. .
  • 15.8.14

    Es ist Zeit zu handeln

    rojavaDer Wind hat sich gedreht: nein zu religiösem Terror und autoritärer Gewalt. Solidarität mit dem kurdischen Rojava

    Wann, wenn nicht jetzt: Lassen wir unsere Solidarität mit Rojava und dem kurdischen Befreiungskampf im Irak praktisch werden – gegen den Terror der IS und für die sofortige Aufhebung des PKK-Verbots, das die kurdische Bevölkerung und ihre Organisationen bis heute in Europa kriminalisiert.*

    In den letzten Tagen haben die kurdischen KämpferInnen der Selbstverteidigungseinheiten der YPG aus Rojava (Westkurdistan/Syrien) und der HPG (Guerilla der PKK, Arbeiterpartei Kurdistans in Nordkurdistan/Türkei) gemeinsam in Südkurdistan/Irak einen humanitären Korridor zur Rettung der yezidischen KurdInnen geschaffen. Sie konnten zehntausende Menschen vor der Ermordung oder dem Tod durch Verdursten retten. Einen besonderen Anteil an diesem Erfolg haben die Fraueneinheiten der YPG und HPG. Diese haben in den letzten Tagen gemeinsam mit den Peschmergas aus Südkurdistan eine kurdische Einheitsfront gebildet und konnten u.a. das Flüchtlingslager Maxmur verteidigen und einige Dörfer und Städte vom IS-Terror befreien.

    Weiter lesen

  • 10.7.14

    „I love you, I respect you, I need you – 15M from inside

    Montag, 11.8.2014, ab 19.30 Uhr Kneipe und Essen gegen Spende, ab 20.15 Uhr Einführung

    Film (Spanisch mit englischen Untertiteln) und Diskussion in Anwesenheit einer der Regisseur_innen
    Linkes Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstr. 108, Düsseldorf

    TRAILER OS QUIERO, OS RESPETO, OS NECESITO from AUDIOVISOL on Vimeo.

    „Ich liebe euch, ich respektiere euch, ich brauche euch“, mit diesen Worten begann Román, ein 80-jähriger Madrilene der seit 50 Jahren auf wirkliche Veränderungen gewartet hat, seine Redebeiträge. Am 15. Mai 2011 wachte er auf Madrids zentralem Platz Puerta del Sol gemeinsam mit einer ganzen Generation junger Menschen aus ihrer Machtlosigkeit und Frustration auf. „Sie nennen es Demokratie, aber es ist keine.“ Die Bewegung der Indignados (Empörten) besetzten den Platz und stießen eine Bewegung an, die weltweit Verbreitung fand. Eine Generation von jungen Menschen, die wie eingeschläfert schien, besetzte überall in Spanien Plätze und machte später Protestzüge durch die Landstraßen und Dörfer der Halbinsel, um eine echte Weiter lesen

  • 28.5.14

    Blockupy Düsseldorf 2014 – Aktionstag

    blockupy2014_demoauftakt1 Wer am Samstag, den 17. Mai eine entspannte Shopping-Tour auf der Kö geplant hatte oder endlich Omas Breuninger-Gutschein im neuen Kö-Bogen einlösen wollte, musste unter Umständen verärgert und unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren. Oder aber er oder sie konnte mit hunderten netten Leuten ins Gespräch kommen, die an diesem Tag dem Aufruf des Blockupy-Bündnisses gefolgt waren und bei strahlendem Sonnenschein ihren Protest gegen das europäische Krisenregime, Ausbeutungsverhältnisse und Ungerechtigkeit im Kapitalismus in die Düsseldorfer Innenstadt trugen.

    Blockupy-Aktionstage

    Im Rahmen der Europäischen Aktionstage „solidarity beyond borders – buildung democracy from below“ wurden an diesem Tag auch in Hamburg, Stuttgart und Berlin sowie dutzenden anderen europäischen Städten Geschäfte blockiert, Krisenprofiteure markiert und für echte Demokratie von unten auf die Straße gegangen. Zu der Düsseldorfer Demonstration und den Aktionen in und um die Kö und den Kö-Bogen hatte das Bündnis Blockupy NRW aufgerufen, in dem neben Attac, der Linkspartei und Occupy auch Düsseldorfer linke Gruppen wie i Furiosi, See Red (beides Gruppen der Interventionistischen Linken) und Alerta! vertreten sind. Bereits im Vorfeld des Aktionstages hatten in Düsseldorf mehrere Veranstaltungen zu den für 2014 vereinbarten Schlagworten der Blockupy-Bewegung, „democracy, commons, solidarity“, und ein Basteltermin stattgefunden. Düsseldorf ging also gut vorbereitet in den Aktionstag.

