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  • 27.10.14

    Krieg und Frieden in Kolumbien – die Perspektive der Basisbewegungen

    2 kolumbianische Aktivistinnen berichten über ihre Kämpfe und die aktuelle Situation

    Montag, 3.11.2014

    ab 19 Uhr Kneipe, ab 19.30 Uhr Vorträge von Yolima Bedoya und Luzmila Ruano Gavira, anschließend Diskussion Linkes Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstr. 108, Düsseldorf

    Während die kolumbianische Regierung und die FARC-Guerilla einen Waffenstillstand verhandeln, geht der Krieg um Bodenschätze und Kokain auf dem Land weiter. Die Städte leiden unter sozialer Ausgrenzung, Armut und Flüchtlingsproblematik. Viele Basisaktivist_innen, Menschenrechtler_innen und Gewerkschaftler_innen werden von Paramilitärs – hinter denen Staat und Konzerne stehen – bedroht, entführt und ermordet. Um sich vor dieser Bedrohung zu schützen und eine gemeinsame Politik zu entwickeln, gründeten 2008 verschiedene Basisorganisationen den Congreso de los Pueblos („Versammlung der Bevölkerung“). Hier arbeiten Bäuer_innen-, Minenarbeiter_innen- und Landarbeiter_innen-Vereinigungen ebenso wie indigene Organisationen, studentische Gruppen und Stadtteil-Initiativen zusammen. Sie fordern von den Friedensverhandlungen wirkliche gesellschaftliche Veränderungen.

    paro-nacional-agropecuario-narino-colombia_2108_8091Die Referentinnen Yolima Bedoya und Luzmila Ruano Gavira sind Sprecherinnen und Aktivistinnen des Congreso de los Pueblos und selbst betroffen von Bedrohungen. Yolima ist in Medellin aktiv in einer Gruppe, die für das Recht auf Stadt für alle kämpft. Luzmila aus den südlichen Bundesland Nariño ist aktiv gegen Bergbauprojekte sowie in der Bäuer_innen-Organisation CNA. Beide berichten über ihre Kämpfe und ihre Perspektiven auf die Situation in Kolumbien.

    Im Anschluss diskutieren wir mit den beiden und auch darüber, wie internationaler Solidarität aussehen kann. Dazu wird die Arbeit des Red de hermandad y solidaridad con Colombia vorstellen, einem internationalistischen Netzwerk, dass Menschenrechtsarbeit in Kolumbien organisiert und Verbrechen dokumentiert.

    Eine Veranstaltung in kooperation mit ¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf

  • 8.10.14

    Solidarität mit Kobanê – Bijî berxwedana YPG u PKK

    soli-kobaneBundesweite Demonstration in Düsseldorf gegen ISIS und für Kobanê!

    Samstag, 11. Oktober | 10:00 | Kaiser Wilhelm Ring (Beginn der Demo 12:00)

    Vor den Augen der Weltöffentlichkeit spielt sich im kurdisch-syrischen Kobanê ein angekündigtes Massaker ab. Seit Wochen wird Kobanê, ein Teil des kurdischen Autonomie-Gebietes in Syrien (Rojava), massiv von der faschistischen Organisation „Islamischer Staat“ (IS) angegriffen. Die kurdischen Volksverteidigungskräfte YPG und der Frauenverbände der YPJ müssen sich mit völlig unzureichenden militärischen Mitteln verteidigen. Die internationale Staatengemeinschaft verweigert ihnen nicht nur humanitäre Hilfe sondern auch die dringend benötigten modernen Waffen um sich gegen den IS zu verteidigen. Rojava steht für ein sozialistisches Projekt, das versucht alle Ethnien und Religionen zu vereinen und die Gleichstellung von Frauen und Männern im Alltag und in der politischen Praxis umzusetzen, um eine neue Gesellschaft aufzubauen. Weiter lesen

  • 25.9.14

    „Unser Widerstandskampf der Würde wird Kobanê und Sengal schützen“

    Bildschirmfoto 2014-09-25 um 15.32.13

    Sa. 27.9.2014 Düsseldorf: NRW Weite Demo und Kundgebung vor dem
    Hauptbahnhof um 14 Uhr

    Nav-Dem (Demokratisches Gesellschaftszentrum der Kundinnen in Deutschland) organisiert in vielen deutschen Städten Demonstrationen und Kundgebungen um auf die menschenverachtenden Angriffe der Terrorgruppe IS und dessen Unterstützer u.a. die Türkei aufmerksam zu machen. Die Nachrichten aus Kobanê/Syrien sind im Moment besorgniserregend. Die IS greift Kobane von drei Seiten an. Die KämpferInnen der kurdischen YPG haben es schwer den schweren Waffen, die die IS im Irak erbeutet hat, etwas entgegenzusetzen. Es droht ein neues Massaker.
    Aktuelle Infos über die Situation in Kobanê: perspektivekurdistan

  • 22.8.14

    Hava döndü

    Dinci teröre ve otoriter şiddete hayır! Rojava ve güney Kürdistan’la dayanışma için eyleme geçme zamanı.

