Archiv für den Monat: Februar 2017

Veranstaltungsreihe | #NoG20Hamburg | Kommst du mit ins Gefahrengebiet?

Warum fahren wir am 7. & 8. Juli gemeinsam aus Düsseldorf zu den G20- Protesten nach Hamburg?


Wir fahren im Juli zu den Protesten nach Hamburg. Kommst du mit ?


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Die zwanzig wirtschaftlich und politisch mächtigsten Staaten der Welt versammeln sich am 7. – 8. Juli hinter hohen Mauern und vielen Polizeiketten zu einem Gipfeltreffen, um abgeschottet über ökonomische Fragen eines krisenhaften Kapitalismus zu sprechen.

Das Gastland Deutschland empfängt unter anderem Regierungschefs autoritärer Regime mit kriegsführenden Militärblöcken und Menschen, die die globale Ausbeutung vorantreiben und damit für Krieg, Flucht und Armut verantwortlich sind.

Wer zu G20 einlädt, lädt auch Proteste ein.
Unser Ziel: Die Machtinszenierung der Gipfelteilnehmer*innen massenhaft, unberechenbar und solidarisch stören, blockieren und sabotieren.

Bis zum Gipfeltreffen gibt es zahlreiche und vielfältige Veranstaltungen zu G20 mit vielen verschiedenen Themen, an vielen verschiedenen Orten, von vielen verschiedenen Gruppen, die unter dem Dach des antikapitalistischen Widerstandes zusammenkommen.
Denn genauso gehen wir auf die Straße: Solidarische Vielfalt als Einheit gegen Ultraliberale, Diktator*innen und Kriegsverbrecher*innen!


Informationen zu den anstehenden Veranstaltungen findet man auf Facebook oder hier : 

18.1. | Trumps Triumph – Durchbruch für eine rechte Internationale oder Weckruf für die Linke? | 19.30 | zakk
22.2. | Europa.außen.grenzen.innen | 20.00 | Butze
15.3. | Schöne neue Modewelt: Internationale Wertschöpfungsketten & Selbstorganisierung | 20.00 | Butze

23.3. | G20 alles nur Show… und warum wir nach Hamburg fahren | 20.00 | Linkes Zentrum
28.3. | Was ist Organizing? Ursprung, Geschichte, Entwicklung und Praxis. | 20.00 | Linkes Zentrum
3.4. | Offenes G20 Treffen für Interessierte – Raum für Diskussion | 19.00 | Butze

1.5. | Öffentliches Blockadetraining beim DGB-Fest | Johannes-Rau-Platz

9.5 | Gefahrengebiet Hamburg: mit Klobürsten gegen Räumpanzer | 20.00 | Linkes Zentrum
13. – 15.5. | Fotoaustellung: Gipfel, Gewalt, Gefahrengebiet | Vernissage 13.Mai | 20.00 | Punkt Komma Strich
14.6. | Transpi-Ausstellung | 13 h | Moskauer Park
14.6. | Letzte Infos | 20 | Linkes Zentrum


 

weitere Informationen zu den Protesten in Hamburg :
g20hamburg.org | facebook.com/G20Hamburg

SCHÖNE NEUE MODEWELT : INTERNATIONALE WERTSCHÖPFUNGSKETTE & SELBSTORGANISIERUNG Mi15.03.2017|20h|Butze

headerTIEEXCHAINSHorrende Überstunden, Löhne, die kein würdiges Leben ermöglichen, sexualisierte Gewalt am Arbeitsplatz sowie Angriffe auf unabhängige gewerkschaftliche Organisierung sind der Alltag in den Zulieferfabriken transnationaler Bekleidungsunternehmen.

Der politische Umgang damit beschränkt sich oft auf individuelle Konsumentscheidungen oder kollektive Empörung angesichts ausbeuterischer Arbeitsbedingungen. Anhand der Arbeit des Netzwerkes TI-xChains wollen wir mit Michael Fütterer über die Grenzen und Möglichkeiten von gewerk-schaftlichem Internationalismus diskutieren.

BUTZE – Kneipenkollektiv GmbH | küche | veranstaltungen – weißenburgstr 18 – düsseldorf – derendorf 

 

 

Sprengstoffanschlag am Wehrhahn

Am 27. Juli 2000 wurde ein Sprengstoffanschlag am S-Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn verübt. Bei dem Anschlag wurden zehn Personen, die regelmäßig um diese Uhrzeit von ihrem Deutschsprachkurs zurückkamen zum Teil schwer bis lebensgefährlich verletzt. Eine Betroffene verlor ihr ungeborenes Kind. Sechs der aus der ehemaligen Sowjetunion stammenden Geschädigten sind jüdischer Konfession.

Gestern (16 Jahre nach dem Anschlag) nahm die Polizei den mutmaßlichen Täter Ralf Spies fest.
Bereits einen Tag nach dem rassistischen und antisemitischen Terroranschlag hatte der Koordinierungskreis antifaschistischer Gruppen in Düsseldorf und Umland (Antifa-KOK) auf eine mögliche Verbindung von Ralf Spies mit dem Düsseldorfer Bombenanschlag hingewiesen. Dieser betrieb in unmittelbarer Nähe einen Militaria Laden und unterhielt gute Kontakte zur neonazistischen “Kameradschaft Düsseldorf” um Sven Skoda.

Wir bezweifeln die Einzeltäterthese der Polizei, und fordern weitere Ermittlung über diesen Ansatz hinaus. Spies war in neonazistische Strukturen eingebunden, und dieses politische Umfeld darf nicht vernachlässigt werden.

 

LO_Wehrhahn

Hier findet ihr Links zu Artikeln, die sich mit dem Thema beschäftigen: