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  • 13.8.15

    Staat und Nazis Hand in Hand? – Den NSU-Komplex konsequent aufklären!

    Kundgebung: 19.8. | 9 Uhr | vor dem Düsseldorfer Landtag.

    Demonstration: 19.8. | 14 Uhr | gemeinsam zum Düssledorfer Burgplatz

    keupstrSeit der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds(NSU) im November 2011 gibt es regelmäßig neue Belege für die Verstrickung staatlicher Institutionen in den NSU-Komplex. Die Verantwortlichen mauern und versuchen, den Skandal um den NSU-Komplex politisch auszusitzen.

    Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss im NRW-Landtag soll jetzt die Taten des NSU in NRW, also den Bombenanschlag in der Kölner Probsteigasse 2000/2001, den Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße 2004 und den Mord an Mehmet Kubaşık 2006 in Dortmund, untersuchen. Auch soll er klären, ob es bei den Anschlägen lokale Unterstützungsstrukturen durch Neo-Nazis bei diesen Anschlägen gab. Heute beginnt der Parlamentarische Untersuchungsausschuss des NRW-Landtags mit der Vernehmung von Zeug*innen zu den Vorfällen in Köln.

    Staat und Nazis – Hand in Hand?

    Ein wichtiger Baustein der Untersuchung muss die Rolle des Neo-Nazis und geheimen Mitarbeiters des Verfassungsschutzes NRW, Johann H., sein. Mathilde Koller, der damaligen Präsidentin des Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV), fiel 2012, auf Grund eines Phantombildes, eine Ähnlichkeit der Person, die eine Bombe in dem Lebensmittelladen in der Kölner Probsteigasse Weiter lesen

  • 10.7.15

    Keine rassistische Hetze vor Flüchtlingsunterkünften in Düsseldorf!

    Treffpunkt für gemeinsame Zugfahrt nach Garath: 16.50Uhr UFA-Kino am HBF.

    13.7. | 17.30 Uhr | Hotel Achteck / Kurt-Schumacher-Straße / Düsseldorf-Garath

    refugees_welcome-01Am kommenden Montag plant die Rechtsaußenpartei „Die Republikaner“ Kundgebungen gegen die Unterbringung von Flüchtlingen in Düsseldorf-Garath durchzuführen. Der Düsseldorfer Kreisverband der „Republikaner“ mobilisiert auf seiner Facebook-Seite zu zwei Kundgebungen, die am 13. Juli vor den Flüchtlingsunterkünften stattfinden sollen. Die erste REP-Kundgebung soll am 13. Juli ab 18 Uhr in der Fußgängerzone (Kurt-Schumacher-Straße) vor dem „Hotel Achteck“ stattfinden. Im Anschluss wollen die „Republikaner“ um etwa 19 Uhr vor der Fritz-Henkel-Schule an der Stettiner Straße 98 ihre rassistischeAgitation verbreiten. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass in Garath weitere Flüchtlinge zeitlich begrenzt untergebracht werden. Die oftmals traumatisierten Flüchtlinge müssen dabei z.B. vorübergehend in einer Turnhalle unterkommen. Ein Mindestmaß an Privatsphäre ist bei dieser Art Unterbringung kaum zu gewährleisten.

    In rechtspopulistischer Manier versuchen die REPs „heimische Obdachlose“ gegen Asylbewerber*innen auszuspielen, die aus Mangel städtischer Unterbringungsmöglichkeiten teilweise provisorisch in Hotels untergebracht werden. Seit Monaten bzw. Jahren versuchen die „Republikaner“ mit xenophober und rassistischer Propaganda in Form von Infoständen und Flyer-Verteilungen Stimmung gegen Geflüchtete in Garath und anderen Stadtteilen zu machen.

    Die bundesweite Zunahme von rechtspopulistischen und rassistischen Aktionen, wie zuletzt in Freital ist unerträglich. Daher ruft das Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ zu Gegenprotesten auf. Wir werden nicht zulassen, dass die Rassisten vor die Flüchtlingsunterkünfte ziehen.

    Kommt alle am Montag um 17.30 Uhr vor das Hotel Achteck auf der Kurt-Schumacher-Straße. Danach antirassistische Demo zur Flüchtlingsunterkunft auf der Stettinerstraße. Wir sagen:

    REFUGEES WELCOME! IN DÜSSELDORF IST KEIN PLATZ FÜR RASSISMUS!!!

  • 29.5.15

    Gemeinsam gegen Rassismus & rechte Gewalt!

