Archiv für den Monat: März 2014

“Antifa in der Krise” internationaler Kongress, 11.-13.04. in Berlin

Antifa_Krise_Banner_300x131  Antifa Kongress in Berlin:

Der Kongress „Antifa in der Krise“ will Gelegenheit bieten, zusammen mit Aktivist*innen aus anderen europäischen Ländern über die aktuelle Situation der Antifa und den Auswirkungen der Krise diskutieren. Auftakt ist ein international besetztes Panel am Freitagabend zur rassistischen Mobilisierung in Europa und antifaschistischen Perspektiven mit Teilnehmer*innen aus Griechenland, Ungarn, Schweden und Frankreich. Am Samstagabend wenden wir uns der Situation in Deutschland zu. Unter dem Titel „Antifa in der Krise?!“ diskutieren Vertreter*innen verschiedener Spektren – von Initiativen, Beratungseinrichtungen bis zu Gewerkschaften – über Zustand und Herausforderungen der Antifabewegung in Deutschland.
Samstag und Sonntagvormittag finden zudem vertiefende Workshops zu unterschiedlichen Themen statt. Aktivist*innen unter anderem aus Ex-Jugoslawien, Griechenland, Polen, Spanien und Skandinavien berichten über die extreme Rechte in ihren Ländern. Workshops widmen sich auch unterschiedlichen Aspekten der Antifa in Deutschland. Themen sind unter anderem „NSU und Antifa“, „Alternative für Deutschland?“, „Stadt, Land, Antifa – zwischen Landflucht und Überlebenskampf“, „Antifaschistische Geschichtspolitik“ oder „Proteste gegen Flüchtlingsunterkünfte“, aber auch „Jugendarbeit“, „Antifa zwischen Festanstellung und Aktivismus“, “Refugeeselbstorganisierung und Antifa” und „Geschichte und Erfolge der Antifa“ oder „Antifa und Feminismus“.

weitere Informationen zu dem Kongress findet ihr unter: kriseundrassismus.noblogs.org

dazwischengehen.org

Solidaritet från Düsseldorf


Am ver­gan­ge­nen Wochen­ende ereig­nete sich in Malmö (Schwe­den) ein lebens­ge­fähr­li­cher Angriff von ört­li­chen Neo­na­zis auf bekannte Antifaschist_innen und Feminist_innen. Einen Genos­sen erwischte es beson­ders schwer, Showan Shattak. Er wurde durch ein Mes­ser getrof­fen, schwebte für rund eine Woche in Lebens­ge­fahr und war ins Koma gefal­len. Mitt­ler­weile geht es ihm nach zwei Ope­ra­tio­nen bes­ser, trotz­dem kämpft er um sein Leben.

Wir zei­gen und erklä­ren uns soli­da­risch mit den ver­letz­ten Genoss_innen in Malmö und wün­schen Ihnen auf die­sem Weg alles erdenk­lich Gute und einen erfolg­rei­chen Kampf gegen faschis­ti­sche Struk­tu­ren in Malmö.

Mal­mös Anti­fa­scis­ter – Fort­sätt Kämpa!
Inga nazis­ter på våra gator!

Decla­ra­tion of Solidarity

Last wee­kend a group of well known anti­fa­scists and femi­nists from Malmö were atta­cked by local neo­na­zis. The attack cau­sed life threa­te­n­ing wounds espe­cially for one com­rade – Showan Shattak. He was hit by a knife, hovered bet­ween life and death for about a week and fell into a coma. By now after two ope­ra­ti­ons his situa­tion impro­ved, but he is still fight­ing for his life.

We want to show our Soli­da­rity with the atta­cked com­ra­des in Malmö. All the best for the vic­tims of the attack – we hope you get well soon! May you have a suc­cess­ful struggle against fascism in Malmö!

Mal­mös Anti­fa­scis­ter – Fort­sätt Kämpa!
Inga nazis­ter på våra gator!

Soli­da­ri­tets­häls­ning

Förra hel­gen blev en grupp anti­fa­scis­ter och femi­nis­ter atta­ckerade av lokala nyna­zis­ter. Atta­cken orsakade livs­hotande ska­dor, särskilt för en av dem — Showan Shattak. Han blev stu­cken av av en kniv och svä­vade mel­lan liv och död i en vecka och för­s­at­tes i koma. Men nu efter ett antal ope­ra­tio­ner har hans tillstånd för­bät­trats men han käm­par fort­fa­rande för sitt liv.

Vi vill visa vår soli­da­ri­tet med off­ren för atta­cken — vi hop­pas ni till­f­ris­k­nar snart! Vi öns­kar er en fram­gångs­rik kamp mot fascis­men i Malmö.