    Şimdi değil ise ne zaman? Rojava ve güney Kürdistan’da IŞİD’in vahşetine karşı direnen YPG/HPG güçleriyle dayanışmayı yükseltelim. Avrupa’da PKK yasağının kalkması için acil eyleme geçmeliyiz.
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  • 22.8.14

    It’s time to act

    The tide has turned: No to religious terror and authoritarian violence. Solidarity with the people of Rojava

    When, if not now: Let our solidarity with Rojava and the Kurdish liberation movement in Iraq become practical – against the terror of IS and in favor of the immediate revocation of the ban on PKK, set up and used to criminalize Kurdish people and their organizations in Europe until today.*
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  • 15.8.14

    Es ist Zeit zu handeln

    rojavaDer Wind hat sich gedreht: nein zu religiösem Terror und autoritärer Gewalt. Solidarität mit dem kurdischen Rojava

    Wann, wenn nicht jetzt: Lassen wir unsere Solidarität mit Rojava und dem kurdischen Befreiungskampf im Irak praktisch werden – gegen den Terror der IS und für die sofortige Aufhebung des PKK-Verbots, das die kurdische Bevölkerung und ihre Organisationen bis heute in Europa kriminalisiert.*

    In den letzten Tagen haben die kurdischen KämpferInnen der Selbstverteidigungseinheiten der YPG aus Rojava (Westkurdistan/Syrien) und der HPG (Guerilla der PKK, Arbeiterpartei Kurdistans in Nordkurdistan/Türkei) gemeinsam in Südkurdistan/Irak einen humanitären Korridor zur Rettung der yezidischen KurdInnen geschaffen. Sie konnten zehntausende Menschen vor der Ermordung oder dem Tod durch Verdursten retten. Einen besonderen Anteil an diesem Erfolg haben die Fraueneinheiten der YPG und HPG. Diese haben in den letzten Tagen gemeinsam mit den Peschmergas aus Südkurdistan eine kurdische Einheitsfront gebildet und konnten u.a. das Flüchtlingslager Maxmur verteidigen und einige Dörfer und Städte vom IS-Terror befreien.

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  • 10.7.14

    „I love you, I respect you, I need you – 15M from inside

    Montag, 11.8.2014, ab 19.30 Uhr Kneipe und Essen gegen Spende, ab 20.15 Uhr Einführung

    Film (Spanisch mit englischen Untertiteln) und Diskussion in Anwesenheit einer der Regisseur_innen
    Linkes Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstr. 108, Düsseldorf

    TRAILER OS QUIERO, OS RESPETO, OS NECESITO from AUDIOVISOL on Vimeo.

    „Ich liebe euch, ich respektiere euch, ich brauche euch“, mit diesen Worten begann Román, ein 80-jähriger Madrilene der seit 50 Jahren auf wirkliche Veränderungen gewartet hat, seine Redebeiträge. Am 15. Mai 2011 wachte er auf Madrids zentralem Platz Puerta del Sol gemeinsam mit einer ganzen Generation junger Menschen aus ihrer Machtlosigkeit und Frustration auf. „Sie nennen es Demokratie, aber es ist keine.“ Die Bewegung der Indignados (Empörten) besetzten den Platz und stießen eine Bewegung an, die weltweit Verbreitung fand. Eine Generation von jungen Menschen, die wie eingeschläfert schien, besetzte überall in Spanien Plätze und machte später Protestzüge durch die Landstraßen und Dörfer der Halbinsel, um eine echte Weiter lesen

  • 28.5.14

    Blockupy Düsseldorf 2014 – Aktionstag

    blockupy2014_demoauftakt1 Wer am Samstag, den 17. Mai eine entspannte Shopping-Tour auf der Kö geplant hatte oder endlich Omas Breuninger-Gutschein im neuen Kö-Bogen einlösen wollte, musste unter Umständen verärgert und unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren. Oder aber er oder sie konnte mit hunderten netten Leuten ins Gespräch kommen, die an diesem Tag dem Aufruf des Blockupy-Bündnisses gefolgt waren und bei strahlendem Sonnenschein ihren Protest gegen das europäische Krisenregime, Ausbeutungsverhältnisse und Ungerechtigkeit im Kapitalismus in die Düsseldorfer Innenstadt trugen.