    11350630_1625986197638042_3690387214002205616_n

    Am 13. Juni findet in Wuppertal die Demo „Gemeinsam gegen Rassismus & rechte Gewalt!“ statt. Laßt uns gemeinsam nach Wuppertal fahren und unsere Solidarität mit dem Opfer des Messerangriffs zeigen!

    Treffpunkt für die gemeinsame Anreise aus Düsseldorf:

    12:00 Uhr vor dem Ufa-Kino/Seiteneingang am Düsseldorfer HBF
    pünktlich!!

    Hier der Aufruf des Bündnisses:

    13. Juni 2015 | Demonstration | Gemeinsam gegen Rassismus und rechte Gewalt! | 13:00 Uhr | Neumarkt/Kerstenplatz | Wuppertal-Elberfeld

    Wir rufen dazu auf, am 13.6.2015 gemeinsam gegen rechte Gewalt auf
    die Straße zu gehen!

    Solidarität mit dem Opfer des lebensgefährlichen Messerangriffs durch HoGeSa-Nazis!

    Solidarität mit allen Opfern rassistischer Gewalt! Gegen eine Täter-⁠Opfer-⁠Umkehr!

    Am 11.04.2015 wurde ein Antifaschist mit türkischem Migrationshintergrund vor dem Autonomen Zentrum mit zahlreichen Messerstichen in den Rücken und zusätzlich mit stumpfer Gewalt lebensgefährlich verletzt. Die brutalen Angreifer waren HoGeSa-Nazis.

    Die Täter haben das AZ ganz bewusst aufgesucht. Das AZ organisiert seit Jahren antifaschistischen Widerstand, auch gegen Pegida und HoGeSa, zuletzt gegen die große HoGeSa/Pegida-Demonstration hier in Wuppertal am 14.03.2015 .

    Es gibt – nicht nur in Wuppertal – eine neue, zutiefst besorgniserregend rassistische Entwicklung, da sich alte und neue Nazi-Hooligans und rechte Schläger*innen, die das Label „Hooligan“ für sich nutzen, zunehmend rassistisch politisieren und hoch gewalttätig agieren.

    Sie sind Teil einer unterschiedlich zusammengesetzten, rassistischen Bewegung, die seit einigen Monaten bundesweit zahlreiche große und kleine Aufmärsche durchführt. Diese rassistische Bewegung tritt aber ebenso durch angegriffene und angezündete Flüchtlingsunterkünfte und brutale körperliche Übergriffe in Erscheinung. In ihr Visier geraten dabei verschiedene Gruppen, insbesondere Geflüchtete und Migrant*innen, Muslime / Muslima aber auch alle aktiven Antifaschist*innen, die sich ihnen in den Weg stellen. Die rapide Zuspitzung dieses Gefahrenpotenzials muss thematisiert und in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.

    Dieser Bedrohung gilt es gemeinsam und solidarisch entgegen zu treten!

    Die polizeilichen Ermittlungen nach dem Angriff haben sich aus vielfältigen Gründen heftige Kritik zugezogen: Obwohl es sehr schnell eindeutige Hinweise darauf gab, dass die Täter aus dem HoGeSa-Spektrum kommen , werden seitens der Polizei Vorladungen an Ersthelfer*innen und Zeug*innen als Beschuldigte zugestellt. Dies sogar noch Wochen nach der Festnahme eines geständigen Täters.

    In der ersten Pressemitteilung der Polizei wurde der offensichtliche Hintergrund der Tat nicht eindeutig benannt, stattdessen wurden Besucher*innen des AZs diffamiert und suggeriert, die Tat habe im AZ stattgefunden. Somit wird der Fokus von den Tätern auf die Opfer gelenkt.

    Das Verschweigen und Nicht-Benennen von Rassismus, das Bezeichnen von rechter Gewalt als “rechts/links – Auseinandersetzung” sowie die Kultur des Tolerierens und Wegschauens trägt dazu bei, Dimensionen rechter Gewalt zu verharmlosen und führt zu einem weiteren Erstarken menschenfeindlicher Bewegungen jeglicher Art.

    Es muss den Sicherheitsbehörden und Teilen der Presse, die die Erklärungen der Polizei ungeprüft übernommen haben, unterstellt werden, dass der HoGeSa / Pegida – Nazi- Hintergrund der Tat verharmlost, bagatellisiert, relativiert und letztendlich vor der Öffentlichkeit verborgen werden soll(te).
    Dieses Agieren der Sicherheitsorgane und Teilen der Presse in Wuppertal ist kein Einzelfall. Als schreckliche und katastrophale Beispiele müssen in diesem Zusammenhang die Ermittlungen um die Morde des NSU und den Nagelbombenanschlag auf die Kölner Keupstraße genannt werden. Dort geriet das private Umfeld der Opfer unter Verdacht. Die Opfer leiden noch heute unter den Verdächtigungen und der Stigmatisierung.

