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  • 16.12.16

    Nach dem Einsatz wegen Ruhestörung am LZ: Übergriffigkeiten gegenüber den Festgenommenen

    In Folge eines überzogenen Polizeieinsatzes aufgrund von Ruhestörung durch eine Party im LZ am 9.12.2016 wurden 6 Besucher*innen der Party in Gewahrsam genommen. Wir dokumentieren hier die Berichte der Betroffenen von rechtswidrigen Übergriffen der Polizeibeamt*innen während der Festnahmen bzw. auf dem Polizeipräsidium am Jürgensplatz.


    * Ein Fotojournalist, der unter den letzten Gästen war entschied sich, den Polizeieinsatz im LZ zu dokumentieren. Er wies sich dazu laut und deutlich mit seinem Presseausweis aus und hielt diesen in die Höhe. Die bis dahin noch recht entspannte Lage eskalierte, als ein Polizeibeamter versuchte, ihn mit Gewalt daran zu hindern und den Fotografen zu Boden warf. Der Journalist wurde auf das Polizeipräsidium verbracht.
    Ein weitere Besucher, der gegen die willkürliche Festnahme des Journalisten protestierte, wurde ebenfalls festgenommen. Auf der Wache musste er sich im Beisein weiblicher Beamtinnen, die die Szene offenbar aus Langeweilebeobachteten zur Durchsuchung entkleiden.
    * Eine weitere Besucherin versuchte diese Szene per Handyvideo festzuhalten. Auch dies wurde sofort seitens der Polizei unterbunden. Die junge Frau wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen und auf die Wache verbracht. Auf der Wache wurde sie mit den Händen am Boden gefesselt und zwangsweiseentkleidet, ohne ihr die Möglichkeit zu geben dies selbst zu tun.

    * Einem weiteren Besucher gegenüber wurde die Polizei gewalttätig, er trug mehrere sichtbare Verletzungen im Gesicht davon. Trotz mehrfacher Bitten um einen Arzt wurde er erst 4 Stunden nach der Ingewahrsamnahme einem Polizeiarzt vorgestellt.

    * Das massive Erscheinen der Polizei und die Eskalation der Situation durch das gewaltsame Eingreifen der Polizei führte dazu, dass die letzten Gäste – wie auch von der Polizei gewollt – die Räumlichkeit und den dazugehörigen Hinterhof teils fluchtartig verließen. Statt nun die Leute einfach nach Hause gehen zu lassen, wurden mindestens fünf der Gäste regelrecht durch den Stadtteil gejagt. Zwei Gäste berichteten, dass dabei in der Nähe des Fürstenplatzes die eigens eingesetzten Polizeihunde von der Leine gelassen worden sind. Dieses Verhalten der Einsatzkräfte stellte nicht nur eine Gefährdung für unsere Gäste, sondern auch für völlig unbeteiligte Passant*innen dar. Weiter lesen

  • 15.12.16

    LOVE & SOLIDARITY – Wir setzen uns zusammen!

    lovedanach


    Knapp eine Woche ist es her, dass die Polizei unsere Party im Linken Zentrum brutal aufgelöst hat.
    Mehrere Leute sind dabei festgenommen, einige verletzt, zum Teil gewalttätig aus dem Zentrum geschmissen und geschubst worden. Viele sind sicherlich schockiert und verletzt.
    Wir laden ein zum Nachbereitungstreffen für alle Betroffenen – wir wollen mit Euch rechtliche Fragen klären und gemeinsam darüber reden, wie der Abend gelaufen ist.

    Wir haben die Rechtshilfegruppe eingeladen, um eventuelle Fragen gemeinsam zu klären.


    Sonntag || 18. 12 || 19h ||
    Linken Zentrum Hinterhof || Corneliusstraße 108

    Facebook Veranstaltung

  • 11.12.16

    Unverhältnismäßiger Polizeieinsatz im Linken Zentrum!

    picture by Robin Dullinge

    Bei einem Polizeieinsatz nach einer Party im Linken Zentrum in Düsseldorf sind mehrere Personen von der Polizei verletzt worden. Zudem hat es mehrere Ingewahrsamnahmen gegeben.

