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LOVE & SOLIDARITY STATT HATE & BRUTALITY

Purer Hass darf niemals siegen!

2,5 Jahre ist es inzwischen her, dass wir im Dezember 2016 unter dem Motto „Love & Solidarität“ eine Party im Linken Zentrum veranstalteten um Geld für das Rechtshilfekonto zu sammeln. Dieses Vorhaben ging dank einer beispiellosen Polizeieskalation im und vor dem Linken Zentrum kräftig in die Hose. Ihr erinnert euch vielleicht noch an die Berichte, wie die Polizei in einer Situation, in der die Party bereits beendet war und alle Anwesenden im Zentrum der Forderung nachkamen den Laden zu verlassen, mehrere Personen zu Boden brachte, schlug und mit Pfefferspray sprühte. Oder an die Übergriffe im Polizeirevier, wo am Boden gefesselte Menschen unter Zwang ausgezogen und geschlagen worden. Hier nochmal der ausführliche Bericht in der Terz.

Die Mühlen der Justiz mögen langsam mahlen, aber sie vergessen nicht. Vor kurzem bekamen drei der Opfer von Polizeigewalt, die wie üblich von der Polizei angeklagt worden ihrerseits gewalttätig gewesen zu sein, Strafbefehle in Höhe von mehreren tausenden Euro.

Nach Sichtung der Akten und anwaltlicher Beratung entschieden sie sich es nicht auf einen Prozess ankommen zu lassen, da die Einschätzung war, dass ihre Chancen gegen die abgesprochenen Aussagen von 8 Polizist*innen Recht zu bekommen, verschwindend gering wären. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war zudem, dass der ältere Polizist, der maßgeblich für die Eskalation verantwortlich war, inzwischen verstorben ist und seine widersprüchlichen Aussagen vor Gericht nicht mehr in Frage gestellt werden können.

Jetzt ist es an der Zeit für Love & Solidarity mit den Opfern der Polizeigewalt, die stellvertretend für uns und das Linke Zentrum die Strafe zahlen müssen. Spende einmalig auf das Rechtshilfekonto, richte einen Dauerauftrag ein ( auch kleine Beträge helfen ), denk dir mit deiner Gruppe eine Soliaktion aus oder kauf uns im Linken Zentrum oder beim Rock gegen Rechts eins dieser schicken Solifeuerzeuge ab.

Rechtshilfekonto:
Stadtsparkasse Düsseldorf
IBAN: DE 89 3005 0110 0063 0076 78
Stichwort: Love & Solidarity

DEMONSTRATION – FÜR EINE REBELLISCHE STADT

GEGEN AUSGRENZUNG & AUSVERKAUF!

Mit der Demonstration „Für eine rebellische Stadt – Gegen Ausgrenzung und Ausverkauf“ wollen wir für ein paar Stunden die Plätze und die Straßen zurückerobern, die den Menschen dieser Stadt als öffentlicher Raum zustehen.
Wir wollen zeigen: Es gibt in Düsseldorf großen Bedarf an sozialen und kulturellen Freiräumen und wir haben keine Lust mehr auf die teuren Mieten und die Verdrängung von Menschen, die scheinbar nicht ins Stadtbild passen!

Seit Jahren ebnet die Stadt den Investor*innen und Spekulant*innen den Weg nach Düsseldorf. Ob durch den Verkauf städtischer Grundstücke, die Unterstützung von Luxuswohnprojekten, durch die Verdrängung von Kulturorten oder durch die einseitige Fokussierung auf Prestige-Objekte und Events.

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Rassismus & extreme Rechte bekämpfen!

Demonstration gegen Stammtischhetzer und rechte Schläger

Heute waren 1200 Teilnehmer*innen bei der Demo “Rassismus & extreme Rechte bekämpfen”. Wir sind mega happy und freuen uns, dass ihr heute mit uns auf der Straße ward! Vielen Dank an alle die da waren.

Hier unsere Rede, die wir bei der Zischenkundgebung gehalten haben :

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner, Liebe Freundinnnen und Freunde,

wir, Antifaschistische Gruppen aus Düsseldorf, freuen uns, dass ihr heute so zahlreich erschienen seid, um 2019 mit einer klaren Ansage zu starten: Wir überlassen rechten Schlägertrupps, rassistischen „Patrioten“ und Neonazis keinen einzigen Stadtteil, keine einzige Straße und keinen einzigen Raum!