    Blockupy-Aktionstage

    Im Rahmen der Europäischen Aktionstage „solidarity beyond borders – buildung democracy from below“ wurden an diesem Tag auch in Hamburg, Stuttgart und Berlin sowie dutzenden anderen europäischen Städten Geschäfte blockiert, Krisenprofiteure markiert und für echte Demokratie von unten auf die Straße gegangen. Zu der Düsseldorfer Demonstration und den Aktionen in und um die Kö und den Kö-Bogen hatte das Bündnis Blockupy NRW aufgerufen, in dem neben Attac, der Linkspartei und Occupy auch Düsseldorfer linke Gruppen wie i Furiosi, See Red (beides Gruppen der Interventionistischen Linken) und Alerta! vertreten sind. Bereits im Vorfeld des Aktionstages hatten in Düsseldorf mehrere Veranstaltungen zu den für 2014 vereinbarten Schlagworten der Blockupy-Bewegung, „democracy, commons, solidarity“, und ein Basteltermin stattgefunden. Düsseldorf ging also gut vorbereitet in den Aktionstag.

    Care- Flashmob und Auftaktdemo

    Den Auftakt in Düsseldorf bildete gegen 12 Uhr der Flashmob „Chic im schwarzen Block – Sorgearbeit am Boden – Sexismus markieren“, vor dem DGB-Haus, mit dem auf desaströse Zustände in Pflegeeinrichtungen und prekäre Arbeitsverhältnisse im Weiter lesen

  • 1.5.14

    17. Mai Blockupy Düsseldorf – Demo: 12h HBF

    A5-flyer-1-240x300In Düsseldorf wird es am 17. Mai turbulent: Eine dicke Demo, bunte Blockaden, kleine und große Aktionen in der Innenstadt und vor allem viele, viele Aktivist_innen, die zwischen HBF, Kö und Flughafen unterwegs sein werden.

    • 12:00 Demo am Hbf danach dezentrale Aktionen in der Innenstadt

    • 17:00 Blockupy Deportation Airport Düsseldorf

    Der Düsseldorfer Aktionstag, zu dem wir mit dem Bündnis Blockupy NRW aufrufen, ist Teil der Internationalen Tage des Widerstandes und des zivilen Ungehorsams gegen das europäische Krisenregime, die vom 15.-25. Mai stattfinden. 

    Eine Woche vor den Wahlen zum Europaparlament rufen das Blockupy-Bündnis und internationale Bündnispartner in vielen Städten Europas zu dezentralen Tagen des Widerstandes gegen die Politik von EU und Troika auf. Denn was als „Krisenlösung“ oder „notwendige Reformen“ von den Regierenden verkauft werden soll, hat bekanntermaßen eine humanitäre, soziale und politische Katastrophe verursacht. Die Aktionstage sind ein großer Schritt zur Transnationalisierung der antikapitalistischen Bewegungen und ein kleiner zur Mobilisierung gegen die EZB-Mobilisierung im Herbst in Frankfurt.

    Veranstaltung mit letztens Infos zum 17.05. in Düsseldorf:

    15. Mai – 20h: Linkes Zentrum, Hinterhof – Corneliusstr. 108

    Alle Infos auf nrw.blockupy.org

    Aktionskarte für den 17.05 in Düsseldorf hier: Aktionskarte

    Mobivideo von i Furiosi

  • 30.4.14

    Mit Commons gegen Kapitalismus

    Alles für alle klingt so gut und so einfach – und eigentlich ist genug für alle da!

    commonsDoch der Zugang zu Ressourcen, die alle zum Leben brauchen, ist auf dem neoliberalen Markt durch Privateigentum beschränkt. Ob es sich um materielle Ressourcen wie Wasser, Saatgut oder Gesundheit handelt, oder um immaterielle Güter wie Bildung und Wissen – wer daran teil hat, bestimmen nicht die Produzent*innen und Konsument*innen selbst, sondern kapitalistische Interessen.
    Commons sind dagegen die Idee sozialer Modelle, in denen Ressourcen zu Gemeingütern werden und nach selbst und vor Ort ausgehandelten Regeln kollektiv verwaltet, bewirtschaftet und genutzt werden.

    Wir wollen uns mit den Grundfragen der commons-Idee auseinander setzen: Was ist mit dem Begriff überhaupt gemeint? Wo sind Fallstricke und Grenzen? Wie sieht es aus mit Beispielen kollektiver Güternutzung aus dem hier un jetzt, sind Projekte wie z.B. das Mietshaussyndikat, Creative Commons oder Bürgerkraftwerke schon commons? Sind commons nur kleine Seifenblasen im Falschen, oder taugen sie als praktisches Instrument in Kämpfen um tatsächliche gesellschaftliche Veränderung?

    Montag 12.5. | 20:00 Uhr | Linkes Zentrum “Hinterhof”

    Eine Veranstaltung von I Furiosi und Infocafé

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