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  • 1.1.14

    Rebellische Geburtstagsgrüße nach Chiapas – 1.1.2014

    Feliz_Cumple_Compas_lAuch wir haben uns an der Solidaritätsaktion für die Zapatistas beteiligt und sende revolutionäre Geburtstagsgrüße nach Chiapas!

    Infos zu Veranstaltungen  und weitere Texte findet ihr hier: alertaduesseldorf.blogsport.de

    Düsseldorf, 1.1.2014

    Compañeros und Compañeras Zapatistas:

    Herzlichen Glückwunsch zum 20. Jahrestag eures Aufstands von 1994! Wir wünschen euch eine tolle Feier und viele weitere Jahre der Rebellion und der anderen, besseren Welt, die ihr für euch aufbaut.

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  • 29.11.13

    Scherbenhaufen Syrien?

    syrien

    Dienstag 3.12 | 19:30 Uhr | Linkes Zentrum „Hinterhof“

    Millionen von Menschen sind auf der Flucht, Hunderttausende verhaftet. Der Bürgerkrieg in Syrien wird immer auswegloser und erstickt den demokratischen Impuls des Aufstands.

    Vor über 2 Jahren begann der zivile Aufstand gegen das Regime Bashar Al-Assads in Syrien. Massenhaft gingen Menschen gegen politische Repression und die wirtschaftliche Situation in fast allen Landesteilen auf die Straße. Es gab die Hoffnung, dass der „arabische Frühling“ auch in Syrien zu einer Brise der Freiheit würde. Im Nordosten Syriens vertrieben kurdische Kräfte regimetreue Polizei- und Militäreinheiten und schufen den Anfang einer lokalen demokratischen Selbstverwaltung.

    Von Anfang an ging das Assad-Regime mit äußerster Gewalt gegen Demonstrationen und Versammlungen vor. Die Regionalmächte Katar, Saudi-Arabien und Türkei nutzten die Situation, um ihre Machtstellungen auszubauen, bewaffneten den Aufstand, suchten sich genehme Oppositionsgruppen wie die Muslimbrüder und schleusten Djihadisten ins Land. Gemeinsam mit der Propaganda der Assad-Regierung trugen sie zu konfessionellen und ethnischen Spaltungen des Landes bei und eskalierten den Aufstand zum Bürgerkrieg. Mittlerweile wurden über 100.000 Menschen getötet, zwei Millionen Syrerinnen und Syrer haben das Land verlassen.

    Die syrische Rebellion wurde von unterschiedlichsten Akteuren von Anfang an internationalisiert, sie beeinflusst auch die Nachbarländer. Syrien ist zu einem Schlachtfeld geworden, auf dem sich auch die Zukunft der gesamten Region entscheiden wird.

    Die Situation ist für viele Linke in der BRD unübersichtlich. Unabhängige und verlässliche Informationen gibt es wenige. Deshalb wollen wir mit dieser Veranstaltung versuchen, einige Fragen zu diskutieren. Wie sieht die Situation der oppositionellen Bewegung aus? Welche Rolle spielen die USA, Europa, Russland und die Türkei in diesem Konflikt? In wessen Interesse liegt ein Sturz der bestehenden Regierung und vor allem: Was folgt danach? Mit wem können wir als radikale Linke in Syrien solidarisch sein?

    Martin Glasenapp koordiniert für die sozialmedizinische Hilfsorganisation medico international die Nahost- und Syrienarbeit.

    Eine Veranstaltung von I Furiosi | Infocafe | Rosa Luxemburg Club Düsseldorf | Kopfball | Rosa Luxemburg Stiftung NRW

  • 29.11.13

    BINGO! Zocken für die Rechtshilfe

    bingo

    Freitag 6.12 | 20 Uhr | Linkes Zentrum „Hinterhof“

    Die Rechtshilfegruppe Düsseldorf existiert schon seit vielen Jahren und unterstützt Menschen, die wegen politischer Aktivitäten verfolgt und angeklagt werden. Wir arbeiten mit Rechtsanwält_innen zusammen, überlegen uns gemeinsam mit den Angeklagten eine politische und juristische Begleitung der Prozesse und machen Öffentlichkeitsarbeit.
    Wir versuchen kollektiv dafür zu sorgen, dass kein_e politische_r Genossin_e die Kosten alleine tragen muss.

