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  • 20.6.13

    Film draussen und umsonst: EKÜMENOPOLIS – Stadt ohne Grenzen

    ekumenopolis-artikelbild22.06.2013 // Filmbeginn ca 21:30 // Bürgerpark IHZ // Warschauerstraße // Oberbilk

    Erschreckend genau seziert EKÜMENOPOLIS die Schaltpläne neoliberaler Stadtplanung, die keine Rücksicht auf gewachsene Strukturen und alteingesessene Bewohner_innen nimmt.
    Der Dokumentarfilm EKÜMENOPOLIS: Stadt ohne Grenzen erzählt in ausdrucksstarken Bildern und mit aufschlussreichen Interviews die Geschichte und die Bedingungen der neoliberalen Zerstörung Istanbuls. Es ist das Istanbul, das in kurzer Zeit von 15 auf 30 Millionen Einwohner_innen wächst. Es ist das Istanbul, wo die Anzahl der Autos von 2 auf 6 Millionen anschwillt. Es ist das Istanbul der Zukunft, das die ganze Region verschlingt. Es ist das Istanbul, mit dem Big Player Monopoly spielen, während sie es in eine Global City verwandeln.

    Die Kämpfe für ein Recht auf Stadt, auf eine Stadt, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert, sind international. Sie ähneln sich. Sie waren der Auslöser für die gegenwärtigen Proteste in der Türkei. Wir wollen neben Wasserwerfern und Tränengas die Inhalte der Proteste nicht vergessen.

    Lasst uns die Kämpfe in der Türkei zu unseren machen!
    Crisis demands decision. Lets choose communism!

    Bringt Decken, Kissen oder Stühle mit.
    Bringt Picknick und Getränke mit. Sagt allen Freund*innen Bescheid.

  • 19.4.13

    Aufruf Marketingaktionen und Plakate kreativ zu sabotierten

    i dont smile for düsseldorf

    Tausende „I don`t smile for Düsseldorf “ Aufkleber in Umlauf gebracht

    Mitte April startete die Imagekampagne rund um das neue Stadtlogo. Und auch wir starten unsere Kampagne „I don´t smile für Düsseldorf“. Mit Logo und Kampagne versucht die Stadt nun für Hunderttausende Euros weg vom Schickimicki-Spießer Image zu kommen, das sie jahrelang selbst gepflegt hat. Grund dafür ist, dass OB Elbers und Co unsere Stadt im internationalen Konkurrenzkampf um Touristen und um sogenannte „High Potentials“, also junge Karrieristen, positionieren will. Dafür wurden alle Bereiche und Eigenschaften unserer Stadt abgeklopft um herauszufinden, welche für das Ziel, finanzkräftige Touristen und Karrieristen nach Düsseldorf zu locken, verwertbar sind. Leitidee der Werbestrategen und Stadtoberen ist dabei, dass unsere Stadt möglichst sympathisch und offen wirkt.
    Wenn es also nach ihnen geht, ist es jetzt an der Zeit, dass wir als lächelndes Düsseldorf um die Wette grinsen und uns bereitwillig für Marketingaktionen vereinnahmen lassen. Stattdessen rufen wir dazu auf ihnen die Zähne zu zeigen!

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  • 26.2.13

    Kein Luxusghetto rund um den Fürstenplatz!

    fürstenplatz

    Pressekonferenz mit Kundgebung!

    Donnerstag | 7. März | 15:00 | Oberbilker Allee 53 (ehem. Toomgelände)

    Auf dem Gelände des ehemaligen Toombaumarktes soll neu gebaut werden. Der zukünftige Investor, die Caprate Real Estate Company mit Sitz in Düsseldorf, möchte das Gelände gern kaufen, aber erst, wenn es leer ist. Den noch verbliebenen MieterInnen in den beiden Wohnhäusern auf dem Gelände wurde bereits gekündigt. Juristisch sind die Kündigungen haltbar, es muss allerdings gleichwertiger Wohnraum angeboten werden. Es wird versucht, die MieterInnen mit Auflösungsverträgen aus ihren für Düsseldorf noch preiswerten Wohnungen zu bekommen. Was gebaut werden soll, lässt sich nur erahnen, einen Bebauungsplan gibt es noch nicht.
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  • 16.1.13

    Hier entsteht das Luxusghetto Düsseldorf!

