Archiv der Kategorie: Recht auf Stadt

Artikel zum Thema Recht auf Stadt

Keine Profite mit der Miete – bundesweiter Aktionstag am 28.09.

In zwölf Städten fanden am 28.09. Demonstrationen und Aktionen unter dem
Motto “Keine Profite mit der Miete” statt um gegen steigende Mieten,
Zwangsräumungen und Luxuswohnungsbau zu protestieren. Eine zentrale
Forderung des bundesweiten Bündnisses ist die Vergesellschaftung von
Wohnraum.

Auch in Düsseldorf fand eine Demonstration statt. An einem sonnigen
Nachmittag zogen 500 Leute lautstark durch Viertel, in denen
Anwohner_innen von Aufwertungsprozessen und steigenden Mieten betroffen
sind. Kritik an Büroleerstand, Enteignung von profitorientierten
Hausbesitzern und die Politik der Stadtverwaltung waren weitere Themen
der Demo.

Die Demoteilnehmer_innen trugen Masken mit dem umgedrehten D: der “I
don´t smile for Düsseldorf”
Kampagne um so gegen die
unsoziale Politik der Stadt  und für eine Stadt von unten, ohne
Konkurrenz und Vermarktung zu demonstrieren.

Demonstration: Keine Profite mit der Miete! Die Stadt gehört allen!

dont smile demo

28.09.13 | 15 Uhr | Fürstenplatz

Düsseldorf scheint es nicht schlecht zu gehen, 150.000 Euro hat die Stadt für das neue Logo ausgegeben. Die Dachmarke soll Düsseldorf attraktiver und ansprechender machen. Das Logo symbolisiert ein lächelndes Düsseldorf. Vielen Menschen die hier leben ist jedoch gar nicht zum Lächeln zu Mute, denn es fehlt in großem Umfang an bezahlbarem Wohnraum. Gebaut werden in Düsseldorf allerdings fast ausschließlich Luxuswohnungen. Dort, wo es günstigen Wohnraum gibt, wie z.B. auf der Kiefernstraße, zeigt die Stadt kein Interesse diesen zu erhalten.
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Solidarität mit dem AZ Köln!

kto-logoSeit über drei Jahren existiert das Autonome Zentrum in Köln-Kalk und hat sich in dieser Zeit zu einem wichtigen sozialen Zentrum, kulturellen Freiraum und Ort für linke Politik in Köln entwickelt. Viele Menschen nutzen die Büros, Gruppenräume und Werkstätten im AZ, besuchen Vorträge, Workshops, Parties und Konzerte.

Der im letzten Jahr mit der Sparkasse Köln-Bonn ausgehandelte Nutzungsvertrag ist zum 30.6.2013 ausgelaufen. Damit ist das AZ nach einer Phase relativer Sicherheit nun wieder akut von der Räumung bedroht.
Die Begründungen der Kölner SPD-Regierung unter OB Roters sind dabei mehr als fadenscheinig: warum muss beispielsweise ein Grünstreifen genau am Ort des AZ entstehen?

Dass alle Gesprächsangebote des AZ von der Stadtregierung ignoriert wurden zeigt mehr als deutlich, dass es in Kalk nicht an Platz oder Möglichkeiten für ein Autonomes Zentrum mangelt, sondern am politischen Willen, einen Ort wie das AZ in einem „aufstrebenden“ Stadtteil zu dulden.

Als eine Gruppe, die sich schon seit längerer Zeit mit städtischen Umstrukturierungs- und Aufwertungsprozessen beschäftigt, blicken wir mit Besorgnis und Wut auf die Ereignisse in Köln-Kalk.

Hier soll ein Exempel statuiert und ein selbstverwalteter kultureller und politischer Raum unmöglich gemacht werden. Das AZ steht für Selbstorganisation, (Wieder-) Aneignung von Räumen in der Stadt sowie für Kultur und Soziales Leben jenseits einer Logik von Verwertung und Konsum und steht damit sowohl der hegemonialen Vorstellung von der „Stadt als Ware“ als auch der damit einhergehenden ordnungspolitischen Vorstellung von „Law and Order“ entgegen.
Dabei ist das AZ Köln ganz ausdrücklich beides: soziales Zentrum für die Menschen im Veedel mit einer breiten Infrastruktur, die allen unabhängig von Status und Einkommen zur Verfügung steht UND Ort widerständiger Politik. Gerade das scheint für die Kölner Stadtregierung ein Problem zu sein und genau deshalb ist es wichtig, dass das AZ Köln erhalten bleibt, und zwar genau an diesem Ort!