    Nachdem die Polizei die Party im Zentrum beendet hat, die Musik bereits abgedreht war und der allergrößte Teil der Gäste gegangen war, kam es von Seiten der Polizei zu einer absolut unverhältnismäßigen Eskalation – mehrere Personen wurden zu Boden geschmissen und gefesselt, andere unter massiven Einsatz von Pfefferspray aus dem Ausgang geschubst.
    Gewalttätiger hätte man eine Party kaum beenden können. Nachdem die Polizei mehrere Personen verletzt hatte und den Hof des Zentrums abgesperrt hat, behaupten sie jetzt, die Eskalation sei von den Gästen ausgegangen, eine Lüge, um den absolut überzogenen Einsatz zu rechtfertigen.
    Die letzten Gäste verhielten sich deeskalativ und verließen das Zentrum, wurden aber im Umfeld des Zentrums noch kontrolliert.
    Für die Polizei wäre es ein leichtes gewesen, die Situation ohne Eskalation zu beenden, von den restlichen Gästen ging zu keinem Zeitpunkt irgendeine Gefahr aus.
    Unsere Solidarität gilt den verletzten BesucherInnen!

    Weitere Infos:

    Bericht auf Sechel

    Pressemitteilinug der Linken Düsseldorf

  • 22.11.16

    Einladung zur Aktionskonferenz Gegen den G20-Gipfel 2017 Hamburg 3./4. Dezember 2016

    einladung-konferenzAm 7. und 8. Juli 2017 soll in Hamburg der G20-Gipfel stattfinden. Die Regierungschefs und –chefinnen der 19 reichsten und mächtigsten Staaten der Erde, begleitet von 6.000 Delegationsmitgliedern, umschwärmt und dauerfotografiert von erwarteten 3.000 Journalist_innen und natürlich abgeriegelt und geschützt von einer Polizei- und Geheimdienstarmee von mindestens 10.000 Einsatzkräften. All dies soll mitten in Hamburg stattfinden: in den Messehallen, im Rathaus, in der Elbphilharmonie. Weiträumige, mehrstufige Absperrungen, Ausweiskontrollen, evakuierte Wohnungen – die hauptsächlichen Leidtragenden werden die Menschen im Karoviertel und den anderen umliegenden Stadtteilen sein, besonders jene, die wegen ihrer Herkunft, ihres Aufenthaltsstatus, ihrer prekären sozialen Situation oder aus irgendeinem anderen Grund ohnehin schon häufigen Kontrollen und Schikanen ausgesetzt sind.

    Die Bewohner_innen sollen weichen für eine Inszenierung der Macht, aus einer lebendigen Stadt wird eine tote Kulisse. Aufgeführt wird vor allem die Illusion, dass die politischen Eliten des globalen Kapitalismus die Dinge im Griff hätten, dass sie irgendwie in der Lage seien, den Menschen Sicherheit, Frieden, Auskommen, eine reale Zukunftsperspektive zu verschaffen. Dabei vollzieht sich vor unser aller Augen das genaue Gegenteil: Die herrschende Weltordnung ist eine täglich weiter eskalierende Welt-un-ordnung von brutaler sozialer Ungleichheit, strukturell verankertem Sexismus und Rassismus, ökologischer Verwüstung und sich ausbreitenden Kriegen. Millionen Menschen sind auf der Flucht, Milliarden kämpfen ums bloße Überleben und stetig mehr Menschen sind weltweit, auch hier in Deutschland, von Prekarisierung betroffen. Zugleich wird eine kleine globale Oberschicht fortwährend reicher und reicher.

    Die politischen Repräsentanten dieser Weltunordnung wollen also nach Hamburg kommen: Erdogan aus der Türkei, Putin aus Russland, Brasiliens kalter Putschist Temer, wenn wir Pech haben noch Donald Trump. Auch über die Regierungen Chinas oder Indiens lässt sich nicht viel Gutes berichten. Und die auch so demokratischen Regierungen Westeuropas? Sie sind es, die Mauern und Zäune errichten und Menschen auf der Flucht eiskalt ertrinken lassen. Wir werden ihnen zeigen, dass sie in Hamburg nicht willkom- men sind!