    Care- Flashmob und Auftaktdemo

    Den Auftakt in Düsseldorf bildete gegen 12 Uhr der Flashmob „Chic im schwarzen Block – Sorgearbeit am Boden – Sexismus markieren“, vor dem DGB-Haus, mit dem auf desaströse Zustände in Pflegeeinrichtungen und prekäre Arbeitsverhältnisse im Weiter lesen

  • 1.5.14

    17. Mai Blockupy Düsseldorf – Demo: 12h HBF

    A5-flyer-1-240x300In Düsseldorf wird es am 17. Mai turbulent: Eine dicke Demo, bunte Blockaden, kleine und große Aktionen in der Innenstadt und vor allem viele, viele Aktivist_innen, die zwischen HBF, Kö und Flughafen unterwegs sein werden.

    • 12:00 Demo am Hbf danach dezentrale Aktionen in der Innenstadt

    • 17:00 Blockupy Deportation Airport Düsseldorf

    Der Düsseldorfer Aktionstag, zu dem wir mit dem Bündnis Blockupy NRW aufrufen, ist Teil der Internationalen Tage des Widerstandes und des zivilen Ungehorsams gegen das europäische Krisenregime, die vom 15.-25. Mai stattfinden. 

    Eine Woche vor den Wahlen zum Europaparlament rufen das Blockupy-Bündnis und internationale Bündnispartner in vielen Städten Europas zu dezentralen Tagen des Widerstandes gegen die Politik von EU und Troika auf. Denn was als „Krisenlösung“ oder „notwendige Reformen“ von den Regierenden verkauft werden soll, hat bekanntermaßen eine humanitäre, soziale und politische Katastrophe verursacht. Die Aktionstage sind ein großer Schritt zur Transnationalisierung der antikapitalistischen Bewegungen und ein kleiner zur Mobilisierung gegen die EZB-Mobilisierung im Herbst in Frankfurt.

    Veranstaltung mit letztens Infos zum 17.05. in Düsseldorf:

    15. Mai – 20h: Linkes Zentrum, Hinterhof – Corneliusstr. 108

    Alle Infos auf nrw.blockupy.org

    Aktionskarte für den 17.05 in Düsseldorf hier: Aktionskarte

    Mobivideo von i Furiosi

  • 30.4.14

    Mit Commons gegen Kapitalismus

    Alles für alle klingt so gut und so einfach – und eigentlich ist genug für alle da!

    commonsDoch der Zugang zu Ressourcen, die alle zum Leben brauchen, ist auf dem neoliberalen Markt durch Privateigentum beschränkt. Ob es sich um materielle Ressourcen wie Wasser, Saatgut oder Gesundheit handelt, oder um immaterielle Güter wie Bildung und Wissen – wer daran teil hat, bestimmen nicht die Produzent*innen und Konsument*innen selbst, sondern kapitalistische Interessen.
    Commons sind dagegen die Idee sozialer Modelle, in denen Ressourcen zu Gemeingütern werden und nach selbst und vor Ort ausgehandelten Regeln kollektiv verwaltet, bewirtschaftet und genutzt werden.

    Wir wollen uns mit den Grundfragen der commons-Idee auseinander setzen: Was ist mit dem Begriff überhaupt gemeint? Wo sind Fallstricke und Grenzen? Wie sieht es aus mit Beispielen kollektiver Güternutzung aus dem hier un jetzt, sind Projekte wie z.B. das Mietshaussyndikat, Creative Commons oder Bürgerkraftwerke schon commons? Sind commons nur kleine Seifenblasen im Falschen, oder taugen sie als praktisches Instrument in Kämpfen um tatsächliche gesellschaftliche Veränderung?

