Archiv der Kategorie: Antifa

Artikel zum Thema Antifa

Düsseldorfer Antifaschist*innen fordern gründliche Aufklärung des Wehrhahnanschlags

Gestern hat am Düsseldorfer Landgericht der Wehrhahnprozess begonnen. Antifaschist*innen fordern eine umfassende Aufklärung der Tat und zeigen ihre Solidarität mit den Opfern.

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Den Komplex Wehrhahn-Anschlag vollständig aufklären! Anmerkungen antifaschistischer Gruppen aus Düsseldorf anlässlich des Prozessauftaktes zum Wehrhahn-Anschlag

Am 1. Februar 2017 verkündeten Polizei und Staatsanwaltschaft die Festnahme von Ralf Spies, der als alleinigiger Täter für den Sprengstoffanschlag vom 27. Juli 2000 auf dem Düsseldorfer S-Bahnhof Wehrhahn verantwortlich sein soll. Am 25. Januar 2018 – 17 1/2 Jahre nach dem Anschlag – wird vor dem Landgericht Düsseldorf der Strafprozess gegen ihn eröffnet. Die Anklage wirft ihm u.a. den versuchten Mord an zwölf Menschen vor. Der Angeklagte streitet die Tat bislang ab. Augenzeug_innen und handfeste Beweise gibt es nicht. Staatsanwaltschaft und Polizei sprechen aber bereits seit einem Jahr davon, den Tatverdächtigen aufgrund einer für sie überzeugenden „Indizienkette“ überführen zu können. Doch sicher ist das nicht. Die Staatsanwaltschaft wird alles daran setzen, einen Schlussstrich unter das langwierige Kapitel „Wehrhahn- Anschlag“ setzen sowie die Ermittlungsarbeit, die Anklage und den Prozess zu einer Erfolgsgeschichte erklären zu können. Doch schon jetzt ist klar, dass es keine Erfolgsgeschichte geben kann. Im Gegenteil: Es werden bei einer alleinigen Fixierung auf die Anklage gegen Spies zahlreiche unbeantwortete Fragen bleiben, beispielsweise nach Defiziten in der Arbeit der Ermittlungs- und Strafverfolgungsinstanzen sowie nach der Rolle des Verfassungsschutzes. Darum werden wir nicht müde, auf die Beantwortung von Fragen zu möglichen Versäumnissen und Fehlern bei der bisherigen (Nicht)Aufklärung zu drängen. Düsseldorfer Antifaschist*innen fordern gründliche Aufklärung des Wehrhahnanschlags weiterlesen

Gegen eine Regierung von Rassisten!

Gestern früh fand in der Wiener Hofburg die Angelobung der national/konservativen Koalition aus ÖVP und FPÖ statt. Der Regierungsantritt wurde von massiven Protesten im Rahmen des TagX begleitet. Ein Sternmarsch hin zur Hofburg versuchte den Regierungsantritt zu stören, um gegen den Einzug vom neuen Bundeskanzler Sebastian Kurz zu demonstrieren. Der Koalitionsvertrag von Kurz´ ÖVP und der FPÖ um Heinz- Christian Strache (Ex- Neonazi) überlässt nicht nur der FPÖ alle bewaffneten uniformierten Kräfte, er zeigt auch, was die neue Regierung von Geflüchteten und deren Integration hält und versteht: Nichts! Asylbewerber*innen soll bei der Antragstellung ihr Bargeld abgenommen werden, ihre Handys dürfen kurzzeitig einkassiert und ausgelesen werden und Schulkinder werden in gesonderte Integrationsklassen gesteckt, statt wie bisher in öffentliche Klassen eingebunden zu werden.

Ebenso wie die vielen Demonstrierenden auf den Straßen heute, möchten wir hiermit aufzeigen, was wir von diesem menschenverachtenden Kurs von FPÖ/ÖVP halten und senden solidarische Grüße an unsere Genoss*innen Österreich. Haltet die nächsten fünf Jahre durch! Ihr seid in diesem wichtigen Kampf nicht alleine!

Düsseldorfer Antifaschist*innen

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FCK Afd, love “Rock gegen Rechts”

Es war ein tolles Rock gegen Rechts am 6. Aug. 2016 im Volksgarten.

Toll, dass so viele an unserem Stand waren und fleißig Dosen geworfen haben.

Hier nochmal unserer Flyer mit Argumenten gegen die Afd:

Warum die „Alternative für Deutschland“ (kurz AfD) eine rechtspopulistische, rassistische, sexistische und menschenverachtende Partei und eine Bedrohung für selbstbestimmtes und vielfältiges Leben ist.

  • Rückständige und realitätsferne Familienpolitik:

Die AfD will das „Schrumpfen als deutsches Volk” verhindern, indem Eltern drei Kinder bekommen. Um dieses Wunschbild einer deutschen Familie zu etablieren, will die AfD “auf die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten einwirken und auch im Bildungsbereich Anstrengungen unternehmen, damit Ehe und Familie positiv dargestellt werden”.

In der traditionellen Familie geht der Vater arbeiten und die Frau kümmert sich daheim um Haushalt und Kinder.

