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  • 19.11.14

    PEGIDA-Demo am 8. Dezember in Düsseldorf angekündigt

    10442942_756907167697498_74281678429974688_nFür den 8.12. hat der, von dem AfD Rechtsaußen Heumann ins Leben gerufene, Düsseldorfer Ableger der rassistischen “Bürgerbewegung” PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) eine Demonstration angekündigt. Betrachtet man die entsprechenden Internetaktivitäten ist bereits jetzt klar, dass ein großer Teil der Teilnehmer*innen aus militanten Neonazis und rechten Hooligans bestehen wird. Das ist angesichts der inhaltlichen Ausrichtung der Kundgebung auch nicht verwunderlich.

    Wir Treffen uns am 8.12. um 17:30 Uhr am Johannes-Rau-Platz

    Antifaschist*innen aus Düsseldorf

    Weitere Hintergründe findet ihr auf NRW Rechtsaußen

  • 24.8.14

    (Extrem) Rechten Schreibtischtäter_innen entgegentreten – den „Zwischentag“ unmöglich machen!

    zwischentag-verhindernDie so genannte „Neue“ oder auch „intellektuelle“ Rechte will am 6. September 2014 in Düsseldorf eine von ihnen so bezeichnete „Freie Messe“, ein Vernetzungstreffen mit dem Namen „Zwischentag“ abhalten.

    Lasst uns gemeinsam dagegen Krach schlagen!

    Update: Treffpunkt für Düsseldorf
    Samstag, 6.9.2014, 8:00 UFA Kino am HBF

    Update 2: Treffpunkt für Düsseldorf
    Samstag, 6.9.2014, 8:45 UFA Kino am HBF

    Bereits zwei Mal führte die intellektuelle (extreme) Rechte in den vergangenen Jahren ein von ihr als „Freie Messe“ bezeichnetes Vernetzungstreffen durch. Unter dem Veranstaltungstitel „Zwischentag“ ist dieses auch als Buchmesse verkaufte Großevent der sogenannten Neuen Rechten dabei in erster Linie ein Treffen für „Gleichgesinnte“. Akteure, wie z.B. Verlage, Zeitungen, Online-Foren, (extrem) rechte Think Tanks oder burschenschaftliche Verbindungen, nutzen die eintägige Veranstaltung als PR-Veranstaltung für die ‚interessierte‘ Öffentlichkeit, mehr noch aber als interne Vernetzungsplattform. Weiter lesen

  • 16.8.14

    Nazikundgebung in Dortmund am 23.08. verhindern!

    BlockaDo

    Aus Düsseldorf fahren wir am Samstag, 23.08. gemeinsam nach Dortmund um uns an den Aktionen von BlockaDo zu beteiligen und die Nazikundgebung zu verhindern.

    Treffpunkt: 11.40 Ufa Kino/HBF

    Die Partei “Die Rechte” ruft für Samstag, den 23. August zu einer Kundgebung an den Katharinentreppen auf. Vorgeblicher Anlass für die Kundgebung ist der zweite Jahrestag des Verbotes des “Nationalen Widerstand Dortmund” (NWDO) durch das nordrhein-westfälische Innenministerium. Zeitgleich zur Nazikundgebung findet rund um die Reinoldikirche der jährliche Christopher-Street-Day (CSD) statt.

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  • 10.6.14

    Auf den Spuren der Täter*innen

    Die Antifaschistische Koordination Köln und Umland (AKKU) markiert in Köln Erinnerungsorte des NSU-Terrors.

    10446723_725673067491208_7216490015860325064_nVor zehn Jahren, am 9. Juni 2004, explodierte auf der Keupstraße in Köln-Mülheim eine Nagelbombe des NSU, die mehrere Menschen verletzte. Rassistische Ermittlungspraktiken von der Polizei, die Täter*innen im „kriminellen Milieu“ suchten, folgten für die Bewohner*innen der Straße. Zehn Jahre nach diesem rechtsterroristischen Anschlag soll nun mit verschiedenen Veranstaltungen der Kriminalisierung der Bewohner*innen durch deutsche Ermittlungsbehörden und rassistischer Gewalt in Deutschland gedacht werden. Die AKKU plant zusammen mit der „Initiative Keupstraße ist überall“ einen (Mit-)Täterspurengang.

    i furiosi: Gibt es Leute von euch, die schon in der Antifa aktiv waren, als der Anschlag auf der Keupstraße 2004 passierte? Wie waren damals die Reaktionen der Antifa auf den Anschlag?