    Montag 12.5. | 20:00 Uhr | Linkes Zentrum “Hinterhof”

    Eine Veranstaltung von I Furiosi und Infocafé

  • 30.4.14

    Selbstorganisierung in schwierigen Zeiten

    Das Beispiel der selbstverwalteten Fabrik VIO.ME

    solidarityDie Lebenssituation der Menschen in Griechenland verschärft sich von Tag zu Tag. Die zahlreichen Maßnahmen, die von der Troika, bestehend aus EZB, EU und IWF, diktiert und durch die griechische Regierung umgesetzt wurden, haben fast alle Rechte von Arbeitnehmer*innen einkassiert. Doch es tut sich auch anderes in Griechenland: Neben zahlreichen Generalstreiks und sozialen Kämpfen gegen die Sparprogramme entwickeln sich verschiedene Selbstorganisierungsprozesse der Arbeitslosen, Entwürdigten und Ausgeschlossenen. Vielerorts gründen sich Kollektive, soziale Zentren, selbstverwaltete Arztpraxen und Stadtteilversammlungen.

    Die emanzipatorischen Entwicklungen in diesen schwierigen Zeiten und die darin gemachten Erfahrungen wollen wir uns gemeinsam mit John Malamatinas anschauen. Besonders im Fokus wird die selbstverwaltete Fabrik VIO.ME in Thessaloniki stehen. Etwa 40 Arbeiter*innen besetzten die Fabrik, in der sie arbeiteten, und nahmen so ihr Leben selbst in die Hand. Seitdem produzieren die Arbeiter*innen mit Hilfe des Know-hows aus den selbstorganisierten Strukturen Thessalonikis nicht mehr Fugenkleber und Co., sondern umweltfreundliche Reinigungsmittel für den häuslichen Gebrauch.

    John Malamatinas lebt in Köln und Thessaloniki. Er ist Teil des vio.me Unterstützungskreises und ist in verschiedenen antikapitalistischen Gruppen und Netzwerken aktiv. Seine vornehmliche Beschäftigung gilt den Themengebieten Nationalismus, soziale Kämpfe und Krise in Griechenland.

    Mittwoch 7.5. | 20:00 Uhr | Linkes Zentrum “Hinterhof”

    Eine Veranstaltung von I Furiosi und Infocafé

    Weitere Veranstaltungen aus der Reihe

  • 30.4.14

    Was tun wenn’s brennt?!

    … zum Umgang mit Repression

    was_tun_wenns_brenntVor kurzem gab es in Düsseldorf zwei Hausdurchsuchungen bei linken Aktivisten. Dies sind keine Einzelfälle. Um so wichtiger ist es, dass wir uns gegen diese und andere Repressionsattacken schu?tzen. Neben allgemeinen Tipps zum Umgang mit Polizei, Justiz und Geheimdiensten sowie dem Verhalten auf Demos wollen wir mit euch an Beispielen diskutieren, was Aussageverweigerung konkret bedeutet. Was ist bei Ingewahrsamnahmen, Verhören oder Hausdurchsuchungen zu tun? Über Sicherheitsmaßnahmen hinaus wollen wir aber auch u?ber einen politischen Umgang mit Repression reden.

    Wie können uns Solidarität und Öffentlichkeitsarbeit konkret vor Repression schu?tzen?

    Wie können Solidaritätskampagnen und politische Prozessfu?hrung aussehen?

    Über all das werden euch die Rote Hilfe Neuss-Düsseldorf, die Rechtshilfegruppe Düsseldorf und see red! Interventionistische Linke Düsseldorf informieren.

    Solidarität ist eine Waffe!

    Donnerstag, 22.05.2014 | 19:30 Uhr
    Linkes Zentrum Hinterhof – Corneliusstraße 108, Düsseldorf
  • 29.4.14

    Copa pra Quem? – Soziale Kämpfe im Kontext der Fußball-WM der Männer in Brasilien

    Veranstaltungsreihe in Düsseldorf:

    brasilienVAIm Sommer 2014 findet die Fußball-WM der Männer in Brasilien statt. Für die Bevölkerung Brasiliens hat dies wenig mit Spiel und Spaß zu tun. Umstrukturierungen im städtischen Raum im Kontext der WM treffen besonders ärmere Menschen, die aus ihren Häusern und Viertel verdrängt werden und sich mit steigender Repression konfrontiert sehen. Aber die Menschen wehren sich und leisten Widerstand gegen die Machenschaften von Staat, privaten Investoren und der FIFA. Welche Auswirkungen dies auf die Fußballszene hat und mit welchen kriminellen und korrupten Methoden das Milliardenunternehmen FIFA vorgeht, werden in dieser Veranstaltungsreihe ebenso diskutiert, wie der Widerstand und die Forderungen sozialer Bewegungen.