Die Wirklichkeit ist jedoch voller Vielfalt. Auch Lebensentwürfe von Alleinerziehenden, Patchwork-Familien, berufstätige Müttern oder gleichgeschlechtlichen Paare haben ihren Platz, den die AfD nicht wahrhaben will.

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Rheinland goes Dortmund – am 4. Juni Nazis blockieren / am 4. Juni #notddz

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Am 4. Juni werden wir gemeinsam aus dem Rheinland nach Dortmund fahren und den bundesweiten Naziaufmarsch, der unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“ angekündigt wird, verhindern. Dazu werden wir in den RE1 nach Dortmund steigen und uns an dem Blockadekonzept des Dortmunder Aktionsbündnisses #notddz beteiligen. Das Bündnis ruft dazu auf den Naziaufmarsch zu blockieren, zu sabotieren, zu verhindern.

Unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“ laufen Neonazis jährlich in einer anderen Stadt auf. Es ist eines der letzten Großevents, zu dem Neonazis aus ganz Europa erwartet werden. Jedes Jahr gibt es jedoch breiten antifaschistischen Protesten und Blockadeaktionen gegen den Aufmarsch. In Dortmund wird der Aufmarsch von der Neonazi-Partei „Die Rechte“ organisiert – sorgen wir dafür dass der Tag für die Nazis auch in Dortmund zum Desaster wird.

Setzen wir rassistischer Stimmungsmache und Ausgrenzung, unsere grenzenlose Solidarität entgegen – fahrt gemeinsam mit uns am 4. Juni nach Dortmund!

Haltet euch bei euren lokalen Antifa Gruppen auf dem Laufenden – es wird Infoveranstaltungen sowie öffentliche Zugtreffpunkte in mehreren Städten geben.

Aufruf #notddz: https://dortmund.no-tddz.org/2016/02/29/aufruf/

BlockaDo: http://www.blockado.info/

Braune Zukunft in Dortmund? (Interview von 05.16)

Gemeinsam blockieren, sabotieren, verhindern!

Ein Interview der Gruppe i furiosi mit dem Antifaschistischen Arbeitszusammenhang #NOTDDZ über die geplanten Proteste in Dortmund gegen den „Tag der Deutschen Zukunft“

Am 4. Juni findet der „Tag der deutschen Zukunft“ statt. Klingt gruselig, aber was ist das überhaupt?

Das ist aktuell der größte Naziaufmarsch in Deutschland, der seit 2009 in verschiedenen Städten stattfindet. Ins Leben gerufen wurde er von der „Intitiative gegen Überfremdung“, die Deutschland und das „deutsche Volk“ gegen die sogenannte „Asylflut“ verteidigen möchte. Neben dem Hauptanliegen, die Angst vor der „Überfremdung“ zu schüren, spielen auch andere rechte Themen wie Antisemitismus, Schutz und Bewahrung der Volksgemeinschaft sowie Antiziganismus eine tragende Rolle. Letztes Jahr ist es in Neuruppin engagierten Antifaschist*innen erstmals gelungen, den Aufmarsch nach wenigen Metern zu blockieren und die Nazis zur Abreise zu zwingen. An diesen Erfolg möchten wir in Dortmund anknüpfen.
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Die Scheiße stoppen, AfD Parteitag blockieren!

Am 30. April findet in Stuttgart der AfD Bundesparteitag statt. Der Programm-Parteitag der völkischen Partei sei die passende Gelegenheit, um dem Rechtsruck der Gesellschaft, auch mit Mitteln des zivilen Ungehorsams, praktischen Widerstand entgegen zu setzen.

Da es leider keine Busse aus Düsseldorf nach Stuttgart gibt rufen wir alle Antifaschist_innen aus Düsseldorf dazu auf sich der Busanreise unserer Freundinnen und Freunde aus Köln anzuschließen.

Ticketverkauf per Mail an bus-koeln@riseup.net

Ticketpreis: 10 Euro

weitere Infos unter: Antifa AK Köln

 

 

 

 

 

Linke Politik im Ausnahmezustand

Vortrag über die sächsische Normalität, seit Pegida, Freital und Heidenau.

Di 27.10. | 20 Uhr | Linkes Zentrum “Hinterhof”

Sachsen galt  schon immer als eine Hochburg hinsichtlich rassistischer und neonazistischer Mobilisierung. Kombiniert mit einer starken Überwachung und der Kriminalisierung von antifaschistischem und zivilgesellschaftlichem Engagement wurde spätestens mit Pegida linksradikale Politik endgültig in die Defensive getrieben und wird seitdem immer mehr zur Feuerwehrpolitik.

Der Vortrag bietet einen kurzen Abriss der Geschehnisse verbunden mit Erlebnisberichten aus Sachsen (Heidenau, Freital) und versucht einige sächsische Besonderheiten hervorzuheben.

Abschließen soll die Veranstaltung mit einer offenen Diskussion, wie antifaschistische Politik nicht nur in Sachsen wieder in die Offensive gelangen kann. Damit verbunden stellt sich die Frage: Vor welcher Aufgabe  steht eine bundesweite Antifa nach Heidenau?  Welche Stategien gibt es in NRW und wie agiert derzeit Dresden in dieser Frage? Veranstaltung mit einem Aktivisten aus antifaschistischen Zusammenhängen aus Dresden