    Aktion beim Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung
    Heute zu Beginn der Sitzung des Wohnungsausschusses besuchten 15 Aktivis_innen des Düsseldorfer Bündnis für bezahlbaren Wohnraum die für die Luxusghettoisierung der Stadt verantworlichen Politiker_innen. Mit Absperrband und Baustelltenschildern markierten sie den Ort an dem die Weichen für die asoziale Stadtpolitik gestellt wird, die zu immer stärkerer Verdrängung, Gentrifizierung und Wohnungsnot führt.

    Unter hysterischen Gebrüll des CDU Ausschusvorsitzenden Fils und zynischen Kommentaren der FDP Bürgermeisterin Strack- Zimmerman ( „Habt ihr kein Zuhause?“ ), wurde folgende Rede verlesen:

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  • 29.11.12

    I don´t smile for Düsseldorf!

    Der Stadt scheint es nicht schlecht zu gehen, 150.000 € wird für ein Logo ausgegeben welches, z.B. schon in Dänemark, genutzt wird. Die Dachmarke soll Düsseldorf attraktiver und ansprechender machen.
    Das neue Logo symbolisiert ein lächelndes Düsseldorf. Vielen Menschen die hier leben ist jedoch gar nicht zu lächeln zu Mute. Momentan gibt es knapp 4.500 Haushalte, die beim Wohnungsamt als wohnungssuchend gemeldet sind, davon 1.176 in akuter Wohnungsnot. Gebaut werden in Düsseldorf allerdings fast ausschließlich Luxuswohnungen. Dort wo es günstigen Wohnraum gibt, wie z.B. auf der Kiefernstraße zeigt die Stadt kein Interesse diesen zu erhalten.

    Wer sich Düsseldorf nicht leisten kann, soll eben ins Umland ziehen, lässt OB Elbers verlauten.

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  • 22.11.12

    29.11.2012 Protestaktion „Wer nicht reich ist, muss raus!“

    Am Burgplatz gegen Mietenwahnsinn und Wohnungsnot

    Am Donnerstag, den 29.11.2012 von 17 – 20 Uhr lädt das Bündnis bezahlbarer Wohnraum in Düsseldorf alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zu einer ungewöhnlichen Protestaktion ein. Wir veranstalten ein „sleep out“ vor dem Schlossturm dem Wahrzeichen von Düsseldorf. Bringt bitte, wenn ihr habt, einen Schlafsack und eine Isomatte mit.

    In Düsseldorf liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei Mietwohnungen bei 8,50 Euro und ist damit Spitzenreiter in NRW. Es fehlen jetzt schon 7.000 Wohnungen mit sozialer Preisbindung. In den nächsten Jahren werden es bis zu 20.000 Wohnungen sein. Bei jedem Neubauvorhaben liegt der Quadratmieterpreis bei 10 Euro und mehr. Gleichzeitig stehen in dieser Stadt ungefähr eine Million Quadratmeter Bürofläche leer.

    Düsseldorf ist nicht nur die Stadt der Schönen und Reichen!
    Es ist Zeit zu handeln!

    Hier noch eine Erklärung von see red! „Warum wir das ‚Bündnis für bezahlbaren Wohnraum‘ unterstützen“

  • 21.9.12

    Glamouröse Einweihungsparty des Kö Bogens!

    Wir ließen die Korken knallen….

    Im „Luxusghetto“ Düsseldorf wurde heute ein neues Prestigeobjekt eingeweiht, es kamen hunderte Gäste um das Richtfest des Kö Bogens zu feiern.

    Wir begleiteten die Feierlichkeiten, da wir diese Stadtentwicklung ausdrücklich begrüßen! Unter dem Motto „Fette Mieten – Fette Gewinne“ wurde den Gästen der Feierlichkeiten zugeprostet. Mit Sekt, Konfetti und elegant gekleidet wurden Parolen nach Drittwohnungen, mehr Luxus und neuen Prestigeobjekten skandiert.

    Düsseldorf – eine Stadt der teuren Mieten – so soll es bleiben. Ganz im Sinne der Aktivist_innen verkündete Oberbürgermeister Elbers in den letzten Wochen „…wer sich Düsseldorf nicht leisten kann – soll nach Duisburg oder in die umliegenden Städte ziehen“. Zugeprotest wurde auch dem Baudezernenten Bonin der mit „Qualität statt Quanität“ die Richtung des Wohnungsmarktes in Düsseldorf vorgibt.