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Polizeigesetz NRW stoppen!

Hier unsere Rede von der Demonstration gegen das Polizeigesetz am 08.12.2018 in Düsseldorf gegen das neue Polizeigesetz NRW!

Hallo liebe Freundinnen und Freunde,
ich spreche zu euch als Vertreterin von I Furiosi, aus der Interventionistischen Linken aus Düsseldorf.

Wir demonstrieren heute gegen das neue Polizeigesetz. Ein Gesetz, was uns alle betreffen wird und einige in unterschiedlichen Formen auch schon jetzt betrifft.
Wir sind solidarisch mit den kurdischen Kämpfen und dem Widerstand in Kurdistan und in der Türkei, aber auch in Deutschland.

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Pressemitteilung: Antifaschist*innen kritisieren den Freispruch von Ralf S.

– Sie kündigen an ihn und die Düsseldorfer Neonazi-Szene weiterhin im Auge zu behalten

Mit dem Urteil des Landgerichts Düsseldorf vom 31.07.2018 wurde der Angeklagte Ralf S. vom Vorwurf des 12-fachen versuchten Mordes freigesprochen.
Antifaschist*innen zeigen sich vom dem Freispruch empört. Kai Rudolph, Sprecher antifaschistischer Gruppen aus Düsseldorf: „Der Freispruch ist für uns ein Skandal. Wir sind weiterhin von der Täterschaft von Ralf S. überzeugt. Das Gericht legte Zeug*innenaussagen und Indizien zueinseitig zu Gunsten von Ralf S. aus. Die Indizien die vorgetragen wurden waren unserer Ansicht nach erdrückend. Wie viele andere Prozessbeobachter*innen sind auch wir der Meinung, dass der Wehrhahn-Anschlag ohne S. nicht möglich gewesen ist.“

Gefordert ist weiterhin die vollständige Aufklärung des „Wehrhahn“-Komplexes. Etliche Fragen bleiben, trotz des Prozessendes, weiterhin offenbesonders die ungeklärte Rolle des NRW-Verfassungsschutzes in diesem Fall.

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Die (Alt)Stadt gehört allen

„Das Andreas Quartier bringt die hohe Lebensqualität der Stadt auf den Punkt. Vier Gebäude entstehen im Herzen der Stadt.“, so beschreibt der Immobilieninvestor Frankonia ihr neustes Prestigeprojekt inmitten der Düsseldorfer Altstadt. Das alte Amtsgericht wurde bereits 2007 vom Land NRW an den Privatinvestor verkauft. Zunächst sollte hier ein Hotel entstehen. Dieser Plan wurde jedoch zugunsten der Schaffung von Eigentumswohnungen verworfen. Insgesamt entstanden hier 267 Wohneinheiten mit Preisen von 4.400 bis 16.000 Euro pro Quadratmeter.

Damit sind ein weiteres Mal ohnehin knappe Flächen in der Stadt Düsseldorf privatisiert worden und kommen lediglich einer kleinen Gruppe von besonders zahlungskräftigen Menschen zu gute. Le Flair, FlinCarré, Heinrich Heine Gärten und das Andreas Quartier – Die Liste ließe sich ewig weiterführen. Es wird eng in der Stadt. Flächen sind begehrt und ökonomisch wie politisch hart umkämpft. Und während im hochpreisigen Sektor ständig neue Quartiere entstehen, wetteifern Geringverdiener_innen um die immer weniger werdenden bezahlbaren Wohnungen. Sie suchen über Monate, zahlen horrende Abschläge und drängen sich zu Dutzenden auf Besichtigungsterminen, nur um eine halbwegs erschwingliche Wohnung zu finden, welche am Ende oft weit über die Hälfte des Einkommens verschlingt. Wir haben es satt, dass die Politik trotz aller Versprechungen nicht dafür sorgt, dass Wohnraum für alle geschaffen wird. Sollte doch mal bezahlbarer Wohnraum realisiert werden,entsteht dieser meist am Stadtrand, in gesichtslosen Wohnparks, weitab von Einkaufsmöglichkeiten, Kulturangeboten und anderer urbaner Infrastruktur. Die begehrten Lagen im Stadtzentrum sind einem Investitionsstarken Klientel vorbehalten. Den Armen bleiben dann oft nur die Randbezirke oder sie müssen direkt in eine andere Stadt ziehen.