    Weitere Infos zur WM in Brasilien und sozialen Protesten findet ihr auf der Seite von KoBra und bei amerika21

    Die Veranstaltungen im Einzelnen:

    Weiter lesen

  • 23.4.14

    Demokratie von unten ist möglich

    Der Aufbau von demokratischer Selbstverwaltung in Türkisch-Kurdistan

    democracy Politik und Demokratie bedeutet mehr als die Beteiligung an Wahlen. Aber wie kann eine wirkliche Demokratie von unten innerhalb eines bestehenden Systems aussehen und praktiziert werden? Das kurdische Frauenbüro Cenî wird über die Versuche berichten, demokratische Autonomie in Türkisch-Kurdistan umzusetzen. Anstatt auf Umsturz und Machtübernahme zu setzen wird in Kurdistan ein Modell einer „demokratischen, ökologischen und geschlechterbefreiten Gesellschaft“ favorisiert. Es findet der Aufbau von autonomen Räten, wie z.B. Frauenräten, Stadtteilräten statt als Parallelstruktur zu staatlichen Strukturen. Dieser Aufbau ist begleitet von massiver Repression seitens des türkischen Staates.

    Vorrangiges Ziel der Demokratischen Autonomie ist es, allen gesellschaftlichen Gruppen und Identitäten basisdemokratische Organisierung zu ermöglichen. Dieser Demokratische Konföderalismus in Form einer „nichtstaatlichen, politischen Verwaltung“ oder als „Demokratie ohne Staat“, geht davon aus, dass Demokratie nur dort gedeihen kann, wo der Staat an Einfluss verliert. In der Veranstaltung soll einerseits dargestellt werden wie der Aufbau demokratischer Strukturen stattfindet sowie der momentane Zustand, insbesondere nach der Kommunalwahl. Andrerseits sollen auch, neben der Repression, Probleme, Schwierigkeiten und Erfolge zur Sprache kommen um zu sehen, ob die kurdische demokratische Autonomie ein Modell für hier sein kann.

    Dienstag 29.4. | 20:00 Uhr | Linkes Zentrum “Hinterhof”

    Eine Veranstaltung von I Furiosi, Cenî, See Red!, Dissidenti Ultra und Infocafé

    Weitere Veranstaltungen aus der Reihe

  • 13.3.14

    Solidarity Beyond Borders – Building Democracy From Below!

    may of solidarity

    Grenzenlos solidarisch – für eine Demokratie von unten!

    Eine Woche vor den Wahlen zum Europaparlament rufen wir für den 15. – 25. Mai 2014 in vielen Städten Europas zu internationalen Tagen des Widerstandes gegen die Politik von EU und Troika auf. Sie sind unsere Antwort auf das massive und beispiellose Verarmungsprogramm für die Menschen vor allem in Südeuropa. Denn was uns als „Krisenlösung“ oder „notwendige Reformen“ von den Regierenden verkauft werden soll, hat dort eine humanitäre, soziale und politische Katastrophe verursacht. Mit dem gleichen Argument der „Alternativlosigkeit“ wird auch in Deutschland vorgegangen: Die Maßnahmen haben zwar nicht dasselbe Ausmaß, aber dieselbe Richtung: Die Reichen werden reicher, die Armen werden ärmer. Diese Politik, vorangetrieben von der deutschen Bundesregierung und der Europäischen Union, steht bei den Europawahlen aber nicht zur Entscheidung. Ihre Ziele – die Wettbewerbsfähigkeit auf dem kapitalistischen Weltmarkt und die Sicherung der Macht- und Eigentumsverhältnisse – sollen nicht hinterfragt werden.Daher wird die Verarmungspolitik in abgeschlossenen Zirkeln der Macht, wie dem Europäischen Rat, der EU-Kommission und Europäischen Zentralbank, geplant und autoritär durchgesetzt.
    Deswegen sagen wir – als Teil eines breiten, transnationalen Bündnisses von Bewegungen und Organisationen aus ganz Europa und darüber hinaus: Wirkliche Demokratie entsteht von unten, aus unseren vielfältigen Kämpfen um Gerechtigkeit und Anerkennung. Sie bekämpft jeden Nationalismus und Rassismus, weil sie auf der grenzüberschreitenden Solidarität der Menschen und Bewegungen basiert.

    Weiter lesen

Seite 4 von 9« Erste...23456...Letzte »