    In vielen politischen Gruppen und Spektren haben die Überlegungen, wie die notwendigen Proteste und Aktionen gegen den G20-Gipfel organisiert werden können, bereits begonnen. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Ansatzpunkte: Den einen geht es
    um das Recht auf Stadt, anderen um Klimapolitik, wieder anderen um Flucht und Migration oder um den Kapitalismus als Ganzes. Es gibt Ideen von einem Gegengipfel, einer Großdemonstration, von ungehorsamen Aktionen rund um den Tagungsort oder in der ganzen Stadt.

    Aber egal wie die Kritik am G20-Gipfel genau begründet wird, egal welche Aktions- und Ausdrucksformen bevorzugt werden, die Proteste können nur dann ein Erfolg werden, sie können nur dann die Möglichkeit einer anderen, solidarischen und gerechten Welt aufscheinen lassen, wenn sie nicht gegeneinander gestellt werden, sondern sich ergänzen. Das braucht vor allem Absprachen und viel Kommunikation zwischen den Gipfelgegner_innen.

    Wir wollen den Raum schaffen für diese Kommunikation, für gemeinsame Planungen und für Verabredungen, wie sich unterschiedliche Vorstellungen ergänzen können. Deswegen laden wir ein zu einer Aktionskonferenz, bei der alle Aktivist_innen und Interessierten willkommen sind, die sich in einen linken, emanzipatorischen Gipfelprotest einbringen wollen. (Dass wir einen klaren Trennungsstrich gegen alle rechten, rassistischen oder antisemitischen Standpunkte ziehen, versteht sich von selbst.)

    Kommt zahlreich am 3./4.12. nach Hamburg und bringt Eure Ideen und Fragen mit, dann werden die Bilder, die im Juli 2017 um die Welt gehen, ganz andere sein, als sich die Gipfelstrategen dies wünschen.

    Zur Konferenz laden ein:

    Weitere Informationen findet ihr hier : g20hamburg.org


    Die Einladung gibt es auch in verschiedenen Sprachen :

    German: g20hamburg.org/de/node/25

    English: On the 3./4.12.2016 there will be a first Action-Conference against the G20-Summit 2017 in Hamburg. g20hamburg.org/en/node/30

    Italian: Invito a partecipare alla Conferenza d’Azione
    (AKTIONSKONFERENZ) contro il Vertice dei G20, 2017 Amburgo 3./4. Dicembre 2016 – g20hamburg.org/it/node/51

    Kurdish: nVexwendina Konferansa Çalakiyan li dijî Civîna G20 yê 2017. Li hamburgê 3./4. ê berfanbarê Na ji bo G20 2017 –
    g20hamburg.org/ku/node/31

    Spanish: Invitación a la Conferencia para la acción contra la Cumbre G20 2017 Hamburg, 3 y 4 de diciembre 2016 –
    g20hamburg.org/es/node/50

    Turkish: Eylem Konferansına Çağrı G20 2017 Zirvesine Karşı Hamburg, 3-4 Aralık 2016 – g20hamburg.org/tr/node/32

  • 17.11.16

    Love and solidarity

    LOVE

    Wir lieben Subkultur, D.I.Y., gute Partys und Musik. Wir lieben auch es
    uns in die herrschende Politik einzumischen, zu stören und unbequem zu
    sein. Und wir lieben das Linke Zentrum. Dies ist ein von verschiedensten
    linken Gruppen selbstverwalteter Ort. Hier geht es nicht darum Geld zu
    verdienen. Alle Menschen die sich hier einbringen und hier „arbeiten“
    machen das ohne Geld dafür zu kriegen. Aus Überzeugung und Liebe zur Sache.

    SOLIDARITY

    Wir nutzen diese Party um Geld für zwei Projekte zu sammeln. Das
    Rechtshilfekonto Düsseldorf begleitet und unterstützt finanziell
    Prozesse gegen linke Aktivist_innen.
    Der Congreso de los Pueblos ist ein Zusammenschluss linker
    Aktivist_innen in Kolumbien. Gerade organisieren sie einen
    lateinamerikanischen Kongress linker Bewegungen und sind um die Unkosten
    decken zu können auf Spenden angewiesen.

