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  • 22.9.13

    Naziaufmarsch in Wuppertal erfolgreich gestört!

    WuppertalDer neonazistische Aufmarsch der Partei die „Rechte“ am 21.09.2013 konnte dank entschlossenem Protests massiv gestört und letztlich sogar verkürzt werden.

    Schon die Anreise der Faschisten nach Wuppertal Barmen geriet mächtig ins stocken, da kurz vor Beginn der Demo aus mehreren Zügen gleichzeitig einige hundert Antifaschist_innen stiegen und den Bahnhof Barmen für einige Zeit blockierten. Erst durch Einsatz von Polizeigewalt konnten die Bahnsteige von den Blockierenden geräumt werden. Mit großer Verzögerung konnten die Nazis unter Polizeischutz ihren Aufmarsch letztendlich starten. Die Teilnehmerzahl auf Naziseite (ca 150) war deutlich geringer als vorher großspurig angekündigt.

    Doch dieser Aufmarsch sollte ein nur kurzes Vergnügen werden. Nach etwa der Hälfte der Strecke wurde der Aufmarsch von mehreren antifaschistischen Blockaden aufgehalten. Woraufhin sich die Polizei gezwungen sah den Aufmarsch zu beenden und die Nazis zurück nach Barmen zu führen.

    Das dieser Aufmarsch so massiv behindert und verkürzt werden konnte, zeigt dass antifaschistischer Protest in NRW weiterhin erfolgreich sein kann. Solidarisch und gemeinsam haben sich viele Antifaschist_innen aus NRW auf den Weg gemacht, um sich den Nazis in den Weg zu stellen. Die Nazis können ihre faschistische Propaganda nicht ungestört verbreiten – weder in Wuppertal noch anderswo!

    Artikel bei NRW rechtsaußen

  • 4.9.13

    21.9. – Wuppertal dichtmachen – Naziaufmarsch verhindern!

    WuppertalEinen Tag vor den Bundestagswahlen wollen die Nazis der Partei „Die Rechte“ in Wuppertal eine „nationalen Großdemonstration“  durchführen. In einem Mobilisierungsvideo rufen sie zur „Schlacht von Wuppertal“ auf, Motto der Demo lautet „Es ist immer ein Angriff auf uns alle – Gegen linken Terror und antideutsche Zustände“.

    Als Redner angekündigt ist u.a. der für seine Hetzreden bekannte, ehemalige NPD Funktionsträger Manfred Breidbach aus Düsseldorf, der nun bei der Partei „Die Rechte“ im KV Düsseldorf/Mettmann aktiv ist.

     Wir werden den Naziaufmarsch in Wuppertal verhindern – mit einem gemeinsamen Anreise-  und Aktionskonzept werden wir nicht zulassen dass die Nazis ihre Demonstration ungestört durchführen können!

    Treffpunkt für Düsseldorf: 10:30 vor dem Ufa-Palast (Hbf)

    Alerta Antifascista!

    Genaueres, sowie weitere Aktionen, soll mit euch auf der Info- und Mobilisierungs-Veranstaltung am 18.09. im Linken Zentrum besprochen werden.

    weitere Informationen zu dem Naziaufmarsch und den Gegenaktivitäten unter: antifacafewuppertal.blogsport.eu

    wuppertal-dichtmachen.de

    Hintergrundartikel  bei NRW rechtsaußen

     

     

  • 28.8.13

    „Pro Deutschland“ am 30.08. vertreiben!

    Solidarität mit allen Flüchtlingen und MigrantInnen!

    antifaschistische-aktion„Pro Deutschland“ plant am 30. August Wahlkampfkundgebung in Düsseldorf

    Ein Aufruf von antifaschistischen Gruppen aus Düsseldorf.

    „Die dunklen Orte unseres Landes“ möchte die rassistische Partei „pro Deutschland“ auf ihrer derzeitig laufenden bundesweiten Bundestagswahlkampftour besuchen. Orte, wo eine „schöne, bunte Multi-Kulti-Welt mit dem wirklichen Leben“ kollidiere und wo „radikale Islamisten und ihre einheimischen Helfer unsere Freiheit bedrohen“ würden.

