Archiv für den Monat: April 2013

Interveniert, denn es geht ums Ganze!

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Acht Argumente für eine radikale Linke bei Blockupy

Eine Mitteilung der Interventionistischen Linken & des …ums Ganze! ­— Bündnisses

iL: BLOCKUPY – weil wir uns gegen eine Krisenpolitik wehren müssen, die unsere Lebensbedingungen verschlechtert und unsere Selbstbestimmung angreift.

Die Krise ist weder abstrakt, noch ist sie weit weg von uns. Sie zeigt sich nicht nur in der sozialen Katastrophe in Griechenland oder in der Massenarbeitslosigkeit in Spanien. Sie begegnet uns nicht nur in den innereuropäischen Armutsflüchtlingen, die noch in einem 400-Euro-Job in der BRD mehr Perspektive sehen als in ihren Herkunftsländern, in denen vielfach Migrant_innen aus nicht-EU-Ländern schuften und um ihren kargen Lohn betrogen werden.
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Das Warten ist vorbei. In Bewegung bleiben. Blockupy 2013.

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Eine Mitteilung aus der Interventionistischen Linken.

Von weiter her nach Frankfurt zu kommen und dort mehrere Tage zu bleiben, ist keine Kaffeefahrt. Rheumadecken haben wir nicht im Angebot. Wir wissen: Widerstand gegen die kapitalistische Krise ist ein soziales Verhältnis, dessen Ort der Alltag ist, überall. Trotzdem kann es sich lohnen, die tägliche Auseinandersetzung exemplarisch zu verdichten und die politische Zuspitzung selbst zu setzen.

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Aufruf Marketingaktionen und Plakate kreativ zu sabotierten

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Tausende “I don`t smile for Düsseldorf ” Aufkleber in Umlauf gebracht

Mitte April startete die Imagekampagne rund um das neue Stadtlogo. Und auch wir starten unsere Kampagne “I don´t smile für Düsseldorf”. Mit Logo und Kampagne versucht die Stadt nun für Hunderttausende Euros weg vom Schickimicki-Spießer Image zu kommen, das sie jahrelang selbst gepflegt hat. Grund dafür ist, dass OB Elbers und Co unsere Stadt im internationalen Konkurrenzkampf um Touristen und um sogenannte “High Potentials”, also junge Karrieristen, positionieren will. Dafür wurden alle Bereiche und Eigenschaften unserer Stadt abgeklopft um herauszufinden, welche für das Ziel, finanzkräftige Touristen und Karrieristen nach Düsseldorf zu locken, verwertbar sind. Leitidee der Werbestrategen und Stadtoberen ist dabei, dass unsere Stadt möglichst sympathisch und offen wirkt.
Wenn es also nach ihnen geht, ist es jetzt an der Zeit, dass wir als lächelndes Düsseldorf um die Wette grinsen und uns bereitwillig für Marketingaktionen vereinnahmen lassen. Stattdessen rufen wir dazu auf ihnen die Zähne zu zeigen!

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Demo anlässlich des NSU-Prozesses großer Erfolg

NSUProzessDas Bündnis gegen Naziterror und Rassismus sieht die heutige Demonstration in München als großen Erfolg an. Bis zu 10.000 Menschen hatten sich an der Demonstration beteiligt, die damit die größte antirassistische Demonstration in München seit 20 Jahren war.

Entgegen der Prognose der Polizei verlief die Demonstration ohne Zwischenfälle, es kam zu keinerlei Gewalttaten. Schon am Vorabend hatte der Verwaltungsgerichtshof die Gewaltprognose der Polizei verworfen und Teile des Auflagenbescheids außer Kraft gesetzt.

Yvonne Boulgarides, Witwe von Theodorus Boulgarides, eines der Münchner Opfer des NSU sprach sich bei der Auftaktkundgebung dafür aus, die Aufklärung der Mordserie des NSU entschlossen fortzusetzen. Ibrahim Arslan, ein Überlebender des Brandanschlags 1992 in Mölln bekräftigte, wie wichtig die Solidarität mit den Opfern rassistischer Anschläge für diese ist.

“Mit dieser Demonstration wurde ein starkes Zeichen für Solidarität und gegen Rassismus gesetzt”, so Bernd Kaminski, Pressesprecher des Bündnisses. “Es gilt nun, den Skandal rund um die Morde des NSU restlos aufzuklären” so Bernd Kaminski weiter.

Ein paar Eindrücke:

Speakerstour mit Aktivistin aus der venezolanischen Räte Bewegung

comuna

So 21.04.13 | 17.30h
Linkes Zentrum – Hinterhof
Corneliusstr. 108 | Düsseldorf

Achtung – Änderung bei der Speakerstour!

Die geplante Rundreise mit der venezolanischen Comuna – Aktivistin Atenea Jímenez wird nicht wie geplant stattfinden. Atenea hat sich aufgrund der aktuellen Ereignisse in Venezuela dazu entschieden nicht nach Deutschland zu kommen, sondern gemeinsam mit ihren Genoss_innen die Angriffe der reaktionären Opposition abzuwehren. Die Angst vor einem Putsch, der die jahrelangen Errungenschaften der Revolution zu Nichte machen könnte, ist zur Zeit groß.

In Düsseldorf werden wir statt dessen die Veranstaltung mit Dario Azzellini durchführen. Dario, ein langjähriger Kenner Venezuelas (u.a. Regisseur der Doku „Comuna im Aufbau“, Autor, Politikwissenschaftler) wird einen Überblick über die Ereignisse der letzten Woche geben und uns dann berichten wie die Basisbewegungen in Venezuela den aktuellen Prozess erleben.

Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung mit anschließender Diskussion!

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