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Aber es geht nicht allein um Wohnraum. Es geht darum, wer an der Stadt teilhaben kann und wer nicht. Wer hat einen Anspruch auf urbanes Leben und wer muss draußen bleiben. Öffentliche Plätze verschwinden, Sitzgelegenheiten werden entfernt, Obdachlose vertrieben. Die Stadt wird in Wert gesetzt und wer finanziell nicht in der Lage ist zu konsumieren, wird ausgesperrt. Die Düsseldorfer Altstadt ist vielfältig. Tanzwütige, Obdachlose, Nachtschwärmer, Gastroangestellte, Kleinkünstler und Prekäre; sie alle und noch viele andere bevölkern die Altstadt. Jede und jeder von ihnen hat ein individuelles Recht auf Stadt, ein Recht auf Teilhabe und Gestaltung des Raumes in dem wir gemeinsam leben.

Das Land NRW, welches das alte Amtsgericht an den privaten Investor verkaufte, hätte die Gelegenheit gehabt, hier einen Ort entstehen zu lassen, der möglichst viele Menschen partizipieren läßt. Ein Kultur- oder Begegnungszentrum, Wohnraum für verschiedenen Bevölkerungsgruppen, Proberäume, was auch immer. Orte, die von den Menschen, die in dieser Stadt wohnen, mitgestaltet und geplant werden. Damit wurde wieder eine Chance vertan, Düsseldorf zu einer wirklich lebenswerten Stadt zu machen. Stattdessen wurde auch dieses Grundstück einfach an den Höchstbietenden verramscht und ein weiteres Luxus Quartier gebaut.

Wir wollen den Ausverkauf von Düsseldorf durch Akteure und Profiteure der neoliberalen Stadtentwicklung nicht weiter hinnehmen. Wir fordern ein Recht auf Stadt für alle, unabhängig des Einkommen, des Geschlechts oder der Herkunft. Nehmen wir uns das, was uns gehört. Die Stadt gehört uns.

WIR WERDEN 10 JAHRE ALT!

Freund*innen, alte Held*innen, Verbündete!

Sagt alles ab, macht drei Tage blau und sucht euren heißesten Fummel raus: i furiosi wird zehn, und wir wollen euch tanzen sehen!

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Seit einem Jahrzehnt sind und waren wir mit euch in Bewegung unterwegs. Wir haben mit euch die Kornfelder von Heiligendamm umgepflügt. Wir haben uns zusammen den Arsch in den Sitzblockaden in Dresden abgefroren. Wir sind gemeinsam über die Kiefern getanzt. Wir haben uns die Beine auf allerhand Na ziaufmärschen in den Bauch gestanden. Wir haben uns auf endlosen Plena genervt, uns angeschrien und uns kaputt gelacht und uns tolle Sachen ausgedacht.

Einige von uns sind woanders hingegangen, die anderen sind immer noch dabei, und viele neue tolle Menschen sind dazu gekommen.

Also machen wir weiter! Wir wollen 10 Jahre i furiosi mit euch allen feiern. Ab 20h gehts los im Hinterhof der Herzen mit Schnittchen & Schnäpschen, Show & Spektakel. Ab 22h geben wir die Plattenteller frei für Pop, trash und Tanzbeinchen.

Wir freuen uns auf euch, wer ein Bettchen braucht meldet sich bei uns, wir kriegen euch alle unter!

Eure i furiosi

G20 wir kommen!

Düsseldorf macht sich auf den Weg – mit einem Ahoi geht’s nach Hamburg!

Die Digitalminister*Innen der G20, die im Hyatt Hotel im Düsseldorfer Hafen nächtigen, treffen sich diesen Donnerstag und Freitag in der Stadt. Dies war uns eine hervorragende Gelegenheit im rheinischen Frühling für den gemeinsamen Widerstand gegen das G20-Treffen am 07.-08. Juli in Hamburg zu werben ( g20hamburg.org ) .

Wir wollen die Machtinszenierung der Gipfelteilnehmer*innen massenhaft und unberechenbar stören, blockieren und sabotieren.

