die ungeklärte Rolle des NRW-Verfassungsschutzes in diesem Fall.

Pressemitteilung: Antifaschist*innen kritisieren den Freispruch von Ralf S. weiterlesen

Gedenkkundgebung zum 18. Jahrestag des Wehrhahn-Anschlags

WHneu

 

Am 27. Juli waren wir gemeinsam auf der Gedenkkundgebung zum 18. Jahrestag des Wehrhahn-Anschlags.
Hier die Rede von antifaschistischen Gruppen aus Düsseldorf, die bei der Kundgebung gehalten wurde:

Liebe Freundinnen und Freunde,

achtzehn lange Jahre ist es her, dass an dieser Stelle eine Bombe explodierte und zwölf Menschen teilweise schwer verletzte. Auch wenn es heute in erster Linie um die Betroffenen geht, müssen wir auch auf den Prozess eingehen. In wenigen Tagen wird der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter, der wegen zwölffachen versuchten Mordes angeklagt ist, zu Ende gehen. Es steht zu befürchten, dass er nicht verurteilt wird. Im Zweifel für den Angeklagten, wie es im Amtsdeutsch heißt. Wir, Düsseldorfer AntifaschistInnen und Antifaschisten, haben schon die Freilassung des Beschuldigten aus der Untersuchungshaft als Skandal betrachtet. Jetzt läuft der mutmaßliche Attentäter frei herum. Was einmal passiert ist, kann wieder passieren. Wir sehen es als erwiesen an, dass er den Anschlag verübt hat, ob alleine oder mit wem auch immer. Gedenkkundgebung zum 18. Jahrestag des Wehrhahn-Anschlags weiterlesen

Wehrhahnprozess: Kein Schlussstrich

wh2Düsseldorfer Antifaschist*innen fordern umfassende Aufklärung des „Wehrhahn“-Komplexes auch im Falle eines Freispruchs

Ralf S. wurde Mitte Mai – vier Monate nach Beginn des Strafprozesses, in dem er u.a des versuchten Mordes an 12 Menschen angeklagt ist – auf freien Fuß gesetzt. Die 1. Große Strafkammer am Landgericht Düsseldorf, die den Prozess seit dem 25. Januar 2018 führt, kann nach 24 Verhandlungstagen keinen dringenden Tatverdacht mehr erkennen. Das deutet auf einen baldigen Freispruch hin. 18 Jahre nach dem Wehrhahn-Anschlag vom 27. Juli 2000 wird es damit keine juristische Aufklärung geben. Kein Täter wird zur Verantwortung gezogen werden.
Es werden zugleich viele Fragen offen bleiben – eine Tatsache, mit der die Opfer des Anschlages nun zurück bleiben müssen.
Wehrhahnprozess: Kein Schlussstrich weiterlesen

Pressemitteilung antifaschistischer Gruppen aus Düsseldorf anlässlich der Fortführung des Wehrhahn-Anschlag-Prozesses vor dem Landgericht

wh2Düsseldorf 21. März 2018,
Kontakt über E-Mail
antifaschist_innen_aus-duesseldorf@riseup.net

Polizeiliche Ermittlungsfehler könnten zur dauerhaften Nichtaufklärung des Wehrhahn-Anschlags führen

Am morgigen 22. März 2018 soll nach einer zweiwöchigen Pause der Mordversuch-Prozess gegen Ralf Spies vor der 1. Großen Strafkammer des Landgerichts Düsseldorf fortgesetzt werden. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass es eng werden könnte für ein eindeutiges Urteil, das auf Indizien basieren müsste, die in ihrer Gesamtwürdigung keinen anderen Schluss als die Täterschaft des Angeklagten zulassen. Vieles ist nach fast 18 Jahren nur noch schemenhaft rekonstruierbar, für die Anklage wichtige Zeug_innen können oder wollen sich nicht mehr mit der nötigen Gewissheit
erinnern. Der Faktor Zeit spielt eine wesentliche Rolle – und könnte das sehr akribisch zusammengesetzte und nachvollziehbar erscheinende Indizien-Mosaik der Anklage zerstören. Pressemitteilung antifaschistischer Gruppen aus Düsseldorf anlässlich der Fortführung des Wehrhahn-Anschlag-Prozesses vor dem Landgericht weiterlesen