    Rechte Gewalt muss benannt werden!

    Durch die bereits genannten Diffamierungsstrategien, die bis heute nicht revidiert worden sind, wird versucht, eine breite Solidarität zu verhindern. Dies soll nicht gelingen!

    Faşizme Karşı Omuz Omuza !
    Gegen das Verschweigen und Nicht-⁠Benennen von Rassismus!
    Gemeinsam gegen rechte Gewalt !

  • 26.4.15

    70 Jahre Befreiung – Wer nicht feiert hat verloren!

    Techno | Minimal | House | Soliparty

    wer_nicht_feiert_hat_verloren

    8.5. | 23 Uhr | Linkes Zentrum „Hinterhof“

    Am 8.Mai jährt sich zum siebzigsten Mal die Befreiung vom Faschismus. An diesem besonderen Tag wollen wir am Abend nach der Demonstration (18Uhr / DGB Haus) die Befreiung feiern und den Menschen gedenken, die ihr Leben dafür geopfert haben.

    Dafür werden wir das Linke Zentrum besonders herrichten und zu Techno, Minimal und House bis zum Morgengrauen feiern.
    Wir freuen uns sehr, das Désirée aus Essen dafür bei uns vorbeikommt. Als agiler Resident und Deko-Ikone der Beatplantation ist sie weit über Essen hinaus bekannt. Wer die Beatplantation kennt, weiß wovon die Rede ist. Alle anderen haben was verpasst. Seit mehreren Jahren ist die Beatplantation-Crew außerdem auf der Fusion aktiv und sorgt auf der Tanzwiese für ausgefallene Deko und tanzende Massen.

    Genau wie Désirée nehmen die beiden befreundeten Djs Raoul und Tzwenson nur Vinyl in die Hände. Auf der Suche nach „heftigen Platten“ liefern sie sich ein freundschaftliches Kopf an Kopfrennen. Inzwischen tauchen sie dafür so tief in den Untergrund ab, um unbekannte Platten und musikalische Schätze zu bergen, dass sie Sauerstoffflaschen und Atemregler brauchen. Ihr solltet also wenigstens einfache Druckausgleichstechniken beherrschen.

    Die Einnahmen der Party gehen an die Rechtshilfegruppe Düsseldorf, die wegen der wöchtenlichen Dügida Naziaufmärschen gerade besonders viele von Repression betroffene Aktivist*innen unterstützt.

  • 10.3.15

    We don’t like mondays!

    10929241_1535146743403928_3922099703203696449_n

     

    Für jeden Montag ist ein Aufmarsch der „DÜGIDA – Düsseldorf gegen die Islamisierung des Abendlandes“ am HBF angekündigt worden. Bei DÜGIDA handelt es sich um den Düsseldorfer Ableger der rassistischen PEGIDA-Bewegung, die derzeit vor allem in Dresden mit ihren Demonstrationen von sich reden macht.

    Wir rufen dazu auf, sich den DÜGIDA entgegen zu stellen und ihr Treiben mit Mitteln des zivilen Ungehorsams zu verhindern!

    DSSQ ist ein breites Bündnis aus Flüchtingsinitiativen, antifaschistischen Gruppen und linken Organisationen, die es nicht dulden wollen, dass Rassist_innen hier in Düsseldorf flüchtlings- und muslimfeindliche Hetze verbreiten.

    Aktuelle Infos unter:

    https://www.facebook.com/duesseldorfstelltsichquer

    https://www.facebook.com/gegen.rassistische.hetze

    https://www.facebook.com/srddorf

    https://www.facebook.com/IFuriosi

  • 7.1.15

    Düsseldorf stellt sich quer: Den Rassisten von Pegida in den Weg stellen!

    Wir nehmen uns Köln und Bonn als Vorbild, wo mehrere tausend Menschen die rassistischen Aufmärsche verhindert haben, in dem sie sich diesen in den Weg gestellt haben!

    Düsseldorf stellt sich quer – Kein Fußbreit dem Rassismus!

    Dritte Kungebung am 19.1.

    Zwei Kundgebungen sind vom Bündnis in HBF-Nähe ab 17:00 Uhr angemeldet: An der Mintropstraße und an der Ecke Harkortstraße/Graf-Adolf-Straße. Gemeinsam mit der Kundgebung des Düsseldorfer Appells an der Friedrich- Ebert-Straße und einer Kundgebung vor dem UFA-Kino sind so rund um den Hauptbahnhof Proteste und Versammlungen gegen „DÜGIDA“ möglich!

    event_bannerFür den 12. Januar 2015 ist die zweite Kundgebung der „DÜGIDA – Düsseldorf gegen die Islamisierung des Abendlandes“ am Platz des Landtages am HBF mit anschließendem „Spaziergang“ angekündigt worden. Bei DÜGIDA handelt es sich um den Düsseldorfer Ableger der rassistischen PEGIDA-Bewegung, die derzeit vor allem in Dresden mit ihren Demonstrationen von sich reden macht.