Wir solidarisieren uns mit dem Autonomen Zentrum Köln und allen die das AZ gegen eine mögliche Räumung verteidigen wollen! Am Tag X werden wir mit Euch auf der Straße sein!

Kein Tag ohne Autonomes Zentrum!

Keine Profite mit der Miete! Die Stadt gehört allen!

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Auftaktaktionswoche vom 22. bis 29. Juni 2013 in vielen Städten bundesweit :: Konzerte, Veranstaltungen, Lesungen zu den Themen Recht auf Stadt, neoliberale Stadtpolitik und Mietenwahnsinn :: Großer bundesweiter Aktionstag: 28. September 2013

Die Mieten in vielen Städten explodieren, unkommerzielle Projekte wie soziale Zentren, Jugendclubs, besetze Häuser oder Bauwagenplätze sind bedroht. Menschen, die sich die hohen Mieten nicht leisten können oder wollen, werden aus den Innenstädten verdrängt, die soziale Ungerechtigkeit nimmt weiter zu. Auch in schrumpfenden Regionen verschlechtert sich die Lage der MieterInnen: Investitionen in Wohnungen und sonstige Infrastruktur „lohnen“ sich dort nicht mehr und bleiben deshalb aus.
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Film draussen und umsonst: EKÜMENOPOLIS – Stadt ohne Grenzen

ekumenopolis-artikelbild22.06.2013 // Filmbeginn ca 21:30 // Bürgerpark IHZ // Warschauerstraße // Oberbilk

Erschreckend genau seziert EKÜMENOPOLIS die Schaltpläne neoliberaler Stadtplanung, die keine Rücksicht auf gewachsene Strukturen und alteingesessene Bewohner_innen nimmt.
Der Dokumentarfilm EKÜMENOPOLIS: Stadt ohne Grenzen erzählt in ausdrucksstarken Bildern und mit aufschlussreichen Interviews die Geschichte und die Bedingungen der neoliberalen Zerstörung Istanbuls. Es ist das Istanbul, das in kurzer Zeit von 15 auf 30 Millionen Einwohner_innen wächst. Es ist das Istanbul, wo die Anzahl der Autos von 2 auf 6 Millionen anschwillt. Es ist das Istanbul der Zukunft, das die ganze Region verschlingt. Es ist das Istanbul, mit dem Big Player Monopoly spielen, während sie es in eine Global City verwandeln.

Die Kämpfe für ein Recht auf Stadt, auf eine Stadt, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert, sind international. Sie ähneln sich. Sie waren der Auslöser für die gegenwärtigen Proteste in der Türkei. Wir wollen neben Wasserwerfern und Tränengas die Inhalte der Proteste nicht vergessen.

Lasst uns die Kämpfe in der Türkei zu unseren machen!
Crisis demands decision. Lets choose communism!

Bringt Decken, Kissen oder Stühle mit.
Bringt Picknick und Getränke mit. Sagt allen Freund*innen Bescheid.

Aufruf Marketingaktionen und Plakate kreativ zu sabotierten

i dont smile for düsseldorf

Tausende „I don`t smile for Düsseldorf “ Aufkleber in Umlauf gebracht

Mitte April startete die Imagekampagne rund um das neue Stadtlogo. Und auch wir starten unsere Kampagne „I don´t smile für Düsseldorf“. Mit Logo und Kampagne versucht die Stadt nun für Hunderttausende Euros weg vom Schickimicki-Spießer Image zu kommen, das sie jahrelang selbst gepflegt hat. Grund dafür ist, dass OB Elbers und Co unsere Stadt im internationalen Konkurrenzkampf um Touristen und um sogenannte „High Potentials“, also junge Karrieristen, positionieren will. Dafür wurden alle Bereiche und Eigenschaften unserer Stadt abgeklopft um herauszufinden, welche für das Ziel, finanzkräftige Touristen und Karrieristen nach Düsseldorf zu locken, verwertbar sind. Leitidee der Werbestrategen und Stadtoberen ist dabei, dass unsere Stadt möglichst sympathisch und offen wirkt.
Wenn es also nach ihnen geht, ist es jetzt an der Zeit, dass wir als lächelndes Düsseldorf um die Wette grinsen und uns bereitwillig für Marketingaktionen vereinnahmen lassen. Stattdessen rufen wir dazu auf ihnen die Zähne zu zeigen!

