Archiv für den Monat: August 2013

“Pro Deutschland” am 30.08. vertreiben!

Solidarität mit allen Flüchtlingen und MigrantInnen!

antifaschistische-aktion“Pro Deutschland” plant am 30. August Wahlkampfkundgebung in Düsseldorf

Ein Aufruf von antifaschistischen Gruppen aus Düsseldorf.

“Die dunklen Orte unseres Landes” möchte die rassistische Partei “pro Deutschland” auf ihrer derzeitig laufenden bundesweiten Bundestagswahlkampftour besuchen. Orte, wo eine “schöne, bunte Multi-Kulti-Welt mit dem wirklichen Leben” kollidiere und wo “radikale Islamisten und ihre einheimischen Helfer unsere Freiheit bedrohen” würden.

“Pro Deutschland” ist das Ebenbild der extrem rechten Partei “pro NRW” auf Bundesebene. Obwohl formell unabhängig voneinander, weisen beide Gruppierungen deutliche personelle Schnittstellen auf und unterscheiden sich inhaltlich nur marginal voneinander. Hauptfeind beider Parteien ist eine multikulturelle Gesellschaft, insbesondere Muslime und Roma. Im Kampf für ihr “Abendland” ist ihnen jede widerwärtige Diffamierung, Provokation und Hetze recht. Als “einheimische Helfer” vom Muslimen und Roma werden insbesondere linke Gruppierungen angesehen, die Flüchtlingen und MigrantInnen solidarisch zur Seite stehen.

“Pro Deutschland” hat für Freitag, 30. August, zwei Kundgebungen in Düsseldorf angekündigt: von 12.30 bis 14.30 Uhr auf dem Heinrich-Heine-Platz, Ecke Flinger Straße in der Altstadt und von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr vor dem Linken Zentrum Hinterhof auf der Corneliusstraße 108.

Unter dem Motto “Pro Deutschland vertreiben! Solidarität mit allen Flüchtlingen und MigrantInnen!” rufen wir hiermit dazu auf, die rassistische Hetze von “pro Deutschland” zu unterbinden. Kommt am Freitag um 12 Uhr zum Heinrich-Heine-Platz! Seid flexibel und bringt – sofern möglich – Fahrräder mit.

“Wir gehen da hin, wo es weh tut” (“pro Deutschland”). Wir werden schon da sein!

Naziaufmarsch am 31.08. in Dortmund verhindern!!!

Seit 2005 veranstalten Nazis in Dortmund um den 1. September (am so genannten Antikriegstag) eine bundesweite Demonstration und instrumentalisieren diesen Tag für ihre Zwecke. Die jährliche Demonstration ist bereits zum festen Bestandteil im neonazistischen Reisekalender geworden und zieht jährlich hunderte Nazis nach Dortmund.

Auch dieses Jahr kündigen die Nazis wieder an, durch Dortmund zu demonstrieren. In diesem Jahr nehmen sie jedoch nicht den Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen 1939 zum Anlass, sondern beziehen sich inhaltlich auf das Verbot ihrer Kameradschaften aus dem Jahr 2012, welches letztes Jahr zu einer Absage des Aufmarsches führte. Das Dortmund generell eine der Hochburg der Neonazis ist, ist bekannt. Nach dem Verbot der Kameradschaften in Dortmund und Umgebung 2012, organisieren sich die Nazis nun unter dem Deckmantel der Partei „Die Rechte“ und machen weiter wie gewohnt.

DSSQ2013_halfsize234pxAuch dieses Jahr wollen wir die Nazis nicht ungehindert durch Dortmund demonstrieren lassen. Kommt nach Dortmund und vermiest den Nazis den Tag! plakat_seitedo13

Informiert euch über Gegenaktivitäten am 31.08. unter dortmund.blogsport.de

dortmundquer.blogsport.de

Artikel zum Naziaufmarsch bei NRW rechtsaußen.