    Update 7.1.

    Pegida / Dügida will sich nun mehr am Hauptbahnhof treffen und von dort demonstrieren. Es gibt nun Treffpunkte des Bündnisses “Düsseldorf stellt sich quer”: 17.30 Uhr – Mintropstaße Ecke Graf-Adolf-Straße und 17.30 Uhr – Karl-Rudolf-Straße Ecke Graf-Adolf-Straße.

    Anmelderin der Düsseldorfer Demonstration ist Melanie Dittmer, bei der es sich um eine extrem rechte Aktivistin handelt und die kürzlich durch Holocaust-relativierende Äußerungen in einem Interview Aufmerksamkeit erregte. Dittmer war bereits in den 1990er Jahren eine wichtige Akteurin in der Neonaziszene NRWs. Seit 2012 tritt sie wieder häufiger öffentlich in Erscheinung: Sie engagiert sich in der rechtspopulistischen Partei „Pro NRW“, bekennt sich offen zur extrem rechten „Identitären Bewegung“ und trat als Pressesprecherin von “PEGIDA NRW“ und Anmelderin der “BOGIDA”-Demonstration in Bonn in Erscheinung. Innerhalb der DÜGIDA steht Dittmer mit ihrer extrem rechten Haltung nicht allein – zur ersten Veranstaltung der Gruppierung im Dezember 2014 reisten neben Aktivist_innen aus dem Umfeld der Alternative für Deutschland und Pro NRWs auch organisierte Neonazis aus dem Ruhrgebiet an.

    Wir, ein breites Bündnis aus Flüchtingsinitiativen, antifaschistischen Gruppen und linken Organisationen, werden nicht dulden, dass Rassist_innen hier in Düsseldorf flüchtlings- und muslimfeindliche Hetze verbreiten. Wir rufen dazu auf, sich den DÜGIDA entgegen zu stellen und ihr Treiben mit Mitteln des zivilen Ungehorsams zu verhindern!

    Wer oder was sind „PEGIDA“ und „DÜGIDA“?

    Bereits seit Oktober 2014 versammeln sich Menschen in Dresden unter dem Banner „PEGIDA – Patriotische Bürger gegen die Islamisierung des Abendlandes“, um gegen eine vermeintliche Bedrohung durch „Überfremdung“, „Islamisierung“ und Zuwanderung zu demonstrieren. Das Bündnis PEGIDA veranstaltet wöchentliche „Spaziergänge“, denen sich mittlerweile 17000 Bürger angeschlossen haben und bei denen nationalistische Töne und rassistische Parolen zur Tagesordnung gehören. Mit ihren Protestmärschen reagieren PEGIDA vermeintlich auf die im Bundestag geführte Debatte über die Ausweitung der Aufnahme von syrischen und irakischen Geflüchteten und die rechtliche Stellung von Asylsuchenden in Deutschland. Mit diesem Ansatz versuchen PEGIDA Anhänger_innen des rechtskonservativen Spektrums zu mobilisieren, die sich vor einer vermeintlichen „Überfremdung“ fürchten. In vielen Äußerungen der Bewegung kommt darüber hinaus eine durchweg rassistische Grundhaltung zum Ausdruck, die sich gegen Flüchtlinge und Muslime richtet. Weiter lesen

  • 19.11.14

    PEGIDA-Demo am 8. Dezember in Düsseldorf angekündigt

    10442942_756907167697498_74281678429974688_nFür den 8.12. hat der, von dem AfD Rechtsaußen Heumann ins Leben gerufene, Düsseldorfer Ableger der rassistischen “Bürgerbewegung” PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) eine Demonstration angekündigt. Betrachtet man die entsprechenden Internetaktivitäten ist bereits jetzt klar, dass ein großer Teil der Teilnehmer*innen aus militanten Neonazis und rechten Hooligans bestehen wird. Das ist angesichts der inhaltlichen Ausrichtung der Kundgebung auch nicht verwunderlich.