  • 4.11.13

    Antirassistische Protestaktion gegen Hamburger SPD-Bürgermeister Olaf Scholz am Ständehaus

    150 Menschen zeigen Solidarität mit „Lampedusa in Hamburg“

    Olaf Scholz fuck offStatt beim Düsseldorfer Ständehaus-Treff in der K21 große Reden zu schwingen, musste sich der stellvertretende SPD-Vorsitzende, Olaf Scholz, erstmal einiges anhören. 150 Aktivist*innen empfingen den Hamburger Bürgermeister sowie die Gäste vor dem Gebäude mit Pfiffen, Transparenten und der Parole „Refugees welcome – Olaf Scholz fuck off“. Die Demonstrant*innen machen Olaf Scholz und seinen SPD geführten Senat verantwortlich für die rassistische Asylpolitik, die den rund 300 Geflüchteten der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ ein menschenwürdiges Leben unmöglich macht. Seit Monaten kämpft die Gruppe für ein dauerhaftes Bleiberecht, nachdem sie dem libyschen Bürgerkrieg und dessen Eskalation durch die militärische Intervention der NATO entkommen sind und über Lampedusa und Italien bis nach Hamburg gelangten. Seit Mitte Oktober macht die Polizei auf Anordnung der Hamburger SPD Jagd auf die Geflüchteten. Ziel der rassistischen Kontrollen ist es, die Abschiebungen der Menschen vorzubereiten und den Zusammenhalt der Gruppe zu spalten.

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  • 29.10.13

    Refugees welcome! Olaf Scholz fuck off!

    Protest gegen den Auftritt des Bürgermeister von Hamburg

    ACHTUNG: Wir treffen uns jetzt um 18:30 Uhr.

    olaf scholz

    MO 04. NOV | 18:30 | STÄNDEHAUS | K21

    Am 4. November soll der stellvertretende SPD-Vorsitzende und 1. Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz im Ständehaus in der Kunstsammlung 21, auftreten. Olaf Scholz ist verantwortlich für die rassistischen Polizei-Kontrollen, die momentan in Hamburg stattfinden. Davon besonders betroffen sind etwa 300 sogenannte Lampedusa-Flüchtlinge, die sich seit Frühjahr 2013 in Hamburg aufhalten, nach denen nun gezielt gefahndet wird. Unter allen Umständen will Scholz und seine SPD geführte Senatsmehrheit die Flüchtlinge abschieben. Sie sind dem libyschen Bürgerkrieg und dessen Eskalation durch die militärische Intervention der NATO entkommen und gelangten dann über Lampedusa nach Italien. Tagtäglich kommen Menschen auf der Flucht nach Europa durch die Abschottungspolitik der EU ums Leben. Gerade Lampedusa ist zum Synonym für Flucht und Tod geworden. Deshalb fordern immer mehr Menschen ein dauerndes Bleiberecht für Flüchtlinge und offene Grenzen. Mit den Hamburger Flüchtlingen, die sich in der St. Pauli-Kirche zusammen geschlossen haben, soldidarisierten sich am Wochenende mehr als 5.000 Menschen. Weiter lesen

  • 24.7.13

    Platz der Träume – Rüyalar Meydani

    Taksim

    Aufbruch am Taksim: Wofür wir kämpfen

    Aktivistinnnen und Aktivisten aus Istanbul berichten
    Mit: Gökhan Biçici | Begüm Özden Fırat | Göksun Yazıcı
    26.08. Bürgerhaus Bilk | Arcaden | Bachstraße 145 | Düsseldorf

    Es begann mit dem Protest gegen den Bau eines Einkaufszentrums, wurde zum Ereignis und veränderte das politische System der Türkei. Eine scheinbar unbedeutende Besetzungsaktion brachte binnen weniger Tage Hunderttausende auf die Straßen, erst in Istanbul, dann in unzähligen Klein- und Großstädten in der Türkei. Brutale Überfälle der Staatsgewalt und das Schweigen der offiziellen Medien riefen noch mehr Menschen auf die Plätze. Die mutige und phantasievolle Bewegung dauert an, lässt nicht einschüchtern, nicht beirren.

    Aktivist_innen der ersten Besetzungsaktionen sprechen über die Perfidien eines Systems, das sie schon ins Wanken gebracht haben: Die Enteignung des öffentlichen Raums, die Vertreibung der „gefährlichen Armen“ aus der Innenstadt, die Gentrifizierung, die besondere Mischung aus kapitalistischer Modernisierung und autoritärer Islamisierung. Unsere Gäste sprechen aus dem vielstimmigen Protest, seinen neuen Formen der Begegnung und Partizipation, aus der Erfahrung einer Demokratie ohne Polizei. Sie erzählen, wofür sie kämpfen.

    Göksun Yazıcı
    Aktivistin im Netzwerk Müştereklerimiz (Unsere Commons), Mitglied einer kommunalen libertären Gruppe, Autorin beim linken Journal „Express“.