    „Pro Deutschland“ ist das Ebenbild der extrem rechten Partei „pro NRW“ auf Bundesebene. Obwohl formell unabhängig voneinander, weisen beide Gruppierungen deutliche personelle Schnittstellen auf und unterscheiden sich inhaltlich nur marginal voneinander. Hauptfeind beider Parteien ist eine multikulturelle Gesellschaft, insbesondere Muslime und Roma. Im Kampf für ihr „Abendland“ ist ihnen jede widerwärtige Diffamierung, Provokation und Hetze recht. Als „einheimische Helfer“ vom Muslimen und Roma werden insbesondere linke Gruppierungen angesehen, die Flüchtlingen und MigrantInnen solidarisch zur Seite stehen.

    „Pro Deutschland“ hat für Freitag, 30. August, zwei Kundgebungen in Düsseldorf angekündigt: von 12.30 bis 14.30 Uhr auf dem Heinrich-Heine-Platz, Ecke Flinger Straße in der Altstadt und von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr vor dem Linken Zentrum Hinterhof auf der Corneliusstraße 108.

    Unter dem Motto „Pro Deutschland vertreiben! Solidarität mit allen Flüchtlingen und MigrantInnen!“ rufen wir hiermit dazu auf, die rassistische Hetze von „pro Deutschland“ zu unterbinden. Kommt am Freitag um 12 Uhr zum Heinrich-Heine-Platz! Seid flexibel und bringt – sofern möglich – Fahrräder mit.

    „Wir gehen da hin, wo es weh tut“ („pro Deutschland“). Wir werden schon da sein!

  • 9.8.13

    Naziaufmarsch am 31.08. in Dortmund verhindern!!!

    Seit 2005 veranstalten Nazis in Dortmund um den 1. September (am so genannten Antikriegstag) eine bundesweite Demonstration und instrumentalisieren diesen Tag für ihre Zwecke. Die jährliche Demonstration ist bereits zum festen Bestandteil im neonazistischen Reisekalender geworden und zieht jährlich hunderte Nazis nach Dortmund.

    Auch dieses Jahr kündigen die Nazis wieder an, durch Dortmund zu demonstrieren. In diesem Jahr nehmen sie jedoch nicht den Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen 1939 zum Anlass, sondern beziehen sich inhaltlich auf das Verbot ihrer Kameradschaften aus dem Jahr 2012, welches letztes Jahr zu einer Absage des Aufmarsches führte. Das Dortmund generell eine der Hochburg der Neonazis ist, ist bekannt. Nach dem Verbot der Kameradschaften in Dortmund und Umgebung 2012, organisieren sich die Nazis nun unter dem Deckmantel der Partei „Die Rechte“ und machen weiter wie gewohnt.

    DSSQ2013_halfsize234pxAuch dieses Jahr wollen wir die Nazis nicht ungehindert durch Dortmund demonstrieren lassen. Kommt nach Dortmund und vermiest den Nazis den Tag! plakat_seitedo13

    Informiert euch über Gegenaktivitäten am 31.08. unter dortmund.blogsport.de

    dortmundquer.blogsport.de

    Artikel zum Naziaufmarsch bei NRW rechtsaußen.

  • 27.5.13

    Erfolgreiche Demonstration in Solingen am 25. Mai

    solingen 2013 fronttranspi kleinerAm Samstag, 25.05. demonstrierten in Solingen 2000 Menschen unter dem Motto „Das Problem heißt Rassismus„. Wir danken allen Teilnehmer_innen die nach Solingen gekommen sind um den Opfern des Brandanschlages vor 20 Jahren zu gedenken und gegen staatlichen und alltäglichen Rassismus demonstriert haben.

    Wir dokumentieren die Pressemitteilung des Bündnisses „Das Problem heißt Rassismus

    2000 Menschen demonstrierten unter dem Motto „Das Problem heißt Rassismus“ zum 20. Jahrestag des Brandanschlages in Solingen