Mal­mös anti­fa­scis­ter — fort­sätt kämpa!
Inga nazis­ter på våra gator!

Dis­si­denti Ultra
F95.Antirazzista
Siamo Tutti FCSP
Hypers
i furiosi — Inter­ven­tio­nis­ti­sche Linke
Kopf­ball Düs­sel­dorf
Gruppe F
Cable Street Beat Düs­sel­dorf
Anti­fa­schis­ti­sche Linke Düs­sel­dorf
Grrrls Upri­sing
BHoA
Unterste Schub­lade Düs­sel­dorf
AK47 Düsseldorf

Demo gegen 1000 Kreuze Marsch am 22.03. in Münster

i furiosi in Bewegung, im Gespräch mit dem Vorbereitungskreis:

„Raise your voice! Your body Your Choice!“

In Münster ziehen jährlich fundamentalistische Christ*innen mit einem „Gebetszug“ durch Stadt und protestieren so gegen Schwangerschaftsabbrüche, Verhütung, Sex vor der Ehe oder Homosexualität. Seit 2009 organisiert sich breiter Widerstand gegen diese reaktionäre Veranstaltung. Mit kreativen Aktionen und Demonstrationen protestieren Aktivist*innen gegen den Aufmarsch. Wir sprach mit Nadja von den Vorbereitungskreis gegen den diesjährigen Aufmarsch am 22. März in Münster.

ifuriosi: Kannst du uns erklären wer diese Leute sind, die den 1000 Kreuze Marsch organisieren, und was sie genau für eine Ideologie vertreten?

Antwort: Na klar. Organisiert wird der 1000 Kreuze Marsch in Münster von EuroProLife einer überwiegend katholischen Gruppe aus München. Die Teilnehmenden kommen aber größtenteils aus dem Münsterland und den Niederlanden.Sie vertreten eine erzkonservative christliche Ausrichtung. Das beinhaltet neben dem absoluten Ablehnen von Schwangerschaftsabbrüchen auch das Ablehnen von Verhütungsmitteln, Sex vor der Ehe, Homosexualität etc. Dabei argumentieren sie immer wieder absolut rassistisch und shoahrelativierend („Europa stirbt aus“, „Abtreibungen sind schlimmer als der Holocaust“).

ifuriosi: Zunächst erscheinen diese christlichen Fundamentalist*innen als krasse Spinner, die mit ihren reaktionären Positionen kaum auf Zustimmung stoßen werden, und denen es an gesellschaftlicher Verankerung fehlt. Ist das so?

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Solidarity Beyond Borders – Building Democracy From Below!

may of solidarity

Grenzenlos solidarisch – für eine Demokratie von unten!

Eine Woche vor den Wahlen zum Europaparlament rufen wir für den 15. – 25. Mai 2014 in vielen Städten Europas zu internationalen Tagen des Widerstandes gegen die Politik von EU und Troika auf. Sie sind unsere Antwort auf das massive und beispiellose Verarmungsprogramm für die Menschen vor allem in Südeuropa. Denn was uns als „Krisenlösung“ oder „notwendige Reformen“ von den Regierenden verkauft werden soll, hat dort eine humanitäre, soziale und politische Katastrophe verursacht. Mit dem gleichen Argument der „Alternativlosigkeit“ wird auch in Deutschland vorgegangen: Die Maßnahmen haben zwar nicht dasselbe Ausmaß, aber dieselbe Richtung: Die Reichen werden reicher, die Armen werden ärmer. Diese Politik, vorangetrieben von der deutschen Bundesregierung und der Europäischen Union, steht bei den Europawahlen aber nicht zur Entscheidung. Ihre Ziele – die Wettbewerbsfähigkeit auf dem kapitalistischen Weltmarkt und die Sicherung der Macht- und Eigentumsverhältnisse – sollen nicht hinterfragt werden.Daher wird die Verarmungspolitik in abgeschlossenen Zirkeln der Macht, wie dem Europäischen Rat, der EU-Kommission und Europäischen Zentralbank, geplant und autoritär durchgesetzt.
Deswegen sagen wir – als Teil eines breiten, transnationalen Bündnisses von Bewegungen und Organisationen aus ganz Europa und darüber hinaus: Wirkliche Demokratie entsteht von unten, aus unseren vielfältigen Kämpfen um Gerechtigkeit und Anerkennung. Sie bekämpft jeden Nationalismus und Rassismus, weil sie auf der grenzüberschreitenden Solidarität der Menschen und Bewegungen basiert.

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