    RESPECT

    Wir wollen zusammen eine unbeschwerte Party feiern bei der sich jede☆r
    wohl fühlen kann. Bitte achte deshalb auf dich und andere, begegne allen
    mit Respekt und misch dich ein wenn es sein muss. Die Menschen hinter
    der Theke sind jederzeit ansprechbar solltest du oder andere
    Untestützung benötigen.

    Eure Furiosis
     

    MINA THREAT [ Aesthetik & Zerstörung | Köln )
    https://soundcloud.com/mina_threat/onoff

    BE LÀ ( Aesthetik & Zerstörung | Köln )
    https://soundcloud.com/bellabela/audio-id-opening-set-nachtigall-koln-0316

    DÉSIRÉE ( Reisebureau | Essen )
    https://soundcloud.com/beatplantation/tanzwiese-opening-2012-desiree

    Eintritt gegen Spende fürs Rechtshilfekonto Düsseldorflove-plakat

  • 17.11.16

    DAS NENNT IHR SICHER?? SA, 26.11.2016 um 13 Uhr – Düsseldorf – DGB-Haus

    جلوگیری از بازگرداندن به منطقه جنگی / جلوگیریاز بازگرداندن به افغانستان (تظاهرات)
    Keine Abschiebungen in Kriegsgebiete – Keine Abschiebungen nach Afghanistan!

    +++please share and support!+++

     
    aa

     

    26.11. ما دوباره در شهر دوسلدورف به خیابانخواهیم امد و “ ما انسان هستیم و ما حق زندگی کردن داریم“.

    اروپا در نظر دارد تا 80هزار پناهنجو ازافغانستان را به منطقه جنگی بازگرداند و تنها 40 هزار نفر از آلمان هستند.

    ما و تمام کسانیکه در جنگ گشته داده اند و داغدیده اند می دانند ، که افغانستان یک کشور امن نیست . جنگ در منطقه ادامه دارد وهیچ ساختار امنیتی در منظقه وجود ندارد تا یک غیر نظامی بتواند در انجا زندگی کند .طالبان و منبع نظامی حاکم در منطقه هیچ امنیتی را به ما ارائه نمی کنند.

    لطفا ما را در این تظاهرات همراهی کنید و با مابه خیابانها بیایید!

    لطفا به ما اطلاع بدهید اگر شما می خواهید با ماهمراه باشید

    Am 26.11. werden wir erneut in Düsseldorf auf die Straßen gehen, denn „Wir sind Menschen und wir haben das Recht zu leben!“

    Europa will 80.000 Afghan_innen zurück in den Krieg schicken! 40.000 allein aus Deutschland!
    „Wir und unsere im Krieg Hinterbliebenen wissen, dass wir in Afghanistan keine sicheren Gegenden antreffen werden. Es herrscht dort weiterhin Krieg und es gibt keine Infrastruktur, welche ein ziviles Leben ermöglicht! Die Taliban, das afghanische Militär und diverse Warlords bieten uns keine Sicherheit!“

    Einen ausführlicheren Aufruf findet ihr weiter unten.
    *Bitte unterstützt unsere Demonstration und geht mit uns auf die Straße!*
    Meldet euch, wenn ihr unseren Aufruf unterzeichnen wollt!

    Nedaje Afghan نداى افغان – Afghanischer Aufschrei – Afghan Outcry
    afghanischer-aufschrei@riseup.net
    https://www.facebook.com/nedajeafghan

    ***SA, 26.11.2016 um 13 Uhr – Düsseldorf – DGB-Haus***
    (Friedrich-Ebert-Str. 34 / Nähe Hauptausgang HBF)


    Weiter lesen

  • 25.8.16

    Blockupy goes Berlin und Düsseldorf fährt mit !

    busticketsBustickets bekommt ihr in der Buchhandlung BiBaBuZe,
    Aachener Straße 1 in Düsseldorf!