    AKKU: Ja, einige von uns waren schon damals politisch aktiv. Die Reaktionen innerhalb der Kölner Antifa waren ziemlich uneinheitlich. Die Meisten haben sich passiv verhalten und konnten die Situation nicht einschätzen. Andere (vor allem Aktivist*innen aus Köln-Mülheim) gingen von einem rechtsterroristischen Hintergrund aus. Sie verteilten z.B. Flugblätter und organisierten zusammen mit Anwohner*innen eine Demonstration.

    Wie waren die Reaktionen in Köln nach dem Bekanntwerden der NSU-Mordserie, zu denen ja auch der Anschlag auf der Keupstraße und der Sprengsatz in einem Lebensmittelgeschäft (2001) gehörten?

    AKKU: Wie überall brauchte auch in Köln die Linke erst einmal eine gewisse Zeit, um auf das Bekanntwerden des NSU zu reagieren. Etwa einen Monat danach fand eine Demonstration in Köln-Mülheim statt, die die Verflechtungen von NSU, Weiter lesen

  • 29.4.14

    1. Mai Dortmund – Nazis blockieren!

    BlockaDoDüsseldorf goes Dortmund – wir beteiligen uns an den Aktionen des zivilen Ungehorsams des neues Bündnisses BlockaDo. Treffpunkt für Düsseldorf zur gemeinsamen Anreise und Beteiligung an den Aktionen: 8h Ufa/Hbf

    BlockaDO – Gemeinsam gegen Nazis

    Wieder einmal wollen Nazis in Dortmund aufmarschieren. Dieses Mal hat die Partei „Die Rechte“ eine Demo für Donnerstag, den 1. Mai, angemeldet. Wir rufen dazu auf, den Naziaufmarsch zu blockieren. Es ist ein unerträglicher Zustand, wenn es Neonazis immer wieder möglich ist, ihre menschenverachtende Ideologie ungestört zu artikulieren; wenn sie dort, wo sich Menschen begegnen, ihre ausgrenzende Volksgemeinschaft propagieren können. Wir werden das nicht weiter zulassen.

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  • 18.3.14

    „Antifa in der Krise“ internationaler Kongress, 11.-13.04. in Berlin

    Antifa_Krise_Banner_300x131  Antifa Kongress in Berlin:

    Der Kongress „Antifa in der Krise“ will Gelegenheit bieten, zusammen mit Aktivist*innen aus anderen europäischen Ländern über die aktuelle Situation der Antifa und den Auswirkungen der Krise diskutieren. Auftakt ist ein international besetztes Panel am Freitagabend zur rassistischen Mobilisierung in Europa und antifaschistischen Perspektiven mit Teilnehmer*innen aus Griechenland, Ungarn, Schweden und Frankreich. Am Samstagabend wenden wir uns der Situation in Deutschland zu. Unter dem Titel „Antifa in der Krise?!“ diskutieren Vertreter*innen verschiedener Spektren – von Initiativen, Beratungseinrichtungen bis zu Gewerkschaften – über Zustand und Herausforderungen der Antifabewegung in Deutschland.
    Samstag und Sonntagvormittag finden zudem vertiefende Workshops zu unterschiedlichen Themen statt. Aktivist*innen unter anderem aus Ex-Jugoslawien, Griechenland, Polen, Spanien und Skandinavien berichten über die extreme Rechte in ihren Ländern. Workshops widmen sich auch unterschiedlichen Aspekten der Antifa in Deutschland. Themen sind unter anderem „NSU und Antifa“, „Alternative für Deutschland?“, „Stadt, Land, Antifa – zwischen Landflucht und Überlebenskampf“, „Antifaschistische Geschichtspolitik“ oder „Proteste gegen Flüchtlingsunterkünfte“, aber auch „Jugendarbeit“, „Antifa zwischen Festanstellung und Aktivismus“, “Refugeeselbstorganisierung und Antifa” und „Geschichte und Erfolge der Antifa“ oder „Antifa und Feminismus“.

    weitere Informationen zu dem Kongress findet ihr unter: kriseundrassismus.noblogs.org

    dazwischengehen.org

  • 15.3.14

    Solidaritet från Düsseldorf


    Am ver­gan­ge­nen Wochen­ende ereig­nete sich in Malmö (Schwe­den) ein lebens­ge­fähr­li­cher Angriff von ört­li­chen Neo­na­zis auf bekannte Antifaschist_innen und Feminist_innen. Einen Genos­sen erwischte es beson­ders schwer, Showan Shattak. Er wurde durch ein Mes­ser getrof­fen, schwebte für rund eine Woche in Lebens­ge­fahr und war ins Koma gefal­len. Mitt­ler­weile geht es ihm nach zwei Ope­ra­tio­nen bes­ser, trotz­dem kämpft er um sein Leben.

    Wir zei­gen und erklä­ren uns soli­da­risch mit den ver­letz­ten Genoss_innen in Malmö und wün­schen Ihnen auf die­sem Weg alles erdenk­lich Gute und einen erfolg­rei­chen Kampf gegen faschis­ti­sche Struk­tu­ren in Malmö.

    Mal­mös Anti­fa­scis­ter – Fort­sätt Kämpa!
    Inga nazis­ter på våra gator!

    Decla­ra­tion of Solidarity

    Last wee­kend a group of well known anti­fa­scists and femi­nists from Malmö were atta­cked by local neo­na­zis. The attack cau­sed life threa­te­n­ing wounds espe­cially for one com­rade – Showan Shattak. He was hit by a knife, hovered bet­ween life and death for about a week and fell into a coma. By now after two ope­ra­ti­ons his situa­tion impro­ved, but he is still fight­ing for his life.

    We want to show our Soli­da­rity with the atta­cked com­ra­des in Malmö. All the best for the vic­tims of the attack – we hope you get well soon! May you have a suc­cess­ful struggle against fascism in Malmö!

    Mal­mös Anti­fa­scis­ter – Fort­sätt Kämpa!
    Inga nazis­ter på våra gator!

    Soli­da­ri­tets­häls­ning

    Förra hel­gen blev en grupp anti­fa­scis­ter och femi­nis­ter atta­ckerade av lokala nyna­zis­ter. Atta­cken orsakade livs­hotande ska­dor, särskilt för en av dem — Showan Shattak. Han blev stu­cken av av en kniv och svä­vade mel­lan liv och död i en vecka och för­s­at­tes i koma. Men nu efter ett antal ope­ra­tio­ner har hans tillstånd för­bät­trats men han käm­par fort­fa­rande för sitt liv.

    Vi vill visa vår soli­da­ri­tet med off­ren för atta­cken — vi hop­pas ni till­f­ris­k­nar snart! Vi öns­kar er en fram­gångs­rik kamp mot fascis­men i Malmö.

    Mal­mös anti­fa­scis­ter — fort­sätt kämpa!
    Inga nazis­ter på våra gator!

    Dis­si­denti Ultra
    F95.Antirazzista
    Siamo Tutti FCSP
    Hypers
    i furiosi — Inter­ven­tio­nis­ti­sche Linke
    Kopf­ball Düs­sel­dorf
    Gruppe F
    Cable Street Beat Düs­sel­dorf
    Anti­fa­schis­ti­sche Linke Düs­sel­dorf
    Grrrls Upri­sing
    BHoA
    Unterste Schub­lade Düs­sel­dorf
    AK47 Düsseldorf

  • 16.1.14

    Kundgebung gegen die Ausstellung „Die braune Falle“ des Verfassungsschutzes

    IMG_9062-smallerAm Nachmittag des 15. Januar haben knapp 30 Personen vor dem Gerhard-Hauptmann-Haus (früher „Haus des Deutschen Ostens“),
    in der Nähe des Hauptbahnhofes, gegen die Ausstellungeröffnung „Die braune Falle – eine rechtsextreme Karriere“ vom Bundesamt für Verfassungsschutz (VS)
    protestiert. Den Aktivist*nnen war es wichtig, die Propaganda des Verfassungschutzes zu stören, der durch die
    Ausstellung versucht sein aufgrund der unzähligen NSU-Skandale zurecht mehr als angeschlagenes Image reinzuwaschen. Alle Gäste der Ausstellungseröffnung
    kamen wörtlich nicht um unsere Kritik herum, da die Kundgebung genau vor dem Eingang zur Ausstellung stattfand.
    Geradezu zynisch ist es, wenn Verfassungsschutz, Polizei und politisch Verantwortliche so tun als würden sich sich gegen Rechts engagieren, wenn genau das
    Gegenteil der Fall ist: Der Verfassungsschutz unterstützte und finanzierte den NSU in Form von V-Männern, die diesem sogar Waffen und
    Sprengstoff lieferten. Um dies zu Vertuschen wurden im großen Stil Akten vernichtet und die Aufklärung konsequent hintergangen und behindert. Weiter lesen

  • 10.1.14

    Verfassungsschutz auflösen – Rassismus bekämpfen!

    braune-falle

    Kundgebung gegen die Ausstellung „Die braune Falle“ im „Haus des deutschen Ostens“
    15. Januar | 16.30Uhr | Bismarckstr. 90 (Nähe Hbf)