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Kein Luxusghetto rund um den Fürstenplatz!

fürstenplatz

Pressekonferenz mit Kundgebung!

Donnerstag | 7. März | 15:00 | Oberbilker Allee 53 (ehem. Toomgelände)

Auf dem Gelände des ehemaligen Toombaumarktes soll neu gebaut werden. Der zukünftige Investor, die Caprate Real Estate Company mit Sitz in Düsseldorf, möchte das Gelände gern kaufen, aber erst, wenn es leer ist. Den noch verbliebenen MieterInnen in den beiden Wohnhäusern auf dem Gelände wurde bereits gekündigt. Juristisch sind die Kündigungen haltbar, es muss allerdings gleichwertiger Wohnraum angeboten werden. Es wird versucht, die MieterInnen mit Auflösungsverträgen aus ihren für Düsseldorf noch preiswerten Wohnungen zu bekommen. Was gebaut werden soll, lässt sich nur erahnen, einen Bebauungsplan gibt es noch nicht.
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Hier entsteht das Luxusghetto Düsseldorf!

Aktion beim Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung
Heute zu Beginn der Sitzung des Wohnungsausschusses besuchten 15 Aktivis_innen des Düsseldorfer Bündnis für bezahlbaren Wohnraum die für die Luxusghettoisierung der Stadt verantworlichen Politiker_innen. Mit Absperrband und Baustelltenschildern markierten sie den Ort an dem die Weichen für die asoziale Stadtpolitik gestellt wird, die zu immer stärkerer Verdrängung, Gentrifizierung und Wohnungsnot führt.

Unter hysterischen Gebrüll des CDU Ausschusvorsitzenden Fils und zynischen Kommentaren der FDP Bürgermeisterin Strack- Zimmerman ( „Habt ihr kein Zuhause?“ ), wurde folgende Rede verlesen:

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I don´t smile for Düsseldorf!

Der Stadt scheint es nicht schlecht zu gehen, 150.000 € wird für ein Logo ausgegeben welches, z.B. schon in Dänemark, genutzt wird. Die Dachmarke soll Düsseldorf attraktiver und ansprechender machen.
Das neue Logo symbolisiert ein lächelndes Düsseldorf. Vielen Menschen die hier leben ist jedoch gar nicht zu lächeln zu Mute. Momentan gibt es knapp 4.500 Haushalte, die beim Wohnungsamt als wohnungssuchend gemeldet sind, davon 1.176 in akuter Wohnungsnot. Gebaut werden in Düsseldorf allerdings fast ausschließlich Luxuswohnungen. Dort wo es günstigen Wohnraum gibt, wie z.B. auf der Kiefernstraße zeigt die Stadt kein Interesse diesen zu erhalten.

Wer sich Düsseldorf nicht leisten kann, soll eben ins Umland ziehen, lässt OB Elbers verlauten.

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29.11.2012 Protestaktion „Wer nicht reich ist, muss raus!“

Am Burgplatz gegen Mietenwahnsinn und Wohnungsnot

Am Donnerstag, den 29.11.2012 von 17 – 20 Uhr lädt das Bündnis bezahlbarer Wohnraum in Düsseldorf alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zu einer ungewöhnlichen Protestaktion ein. Wir veranstalten ein „sleep out“ vor dem Schlossturm dem Wahrzeichen von Düsseldorf. Bringt bitte, wenn ihr habt, einen Schlafsack und eine Isomatte mit.

In Düsseldorf liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei Mietwohnungen bei 8,50 Euro und ist damit Spitzenreiter in NRW. Es fehlen jetzt schon 7.000 Wohnungen mit sozialer Preisbindung. In den nächsten Jahren werden es bis zu 20.000 Wohnungen sein. Bei jedem Neubauvorhaben liegt der Quadratmieterpreis bei 10 Euro und mehr. Gleichzeitig stehen in dieser Stadt ungefähr eine Million Quadratmeter Bürofläche leer.

Düsseldorf ist nicht nur die Stadt der Schönen und Reichen!
Es ist Zeit zu handeln!

Hier noch eine Erklärung von see red! „Warum wir das ‚Bündnis für bezahlbaren Wohnraum‘ unterstützen“