Archiv der Kategorie: Antifa

Artikel zum Thema Antifa

Gegen eine Regierung von Rassisten!

Gestern früh fand in der Wiener Hofburg die Angelobung der national/konservativen Koalition aus ÖVP und FPÖ statt. Der Regierungsantritt wurde von massiven Protesten im Rahmen des TagX begleitet. Ein Sternmarsch hin zur Hofburg versuchte den Regierungsantritt zu stören, um gegen den Einzug vom neuen Bundeskanzler Sebastian Kurz zu demonstrieren. Der Koalitionsvertrag von Kurz´ ÖVP und der FPÖ um Heinz- Christian Strache (Ex- Neonazi) überlässt nicht nur der FPÖ alle bewaffneten uniformierten Kräfte, er zeigt auch, was die neue Regierung von Geflüchteten und deren Integration hält und versteht: Nichts! Asylbewerber*innen soll bei der Antragstellung ihr Bargeld abgenommen werden, ihre Handys dürfen kurzzeitig einkassiert und ausgelesen werden und Schulkinder werden in gesonderte Integrationsklassen gesteckt, statt wie bisher in öffentliche Klassen eingebunden zu werden.

Ebenso wie die vielen Demonstrierenden auf den Straßen heute, möchten wir hiermit aufzeigen, was wir von diesem menschenverachtenden Kurs von FPÖ/ÖVP halten und senden solidarische Grüße an unsere Genoss*innen Österreich. Haltet die nächsten fünf Jahre durch! Ihr seid in diesem wichtigen Kampf nicht alleine!

Düsseldorfer Antifaschist*innen

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Gemeinsame Anreise aus Düsseldorf nach Köln

solidariAm 22. April 2017 werden wir den AfD-Bundesparteitag gemeinsam mit vielen Aktivist*innen aus anderen Städten blockieren. Wir beteiligen uns in Köln an dem Konzept von Solidarität statt Hetze! (noafd-koeln.org). Die Blockaden in Köln beginnen um 07:00 Uhr. Das heißt für uns: Früh aufstehen! Zur gemeinsamen Anreise aus Düsseldorf treffen wir uns um 06:20 Uhr am UFA Kino am Hauptbahnhof.

FCK Afd, love „Rock gegen Rechts“

Es war ein tolles Rock gegen Rechts am 6. Aug. 2016 im Volksgarten.

Toll, dass so viele an unserem Stand waren und fleißig Dosen geworfen haben.

Hier nochmal unserer Flyer mit Argumenten gegen die Afd:

Warum die „Alternative für Deutschland“ (kurz AfD) eine rechtspopulistische, rassistische, sexistische und menschenverachtende Partei und eine Bedrohung für selbstbestimmtes und vielfältiges Leben ist.

  • Rückständige und realitätsferne Familienpolitik:

Die AfD will das „Schrumpfen als deutsches Volk“ verhindern, indem Eltern drei Kinder bekommen. Um dieses Wunschbild einer deutschen Familie zu etablieren, will die AfD „auf die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten einwirken und auch im Bildungsbereich Anstrengungen unternehmen, damit Ehe und Familie positiv dargestellt werden“.

In der traditionellen Familie geht der Vater arbeiten und die Frau kümmert sich daheim um Haushalt und Kinder.

Die Wirklichkeit ist jedoch voller Vielfalt. Auch Lebensentwürfe von Alleinerziehenden, Patchwork-Familien, berufstätige Müttern oder gleichgeschlechtlichen Paare haben ihren Platz, den die AfD nicht wahrhaben will.

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Rheinland goes Dortmund – am 4. Juni Nazis blockieren / am 4. Juni #notddz

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Am 4. Juni werden wir gemeinsam aus dem Rheinland nach Dortmund fahren und den bundesweiten Naziaufmarsch, der unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“ angekündigt wird, verhindern. Dazu werden wir in den RE1 nach Dortmund steigen und uns an dem Blockadekonzept des Dortmunder Aktionsbündnisses #notddz beteiligen. Das Bündnis ruft dazu auf den Naziaufmarsch zu blockieren, zu sabotieren, zu verhindern.

Unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“ laufen Neonazis jährlich in einer anderen Stadt auf. Es ist eines der letzten Großevents, zu dem Neonazis aus ganz Europa erwartet werden. Jedes Jahr gibt es jedoch breiten antifaschistischen Protesten und Blockadeaktionen gegen den Aufmarsch. In Dortmund wird der Aufmarsch von der Neonazi-Partei „Die Rechte“ organisiert – sorgen wir dafür dass der Tag für die Nazis auch in Dortmund zum Desaster wird.