    Am Donnerstag Nacht (1.9) fahren wir los und Samstag Abend (3.9) wieder zurück.
    Bei Fragen zur An- und Abreise aus Düsseldorf e-mail an: info@ifuriosi.org

    Noch was zum nachlesen:
    Aufruf von Blockupy Europe für die Blockaden am Freitag (3.9)

    Grenzenlos feministisch! – Grenzenlos solidarisch! Aufruf der Interventionistische Linke für den 3. September

  • 14.6.16

    Solidarity—Solidarité—Solidarität

    Was in Frankreich die geplante Arbeitsmarktreform ist, wurde in Deutschland mit den Hartz Gesetzen unter führender Rolle der SPD bereits vor Jahren durchgesetzt.
    Entrechtung auf dem Arbeitsmarkt, Minimierung der Kampfkraft und eine drastische Prekarisierung der Lohnabhängigen war die Folge.
    Die Zuspitzung der Kämpfe ist derzeit in Frankreich am stärksten, doch die Austeritätspolitik, gegen die sie sich richten, ist nicht auf Frankreich beschränkt. So gibt es dieser Tage auch parallele Gesetzvorhaben in andere europäischen Ländern, das „Petersgesetz“ in Belgien und den „Jobs-Act“ in Italien. Auch diese stoßen auf erbitterten Proteste. Was in Frankreich dieser Tage geschieht und von den hiesigen Medien nahezu kollektiv verschwiegen wird, ist kein nationaler Kampf – Es geht uns alle an! Schon lange geht es nicht mehr um ein einzelnes Gesetz, sondern um die Frage, in welchem Europa wir leben wollen.
    Unsere Antwort lautet: Nicht in einem Europa des Kapitals, der Abschottung und der Alternativlosigkeit! Deshalb werden wir am 14. Juni nach Paris reisen und mit unseren Freund*innen aus ganz Europa ein Zeichen der transnationalen Solidarität setzen!
    Kein Burgfrieden mit den Herrschenden zur EM – unterstützt die Kämpfe in Frankreich: Reist am 14. Juni nach Paris oder beteiligt euch an dezentralen Aktionen überall in Deutschland!

     

    Aufruf zur Intervention am 14. Juni

     

  • 28.3.16

    Treffpunkt für die gemeinsame Anreise mit der Bahn aus Düsseldorf zu der Bewegungsfreiheit statt Abschiebelager Demo in Bielefeld

     

    picture by danny.marx

    Treffpunkt: 11:35 am Ufa , Düsseldorf Hbf
    Abfahrt: 11:54 Uhr, Gleis 10 → RE 6 Richtung: Minden (Westf)

     

    bewegungsfreiheitstattlager

    bewegungsfreiheitsstattlager on facebook

     

  • 21.3.16

    ZAB schließen statt abschieben! Bewegungsfreiheit statt Abschiebelager! Jeder Fluchtgrund ist legitim!

    NRW-weite Demo in Bielefeld am 02. April 2016

    Auftaktkundgebung: 14.00 Uhr
    Ort: Bahnhofsvorplatz (HBF)

    Warum Bielefeld?
    In Bielefeld befindet sich eine der drei Zentralen Ausländerbehörden (ZAB) des Landes Nordrhein-Westfalen. Die ZAB Bielefeld ist dabei nicht nur NRW-weit für die Organisation von Flugabschiebungen zuständig. Sie „berät“ auch in speziellen Abschiebelagern (sogenannten „Balkan-Zentren“) „unerwünschte“ Geflüchtete über die „Vorteile der freiwilligen Rückreise“. Denn nicht weit von Bielefeld befindet sich unter anderem das Abschiebelager Hövelhof-Staumühle, in dem bisher albanische Geflüchtete verwahrt und schleunigst wieder abgeschoben wurden – nun sind davon auch aus Kosovo, Serbien, Bosnien-Herzegowina oder Mazedonien geflüchtete Menschen betroffen und demnächst wohl noch weitere. Die Bielefelder Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wickelt dabei das Schnellverfahren ab, mit dem mit pauschalisierten Ablehnungen den Betroffenen jede Chance auf Asyl genommen wird.

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