    Begüm Özden Fırat
    Autorin und Dozentin für Soziologie an der Mimar Sinan Hochschule für bildende Kunst in Istanbul. Aktiv in Migrationsnetzwerken und Anti-Gentrifizierungsinitiativen.

    Gökhan Biçici
    Redakteur beim News-Sender İMC TV und Mitglied des Onlineportals Emek Dünyası. Diesjährer „Pressefreiheit“ – Preisträger des Journalist_innen-Verbandes in der Türkei.

    Weitere lokale Unterstützer_innen, Infos und Texte unter:
    http://www.rosalux.de/platz-der-traeume

  • 6.7.13

    Protestdemo gegen Erdogan Kundgebung in Düsseldorf am 7.7.2013

    Gemeinsamer Aufruf zur zentralen Kundgebung
    am 7. Juli 2013, Sonntag um 13:30 Uhr in Düsseldorf – Burgplatz

    Auf nach Düsseldorf für Solidarität, Demokratie und Frieden
    Widerstand ist Überall, Taksim – Kızılay – Lice!

    Nachdem Erdogan in der Türkei auf die Spaltung der Gesellschaft und Staatsgewalt gesetzt und zu Gegendemonstrationen aufgerufen hat, versucht er jetzt diese Spaltung auf die in Europa lebenden Migranten aus der Türkei auszuweiten. Die Regierung in Ankara und Kabinettsmitglieder rufen in ganz Europa zu einer pro Erdogan-Demonstration in Düsseldorf auf. Das verstößt gegen die Regeln der internationalen Diplomatie, weil hier ein türkischer Konflikt auf europäischem Boden austragen werden soll. Dieser führt zu erhebliche Beeinträchtigung der Integrationspolitik.

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  • 12.6.13

    Taksim ist überall!

    taksim-artikelbild

    Demonstration:

    Sa 15.06.2013 | 13:00 | DGB Haus | Düsseldorf
    Erklärung der Intervetionistischen Linken:

    „Wir sind alle Çapulcu! Wir sind alle Marodeure! Taksim ist überall!“

    Wir schreiben diese Zeilen am Tag des Versuchs der türkischen Polizei, den Taksim-Platz und den Gezipark zu räumen. Nach 14 Stunden harter Kämpfe zunächst zum Rückzug gezwungen, griff die Polizei am Abend erneut, diesmal noch brutaler an, wortwörtlich dem Ministerpräsidenten Erdogan folgend, der zuvor das „Ende der Toleranz“ für die „Marodeure“ des Taksim-Platzes erklärt hatte: „Wir werden Provokateure und Terroristen verfolgen – niemand wird davon kommen“. Im Augenblick ist nicht klar, welchen Verlauf diese Nacht nehmen wird. Doch wird die Auseinandersetzung nicht nur in Istanbul, sondern auch in vielen anderen Städten der Türkei fortgesetzt, auch in den nächsten Tagen und Nächten.
    Wir rufen dazu auf, den Widerstand auch auf die Plätze deutscher Städte zu tragen. Ein breites Bündnis deutscher, türkischer und kurdischer Linker plant schon zum kommenden Samstag (15. Juni) Demonstrationen vermutlich in Hannover, Düsseldorf, Mannheim und Berlin, für die darauf folgende Woche wird eine zentrale Kundgebung in Köln vorbereitet. Wir werden dabei sein.
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  • 12.6.13

    „Taksim ist überall und überall ist Widerstand” – Der Kampf um Demokratie ist ein weltweiter Kampf!

    Aufruf des Aktionsbündnis “Taksim ist überall und überall ist Widerstand“

    taksim10Aus dem Protest gegen den Bau eines Einkaufszentrums wurde ein Kampf um Demokratie. Als eine Gruppe von UmweltaktivistInnen, antikapitalistische GentrifizierungsgegnerInnen, FeminstInnen, antirassistische Gruppen und kurdische BDP-Abgeordnete Ende Mai begannen, den Gezi-Park zu besetzen, konnte niemand ahnen, was folgen würde. Wenige Tage später schon versammelten sich Hunderttausende auf  dem benachbarten Taksim-Platz. Die Demonstrationen weiteten sich auf  andere Städte der Türkei aus. Jetzt ging’s ums Ganze. Staat und Polizei zeigten sofort, dass sie das begriffen hatten.

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  • 3.6.13

    Der Redebeitrag des antikapitalistischen Blocks auf der Blockupy Auftaktkundgebung

    choose communismvon Ums Ganze… und der interventionistischen Linken
    Im Folgenden dokumentieren wir die Rede anlässlich der Blockupy-Demonstration des antikapitalistischen Blocks auf der gemeinsamen Auftaktkundgebung des Bündnisses am 1. Juni 2013 in Frankfurt.

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