    Wir Treffen uns am 8.12. um 17:30 Uhr am Johannes-Rau-Platz

    Antifaschist*innen aus Düsseldorf

    Weitere Hintergründe findet ihr auf NRW Rechtsaußen

  • 24.8.14

    (Extrem) Rechten Schreibtischtäter_innen entgegentreten – den „Zwischentag“ unmöglich machen!

    zwischentag-verhindernDie so genannte „Neue“ oder auch „intellektuelle“ Rechte will am 6. September 2014 in Düsseldorf eine von ihnen so bezeichnete „Freie Messe“, ein Vernetzungstreffen mit dem Namen „Zwischentag“ abhalten.

    Lasst uns gemeinsam dagegen Krach schlagen!

    Update: Treffpunkt für Düsseldorf
    Samstag, 6.9.2014, 8:00 UFA Kino am HBF

    Update 2: Treffpunkt für Düsseldorf
    Samstag, 6.9.2014, 8:45 UFA Kino am HBF

    Bereits zwei Mal führte die intellektuelle (extreme) Rechte in den vergangenen Jahren ein von ihr als „Freie Messe“ bezeichnetes Vernetzungstreffen durch. Unter dem Veranstaltungstitel „Zwischentag“ ist dieses auch als Buchmesse verkaufte Großevent der sogenannten Neuen Rechten dabei in erster Linie ein Treffen für „Gleichgesinnte“. Akteure, wie z.B. Verlage, Zeitungen, Online-Foren, (extrem) rechte Think Tanks oder burschenschaftliche Verbindungen, nutzen die eintägige Veranstaltung als PR-Veranstaltung für die ‚interessierte‘ Öffentlichkeit, mehr noch aber als interne Vernetzungsplattform. Weiter lesen

  • 16.8.14

    Nazikundgebung in Dortmund am 23.08. verhindern!

    BlockaDo

    Aus Düsseldorf fahren wir am Samstag, 23.08. gemeinsam nach Dortmund um uns an den Aktionen von BlockaDo zu beteiligen und die Nazikundgebung zu verhindern.

    Treffpunkt: 11.40 Ufa Kino/HBF

    Die Partei “Die Rechte” ruft für Samstag, den 23. August zu einer Kundgebung an den Katharinentreppen auf. Vorgeblicher Anlass für die Kundgebung ist der zweite Jahrestag des Verbotes des “Nationalen Widerstand Dortmund” (NWDO) durch das nordrhein-westfälische Innenministerium. Zeitgleich zur Nazikundgebung findet rund um die Reinoldikirche der jährliche Christopher-Street-Day (CSD) statt.

    Weiter lesen

  • 10.6.14

    Auf den Spuren der Täter*innen

    Die Antifaschistische Koordination Köln und Umland (AKKU) markiert in Köln Erinnerungsorte des NSU-Terrors.

    10446723_725673067491208_7216490015860325064_nVor zehn Jahren, am 9. Juni 2004, explodierte auf der Keupstraße in Köln-Mülheim eine Nagelbombe des NSU, die mehrere Menschen verletzte. Rassistische Ermittlungspraktiken von der Polizei, die Täter*innen im „kriminellen Milieu“ suchten, folgten für die Bewohner*innen der Straße. Zehn Jahre nach diesem rechtsterroristischen Anschlag soll nun mit verschiedenen Veranstaltungen der Kriminalisierung der Bewohner*innen durch deutsche Ermittlungsbehörden und rassistischer Gewalt in Deutschland gedacht werden. Die AKKU plant zusammen mit der „Initiative Keupstraße ist überall“ einen (Mit-)Täterspurengang.

    i furiosi: Gibt es Leute von euch, die schon in der Antifa aktiv waren, als der Anschlag auf der Keupstraße 2004 passierte? Wie waren damals die Reaktionen der Antifa auf den Anschlag?

    AKKU: Ja, einige von uns waren schon damals politisch aktiv. Die Reaktionen innerhalb der Kölner Antifa waren ziemlich uneinheitlich. Die Meisten haben sich passiv verhalten und konnten die Situation nicht einschätzen. Andere (vor allem Aktivist*innen aus Köln-Mülheim) gingen von einem rechtsterroristischen Hintergrund aus. Sie verteilten z.B. Flugblätter und organisierten zusammen mit Anwohner*innen eine Demonstration.

    Wie waren die Reaktionen in Köln nach dem Bekanntwerden der NSU-Mordserie, zu denen ja auch der Anschlag auf der Keupstraße und der Sprengsatz in einem Lebensmittelgeschäft (2001) gehörten?

    AKKU: Wie überall brauchte auch in Köln die Linke erst einmal eine gewisse Zeit, um auf das Bekanntwerden des NSU zu reagieren. Etwa einen Monat danach fand eine Demonstration in Köln-Mülheim statt, die die Verflechtungen von NSU, Weiter lesen

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