Setzen wir rassistischer Stimmungsmache und Ausgrenzung, unsere grenzenlose Solidarität entgegen – fahrt gemeinsam mit uns am 4. Juni nach Dortmund!

Haltet euch bei euren lokalen Antifa Gruppen auf dem Laufenden – es wird Infoveranstaltungen sowie öffentliche Zugtreffpunkte in mehreren Städten geben.

Aufruf #notddz: https://dortmund.no-tddz.org/2016/02/29/aufruf/

BlockaDo: http://www.blockado.info/

Braune Zukunft in Dortmund? (Interview von 05.16)

Gemeinsam blockieren, sabotieren, verhindern!

Ein Interview der Gruppe i furiosi mit dem Antifaschistischen Arbeitszusammenhang #NOTDDZ über die geplanten Proteste in Dortmund gegen den „Tag der Deutschen Zukunft“

Am 4. Juni findet der „Tag der deutschen Zukunft“ statt. Klingt gruselig, aber was ist das überhaupt?

Das ist aktuell der größte Naziaufmarsch in Deutschland, der seit 2009 in verschiedenen Städten stattfindet. Ins Leben gerufen wurde er von der „Intitiative gegen Überfremdung“, die Deutschland und das „deutsche Volk“ gegen die sogenannte „Asylflut“ verteidigen möchte. Neben dem Hauptanliegen, die Angst vor der „Überfremdung“ zu schüren, spielen auch andere rechte Themen wie Antisemitismus, Schutz und Bewahrung der Volksgemeinschaft sowie Antiziganismus eine tragende Rolle. Letztes Jahr ist es in Neuruppin engagierten Antifaschist*innen erstmals gelungen, den Aufmarsch nach wenigen Metern zu blockieren und die Nazis zur Abreise zu zwingen. An diesen Erfolg möchten wir in Dortmund anknüpfen.
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Die Scheiße stoppen, AfD Parteitag blockieren!

Am 30. April findet in Stuttgart der AfD Bundesparteitag statt. Der Programm-Parteitag der völkischen Partei sei die passende Gelegenheit, um dem Rechtsruck der Gesellschaft, auch mit Mitteln des zivilen Ungehorsams, praktischen Widerstand entgegen zu setzen.

Da es leider keine Busse aus Düsseldorf nach Stuttgart gibt rufen wir alle Antifaschist_innen aus Düsseldorf dazu auf sich der Busanreise unserer Freundinnen und Freunde aus Köln anzuschließen.

Ticketverkauf per Mail an bus-koeln@riseup.net

Ticketpreis: 10 Euro

weitere Infos unter: Antifa AK Köln

 

 

 

 

 

Linke Politik im Ausnahmezustand

Vortrag über die sächsische Normalität, seit Pegida, Freital und Heidenau.

Di 27.10. | 20 Uhr | Linkes Zentrum „Hinterhof“

Sachsen galt  schon immer als eine Hochburg hinsichtlich rassistischer und neonazistischer Mobilisierung. Kombiniert mit einer starken Überwachung und der Kriminalisierung von antifaschistischem und zivilgesellschaftlichem Engagement wurde spätestens mit Pegida linksradikale Politik endgültig in die Defensive getrieben und wird seitdem immer mehr zur Feuerwehrpolitik.

Der Vortrag bietet einen kurzen Abriss der Geschehnisse verbunden mit Erlebnisberichten aus Sachsen (Heidenau, Freital) und versucht einige sächsische Besonderheiten hervorzuheben.

Abschließen soll die Veranstaltung mit einer offenen Diskussion, wie antifaschistische Politik nicht nur in Sachsen wieder in die Offensive gelangen kann. Damit verbunden stellt sich die Frage: Vor welcher Aufgabe  steht eine bundesweite Antifa nach Heidenau?  Welche Stategien gibt es in NRW und wie agiert derzeit Dresden in dieser Frage? Veranstaltung mit einem Aktivisten aus antifaschistischen Zusammenhängen aus Dresden

Rassistischen DügidA-Aufmarsch am 18.9. verhindern

18.9. | 18:00 | Hauptbahnhof Düsseldorf

Grenzen überwinden!?

Wir sind wütender denn je. Der Zynismus der Bundesregierung schreit nach fetten Ohrfeigen: Unter dem Motto „Grenzen überwinden“(!) wollen Merkel, Gauck und Co. die „Vielfalt Europas“ am Tag der deutschen Einheit feiern. Am Montag verkündete Thomas de Maizière (CDU) die Wiedereinführung von Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Österreich. Laut Medienberichten war dieser Entscheidung ein Telefonat zwischen Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer, Angela Merkel und SPD-Chef Sigmar Gabriel vorausgegangen.