    Weitere Gedenkkundgebung am Mittwoch, 29. Mai 2013, 19.00Uhr am Solinger Rathaus

    2000 Menschen beteiligten sich am Samstag, dem 25. Mai 2013, an der Demonstration unter dem Motto „Das Problem heißt Rassismus“ in Solingen. Anlass war das Gedenken an den 20. Jahrestag des Brandanschlages von vier rechten Jugendlichen auf das Haus der Familie Genc am 29. Mai 1993. Fünf Menschen waren damals ums Leben gekommen, weitere wurden schwer verletzt. Aufgerufen hatte das Solinger Bündnis „Das Problem heißt Rassismus“, ein Zusammenschluss des Solinger Apells, Antifa-Gruppen, antirassistischer Initiativen, migrantischer Vereine und UnterstützerInnen von Geflüchteten. Das Bündnis wertete die lautstarke und internationalistische Demonstration als Erfolg: „Mit rund 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden unsere Erwartungen mehr als erfüllt! Wir freuen uns, dass so viele nach Solingen gekommen sind. So traurig der Anlass des 20. Jahrestages auch ist: Es macht uns Mut, mit so vielen Leuten gemeinsam auf der Straße zu sein. Es macht Mut für einen gemeinsamen Kampf gegen Rassismus und Neonazis, der heute genauso wichtig und aktuell ist wie vor 20 Jahren!“

    Weiter lesen

  • 25.5.13

    Keinen Fußbreit den Nazis! Der Nazikundgebung am Sonntag in Düsseldorf entgegentreten!

    antifaschistische-aktionMilitante Neonazis um die Partei „Die Rechte“, die sich in NRW großteils aus Mitgliedern verbotener und sich aus Sorge vor einem Verbot vermeintlich aufgelöster „Freier Kameradschaften“ zusammensetzt, haben für Sonntag, 26. Mai 2013, vor dem militaristischen 39er-Denkmal auf dem Reeser Platz in Düsseldorf-Golzheim eine Kundgebung angemeldet, zu der sie jetzt auch öffentlich mobilisieren. Anlass ist der 90. Todestag des als „Märtyrer“ und „Nationalheld“ abgefeierten extrem rechten Freikorpsangehörigen Albert Leo Schlageter, der am 26. Mai 1923 nach Anschlägen auf die französischen Truppen zum Tode verurteilt und in Düsseldorf hingerichtet wurde. Beginnen soll der braune Spuk, so die Nazis  „um 14 Uhr oder später“.

    Bereits im Mai 2008 hatte die extreme Rechte zu einer Schlageter-Kundgebung auf dem Reeser Platz aufgerufen. Aufgrund vielfältiger Proteste wurde die Veranstaltung zu einem Reinfall, von bereits angemeldeten Folgeveranstaltungen wurde in den nächsten Jahren abgesehen.

    Seit April 2013 verfügt die Partei ?Die Rechte? auch in Düsseldorf über einen Kreisverband, der zur Zeit versucht, mit eigenen Aktionen in Erscheinung zu treten und sich vor Ort zu verankern. Machen wir deutlich, dass wir diesem Treiben nicht tatenlos zusehen werden!

    Wir, das antifaschistische Bündnis „Keinen Fußbreit den Nazis“, bestehend aus antifaschistischen und antirassistischen Gruppen sowie linken Initiativen und Organisationen, rufen dazu auf, auch dieses Mal den Nazis entschlossen und gemeinsam entgegenzutreten und ihre nationalistische, rassistische, antisemitische und NS-verherrlichende Hetze lautstark zu unterbinden! Seid kreativ!

    Antifaschistische Gegenkundgebung:

    Sonntag, 26. Mai 2013, 13.00 Uhr, Reeser Platz, Ecke Rotterdamerstr.,
    Düsseldorf (Anreise z.B. über U78/U79 bis Haltestelle Reeser Platz)

  • 5.5.13

    Auch 20 Jahre nach dem Brandanschlag von Solingen: Das Problem heisst Rassismus!

    Solingen93-Plakat25.05. Bundesweite Demonstration „Das Problem heißt Rassismus“ 13 Uhr, Solingen Südpark (Bf Mitte)
    Gemeinsame Anreise aus Düsseldorf:
    Treffpunkt 11.40 Ufa-Palast/ HBF

    29.05. 20. Jahrestag des Brandanschlags – Gedenkveranstaltung
    19 Uhr Kundgebung am Rathausplatz
    19.30 Uhr Demonstration zum Anschlagsort
    Gemeinsame Anreise aus Düsseldorf:
    Treffpunkt 17.45 Uhr Ufa-Palast/ HBF

    Veranstaltungen in Düsseldorf:

    13.05. Mobilisierung und letzte Informationen
    zum Gedenken des Brandanschlages 1993 in Solingen
    19:30 Uhr Linkes Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108, Düsseldorf
    15.05. Der Solinger Brandanschlag 1993
    Hintergründe der Tat, Reaktionen und Umgang damit – ein Überblick 20 Jahre danach
    18:30 Uhr, Universität Düsseldorf, Raum: 23.21.U1.42
    Die Veranstaltung wird einen Überblick über die Geschehnisse geben und vor allem klären:
    Wer waren die Täter und vor welchem Hintergrund wurde der Anschlag verübt? Wie waren die Reaktionen auf den Anschlag und welchen Verlauf nahm der Strafprozess vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht? Und nicht zuletzt: Welche Rolle spielte der Verfassungsschutz, der an zentraler Stelle der Solinger Neonaziszene einen V-Mann platziert hatte?

  • 14.4.13

    Demo anlässlich des NSU-Prozesses großer Erfolg

    NSUProzessDas Bündnis gegen Naziterror und Rassismus sieht die heutige Demonstration in München als großen Erfolg an. Bis zu 10.000 Menschen hatten sich an der Demonstration beteiligt, die damit die größte antirassistische Demonstration in München seit 20 Jahren war.

    Entgegen der Prognose der Polizei verlief die Demonstration ohne Zwischenfälle, es kam zu keinerlei Gewalttaten. Schon am Vorabend hatte der Verwaltungsgerichtshof die Gewaltprognose der Polizei verworfen und Teile des Auflagenbescheids außer Kraft gesetzt.

    Yvonne Boulgarides, Witwe von Theodorus Boulgarides, eines der Münchner Opfer des NSU sprach sich bei der Auftaktkundgebung dafür aus, die Aufklärung der Mordserie des NSU entschlossen fortzusetzen. Ibrahim Arslan, ein Überlebender des Brandanschlags 1992 in Mölln bekräftigte, wie wichtig die Solidarität mit den Opfern rassistischer Anschläge für diese ist.

    “Mit dieser Demonstration wurde ein starkes Zeichen für Solidarität und gegen Rassismus gesetzt”, so Bernd Kaminski, Pressesprecher des Bündnisses. “Es gilt nun, den Skandal rund um die Morde des NSU restlos aufzuklären” so Bernd Kaminski weiter.

    Ein paar Eindrücke:

  • 28.3.13

    Das Problem heißt Rassismus

    Auch 20 Jahre nach dem Brandanschlag in Solingen

    solingen Am 29. Mai 1993 starben in Solingen 5 Mitglieder der Familie Genç bei einem Brandanschlag. Beinahe zeitgleich wurde durch die sogenannte Drittstaatenregelung das Grundrecht auf Asyl in Deutschland faktisch abgeschafft. Beide Ereignisse jähren sich jetzt zum 20. Mal.

    25.05. bundesweite Demonstration – 13h Solingen Südpark (Bf Mitte)

    29.05. Kundgebung mit anschliessender Gedenkdemonstration zum Ort des Brandanschlages – 19h Rathausplatz

    zur Unterstützung des Aufrufs oder Bestellung vonMobimaterial einfach Mail an: mail@solingen93.org

    weitere Infos unter: solingen93.org

    Aufruf zur Demo am 25.05.:

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  • 19.3.13

    Nazi – Terror unter den Augen des Staates

    NSU-artikelbildDi 09. April | 19.30 | Linkes Zentrum – Hinterhof | Corneliusstr. 108 | Düsseldorf

    Veranstaltung mit Paul Wellsow zu den aktuellen Entwicklungen um den NSU.

    Anschließender Infoblock zur antifaschistischen Demonstration am 13.04. in München anlässlich des NSU Prozesses. Auf der der Veranstaltung können Tickets (25€)  für den Bus nach München erworben werden. Und Tickets für den Bus zur Demo gibt es ab sofort auch im Buchladen BiBaBuZe, Aachener Str.1 (Düsseldorf Bilk)

    Nazi – Terror unter den Augen des Staates

    Zehn Morde, mehrere Sprengstoffanschläge und zahlreiche Banküberfälle gehen auf das Konto des »Nationalsozialistischen Untergrundes« (NSU). Die TäterInnen waren aber keine isolierte Zelle, sondern fest in organisierte Strukturen der Neonazi-Szene eingebettet. Weiter lesen

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