    Vom 16. bis 31. Januar 2014 soll im Gerhard-Hauptmann-Haus (früher „Haus des Deutschen Ostens“) die Ausstellung „Die braune Falle…eine rechtsextreme Karriere“ vom Bundesamt für Verfassungsschutz (VS) gezeigt werden. Laut Werbetext will der VS die Besucher*innen der Ausstellung „hinter die Fassaden des Rechtsextremismus“ schauen lassen und über die Gefahren „von rechts“ aufklären. Verlogen und zynisch – denn die eigenen Verstrickungen des VS und anderer Sicherheitsorgane in die Morde des rechtsterroristischen NSU spielen in der Ausstellung keine Rolle. Während immer mehr Details über das Zusammenspiel von VS und dem NSU-Netzwerk Schlagzeilen machen, wollen VS, Polizei und politisch Verantwortliche den Eindruck erwecken, dass sie alles tun, um “den braunen Sumpf” trockenzulegen. Das Gegenteil ist der Fall: Verschiedene Ebenen in den Verfassungsschutzämtern unterstützten das Umfeld des NSU mit bezahlten V-Männern und -Frauen, die z.B. Sprengstoff oder auch Waffen an den NSU lieferten. Akten wurden nach der Enttarnung des NSU bewusst vernichtet. Die geforderte Aufklärung der Verstrickung von Verfassungsschutz und anderen Sicherheitsorgane mit dem NSU und seinem Netzwerk wird konsequent hintergangen und behindert. Und nun spielt sich der Verfassungsschutz selbst als der große Aufklärer auf.

    Ebenso zynisch ist, dass der scheidende Polizeipräsident Schenkelberg bei der Eröffnung als Redner auftreten wird. Rassistische Übergriffe und Auseinandersetzungen werden seit Jahren von Verfassungsschutz, Polizei und anderen Sicherheitsbehörden geleugnet oder heruntergespielt. Daran beteiligt ist auch die Düsseldorfer Polizei, die die Öffentlichkeit weder über anstehende Termine von Neonazi-Aktivitäten, noch über rechte und rassistische Übergriffe informiert. 2013 gab es mindestens sieben Übergriffen mit rechtsgerichteten bzw. rassistischen Hintergrund in Düsseldorf – die Polizei berichtete nicht. Konsequent versucht die Düsseldorfer Polizei antifaschistische Arbeit zu kriminalisieren, während mehrere Neonazi-Kader in Düsseldorf und Umgebung jahrelang ungehindert agieren konnten.

    Die Ausstellung ist der Versuch eines ideologischen „Greenwashing“ des Verfassungsschutzes, Imagepflege nach den katastrophalen Skandalen rund um den VS, gerade in den letzten beiden Jahren. Insofern ist es auch zu kritisieren, dass Mitveranstalter der Ausstellung in Düsseldorf das Netzwerk „Respekt und Mut“ ist, in dem über 40 Organisationen Mitglied sind. Wiederholt hat „Respekt und Mut“ Veranstaltungen mit dem Verfassungsschutz gemacht. Der Sprecher des Netzwerkes, Volker Neupert, hetzte im letzten Jahr gegen antifaschistische Aktivitäten und riet öffentlich davon ab, sich an Aktionen gegen die rechte Partei „Die Rechte“ in Düsseldorf zu beteiligen. Es ist bedauerlich, dass sich die beteiligten Organisationen zum Spielball eines Einzelnen machen lassen.
    Schon seit Jahren versucht der Verfassungsschutz die Meinungshoheit über die Bildungsarbeit und Aufklärung gegen Rechts zurückzugewinnen, die ihm von Antifaschist*innen abgerungen wurde. Mit der Beteiligung an der Ausstellung unterstützt „Respekt und Mut“ dieses schmutzige Spiel. Der Verfassungsschutz ist nicht die Lösung, sondern wichtiger Teil des Problems. Deshalb kann es nur heißen: Verfassungsschutz auflösen – Rassismus bekämpfen!

    Deshalb rufen wir dazu auf, gegen diese zynische Propagandaveranstaltung zu protestieren.

  • 2.11.13

    Erinnern heißt handeln! Am 09.11. auf die Stra­ße gegen Ras­sis­mus, An­ti­ro­mais­mus und PRO NRW!

    Treffpunkt 10.50 Uhr | UFA-Kino Düsseldorf HBF

    Mobi-Material & Infos hier

    9nov_banner_halfsizeAusgerechnet am 9. November, dem 75. Jahrestag der Reichspogromnacht, während der in Deutschland 1938 weit mehr als 1.300 JüdInnen ermordet und Synagogen angezündet wurden, will die extrem rechte Splitterpartei PRO NRW gleich zwei Kundgebungen in Duisburg abhalten. Sowohl in Neumühl als auch in Rheinhausen will PRO NRW ihre rechte Propaganda verbreiten und weiterhin versuchen, die rassistische Stimmung in Teilen der Bevölkerung zu nutzen, um sich als bürgernahe, demokratische „Bewegung“ zu inszenieren. Weiter lesen

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