    In diesem Sinne: „Spekulation lässt sich nicht verbieten – hoch, hoch, hoch mit den Mieten“

    Kapitalismus, olé, olé!

    zum Hintergrund der satirischen Aktion und der unsozialen Stadtpolitik hier der Flyer zur Aktion von I Furiosi zum  nach lesen:

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  • 12.9.12

    Kö-Bogen: Richtfest mit Glamour & Tamtam

    Die neoliberale Stadt lässt die Korken knallen … aber nicht ohne uns!

    Freitag 21. September ab 10:15Uhr

    Die Fertigstellung des sogenannten Kö-Bogens rückt langsam näher und die Stadt Düsseldorf lädt anlässlich des Richtfestes zum gegenseitigen Schulterklopfen ein. Bereits seit dem 17. August 2009 wird für das neue Aushängeschild der Stadt fleißig gebuddelt und gemauert. Noch ein Jahr vor dem Baustart versuchte ein Bürgerbegehren den Verkauf des Jan-Wellem-Platzes an den Investor zu stoppen, scheiterte aber an einer zu geringer Wahlbeteiligung. So stand dem neuen Prestigebau nichts mehr im Wege. Das Gebäude selbst soll einerseits Büros und andererseits Einzellhandel mit „großen Flagship-Stores und hochwertigen Boutiquen“ beherbergen. Nur ein weiteres Beispiel dafür wie in der Stadtentwicklung Prioritäten gesetzt werden. Während der Markt für bezahlbaren Wohnraum in Düsseldorf kollabiert, steckt die Stadt weiter große Ressourcen in eine weitere Shopping Mall. Doch nicht ohne uns. Lasst uns gemeinsam anstoßen, für ein neoliberales Düsseldorf, in dem Reichtum keine Schande ist.
    Kommt am 21. September an den Kö-Bogen zum Richtfest und verleiht eurem Protest kreativ Ausdruck.

    Dem Anlass entsprechende Kleidung ist ratsam.

  • 30.8.12

    Aktion „Freiluftwohnen“

    Am 12.09.2012 muss sich der Streetworker des Straßenmagazins fiftyfifty, Oliver Ongaro, wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz vor Gericht verantworten. Vorgeworfen wird ihm, mit Wohnungslosen ein „Freiluftwohnzimmer“ vor dem Düsseldorfer Rathaus aufgebaut zu haben. Mitgebracht hatten die Wohnungslosen und fifty-VerkäuferInnen eine Couch, einen Sessel, einen Tisch, eine Stehlampe, einen Teppich und ein Transparent mit der Aufschrift „Gegen Wohnungsnot“. Mit dieser Aktion „Freiluftwohnen“ wollten sie die städtische Wohnungsbaupolitik und die Wohnungsnot in Düsseldorf kritisieren. Wer in Düsseldorf mit Wohnraum spekuliert, luxussaniert oder erst gar keine preiswerten Wohnungen mehr baut, hat nichts zu befürchten. Wer das aber öffentlich kritisiert, landet vor Gericht.

    Kommt alle zum Prozess! Mittwoch 12.09.2012 ab 9 Uhr Freiluftwohnen vor dem Amtsgericht (nähe Oberbilker Markt)
    Um 9.45 Uhr Prozessbeginn, Sitzungssaal E 111, Amtsgericht Düsseldorf, Werdener Str. 1

    Mehr Infos zur Aktion und ein Artikel zu steigenden Mieten in Düsseldorf auf der Seite von seered!

  • 13.8.12

    Spanische Bewegung gegen Zwangsräumungen

    Mi 05.09.2012 | 20:00 | Veranstaltung | Linkes Zentrum [Hinterhof]

    Die Krise in Spanien nimmt immer dramatischere Ausmaße an: Jeden Tag werden derzeit 517 Haushalte aus ihren Wohnungen geräumt, weil sie infolge von Arbeitslosigkeit die Raten für die Tilgung der Hypothek nicht mehr bezahlen können. Während bis zu 6 Millionen Wohnungen leer stehen, sind seit 2008 rund 400 000 Haushalte auf die Straße gesetzt worden!
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