Seit Januar findet in Düsseldorf eine Veranstaltungsreihe statt. Infos dazu bekommt ihr hier.
Zusätzlich könnt ihr uns eine mail schrieben ( info@ifuriosi.org ), und wir nehmen euch in den Infomailverteiler auf, rund um die G20 – Proteste, stattfinden Treffen & Informationen zu der Anreise nach Hamburg im Juli

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Veranstaltungsreihe | #NoG20Hamburg | Kommst du mit ins Gefahrengebiet?

Warum fahren wir am 7. & 8. Juli gemeinsam aus Düsseldorf zu den G20- Protesten nach Hamburg?


Wir fahren im Juli zu den Protesten nach Hamburg. Kommst du mit ?


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Die zwanzig wirtschaftlich und politisch mächtigsten Staaten der Welt versammeln sich am 7. – 8. Juli hinter hohen Mauern und vielen Polizeiketten zu einem Gipfeltreffen, um abgeschottet über ökonomische Fragen eines krisenhaften Kapitalismus zu sprechen.

Das Gastland Deutschland empfängt unter anderem Regierungschefs autoritärer Regime mit kriegsführenden Militärblöcken und Menschen, die die globale Ausbeutung vorantreiben und damit für Krieg, Flucht und Armut verantwortlich sind.

Wer zu G20 einlädt, lädt auch Proteste ein.
Unser Ziel: Die Machtinszenierung der Gipfelteilnehmer*innen massenhaft, unberechenbar und solidarisch stören, blockieren und sabotieren.

Bis zum Gipfeltreffen gibt es zahlreiche und vielfältige Veranstaltungen zu G20 mit vielen verschiedenen Themen, an vielen verschiedenen Orten, von vielen verschiedenen Gruppen, die unter dem Dach des antikapitalistischen Widerstandes zusammenkommen.
Denn genauso gehen wir auf die Straße: Solidarische Vielfalt als Einheit gegen Ultraliberale, Diktator*innen und Kriegsverbrecher*innen!


Informationen zu den anstehenden Veranstaltungen findet man auf Facebook oder hier : 

18.1. | Trumps Triumph – Durchbruch für eine rechte Internationale oder Weckruf für die Linke? | 19.30 | zakk
22.2. | Europa.außen.grenzen.innen | 20.00 | Butze
15.3. | Schöne neue Modewelt: Internationale Wertschöpfungsketten & Selbstorganisierung | 20.00 | Butze

23.3. | G20 alles nur Show… und warum wir nach Hamburg fahren | 20.00 | Linkes Zentrum
28.3. | Was ist Organizing? Ursprung, Geschichte, Entwicklung und Praxis. | 20.00 | Linkes Zentrum
3.4. | Offenes G20 Treffen für Interessierte – Raum für Diskussion | 19.00 | Butze

1.5. | Öffentliches Blockadetraining beim DGB-Fest | Johannes-Rau-Platz

9.5 | Gefahrengebiet Hamburg: mit Klobürsten gegen Räumpanzer | 20.00 | Linkes Zentrum
13. – 15.5. | Fotoaustellung: Gipfel, Gewalt, Gefahrengebiet | Vernissage 13.Mai | 20.00 | Punkt Komma Strich
14.6. | Transpi-Ausstellung | 13 h | Moskauer Park
14.6. | Letzte Infos | 20 | Linkes Zentrum


 

weitere Informationen zu den Protesten in Hamburg :
g20hamburg.org | facebook.com/G20Hamburg

SCHÖNE NEUE MODEWELT : INTERNATIONALE WERTSCHÖPFUNGSKETTE & SELBSTORGANISIERUNG Mi15.03.2017|20h|Butze

headerTIEEXCHAINSHorrende Überstunden, Löhne, die kein würdiges Leben ermöglichen, sexualisierte Gewalt am Arbeitsplatz sowie Angriffe auf unabhängige gewerkschaftliche Organisierung sind der Alltag in den Zulieferfabriken transnationaler Bekleidungsunternehmen.

Der politische Umgang damit beschränkt sich oft auf individuelle Konsumentscheidungen oder kollektive Empörung angesichts ausbeuterischer Arbeitsbedingungen. Anhand der Arbeit des Netzwerkes TI-xChains wollen wir mit Michael Fütterer über die Grenzen und Möglichkeiten von gewerk-schaftlichem Internationalismus diskutieren.

BUTZE – Kneipenkollektiv GmbH | küche | veranstaltungen – weißenburgstr 18 – düsseldorf – derendorf