Bayern will gerade nicht noch mehr Flüchtlinge – schließlich ist ja auch Oktoberfest – Merkel springt beflissen bei, und die Sozialdemokratie stimmt der Aussetzung geltenden EU-Rechts, also des Schengener Abkommens aufgrund der „Gefährdung der inneren Sicherheit“ gerne zu. Massenhaft wird nun die  Bundespolizei nach Bayern beordert, die jeden Wagen auf Geflüchtete kontrollieren soll.
Auch die Grenze Österreich-Ungarn wurde nun endgültig geschlossen. Dabei ist bekannt, dass Ungarn, derzeit nationalistisch-rechts regiert, keinen Wert darauf legt als sicheres Herkunftsland eingestuft zu werden. Geflüchtete campieren derzeit unter freiem Himmel in der Pampa – zur Abschreckung für alle anderen, die es wagen, einen Fuß ins „sichere Europa“ zu setzen. Diese Maßnahmen werden Menschen, die auf der Flucht sind, nicht aufhalten. Wo Menschen mit Zielen sind, finden sich Wege. Aber die Maßnahmen der deutschen Bundesregierung machen diese Wege noch lebensgefährlicher als bisher.

Deutschland – „Mimimi“

Das reichste Land Europas, Fussballweltmeister, Exportweltmeister, Zahlmeister, alles am Besten-Könner, das sich gerade noch für seine Willkommenskultur abgefeiert hat, schottet sich mit Sondermaßnahmen, Polizei und Stacheldraht gegen die Ärmsten der Armen ab. Der „Flüchtlingszustrom“ sei gerade nicht zu händeln, unkontrolliert, man sei an Grenzen gestoßen – bla, bli, blub.

Es fehlt weder an Ressourcen, finanziellen Mitteln oder gar Organisationstalent. Sogar die massenhafte Bereitschaft von Bürger*innen ehrenamtlich zu helfen, wo es geht, ist so groß wie noch nie. Was fehlt, ist der politische Wille.
Expert*innen und Geflüchteten-Initiativen fordern schon seit Jahren mehr Mittel, warnten, redeten sich den Mund fusselig angesichts gekenterter Boote auf dem Mittelmeer und Leichen an allen Außengrenzen Europas – und stießen bestenfalls auf sozialchauvinistische Ignoranz, schlimmstenfalls auf rassistische Ressentiments und nationalistischen Abschottungswahn. Antirassistische Gruuppen kritisieren seit der faktischen Abschaffung des Asylrechts 1993 die rassistische Sondergesetzgebung.
Jeder Mensch mit einem sogenannten, realen oder unterstellten, „Migrationshintergrund“ weiß um den alltäglichen Rassismus und die Diskriminierung auf deutschen Straßen, in Schulen, Betrieben und Behörden sowie um seine schlechteren Chancen. Es war nie cool in Deutschland für Migrant*innen und Geflüchtete, und gerade wird es schlimmer! Jetzt, wo das Elend auf der eigenen Fußmatte steht, fallen CDU & SPD nichts besseres ein als irgendwann ein schwaches „wir schaffen das“ zu murmeln, einige  schäbige Kirmeszelte zu verteilen und ein paar Wochen später genervt die Tür zuzuschlagen und eine Rolle Stacheldraht davor zu binden. Erbärmlich.

Armut und Ausbeutung

Auch wir mögen wütenden Zynismus: Des Deutschen sein Lieblingsflüchtling ist aktuell ein syrischer Arzt oder ein Umweltingenieur, der fließend englisch spricht, auf deutsch schon „Danke Merkel“ sagen kann und ein Kind ohne Kuscheltier auf dem Arm trägt. Dann soll er sich möglichst schnell integrieren, nicht weiter auffallen und dabei helfen, das marode Rentensystem zu sanieren. Ganz schlecht jedoch sind gerade Geflüchtete aus Albanien, Mazedonien, Serbien, Bosnien – dem neu erfundenen „Westbalkan“. Denen geht es nämlich noch nicht schlecht genug, selbst wenn sie Roma oder Sinti sind. Sogenannte “Wirtschaftsflüchtlinge“, die den anderen die Isomatte wegnehmen.
Auch das macht uns wütend: Was für viele Deutsche, ganz oben auf der Hühnerleiter der europäischen „Wertegemeinschaft“, selbstverständlich ist, sollen andere nicht dürfen:

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