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  • 4.12.17

    Bingo! Zocken für die Rechtshilfe

    BingoBei dem Rechtshilfe – BINGO! könnt ihr im schicken Outfit, locker und fröhlich den Spiel- & Schnapsgelüsten frönen, und dabei Geld für die Angeklagten, die Gefangenen und die von Repressionen Betroffenen ausgeben.
    Es wird großartige, ja fast atemberaubende Preise geben!

    Das gesammelte Geld wird an diejenigen gehen, die nach G20 von Repressionen betroffen sind und an die Düsseldorfer Rechtshilfegruppe. Diese existiert schon seit vielen Jahren und unterstützt Menschen, die wegen politischen Aktivitäten verfolgt und angeklagt werden. Die Rechtshilfegruppe arbeitet mit Rechtsanwält*innen zusammen, überlegt gemeinsam mit den Angeklagten eine politische und juristische Begleitung der Prozesse und macht Öffentlichkeitsarbeit.

    Wir versuchen kollektiv dafür zu sorgen, dass kein*e politische*r Genossin*e die Kosten alleine tragen muss.

    Eine Veranstaltung von der Rechtshilfegruppe Düsseldorf und i furiosi.

    Ort: Linkes Zentrum Düsseldorf

    Datum: 8.12.2018

    Beginn: 19:00Uhr

  • 25.10.17

    An der Uniklinik Düsseldorf wird für mehr Personal gestreikt. Wir unterstützen diese Auseinandersetzung und zeigen uns solidarisch mit den Streikenden!

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    Wir wollen ein Gesundheitssystem, das nicht nach den Regeln des Marktes funktioniert und Fürsorge und Zuwendung wegrationalisiert, sondern sich an den Bedürfnissen derjenigen orientiert, die es benötigen (und das ist jede*r Einzelne von uns!) und derer, die darin arbeiten. Materiell und ideologisch richtet sich dieses System gegen die Mehrheit der Bevölkerung.

    Die Auseinandersetzungen für mehr Personal können ein Anfang für einen grundlegenden Wechsel sein. Mehr Pflegepersonal ist der erste Schritt in die richtige Richtung und
    bedeutet nicht nur Entlastung, sondern rettet auch Leben.
    Nicht der Streik der Beschäftigten gefährdet unsere Gesundheit, der Normalbetrieb ist die Krise!
    Die Beschäftigten im Krankenhaus leisten elementare gesellschaftliche Arbeit, die nach Profitkriterien organisiert wird. Die Verschärfung des kapitalistischen Konkurrenzdenkens und das Ziel die Kosten zu senken, sorgen für sinkende Versorgungsqualität, da der größte Kostenfaktor bei den Angestellten gesehen wird.
    Dies führt im neoliberalen Vorzeigestaat Deutschland dazu, dass Menschen zwischen Sorgeverpflichtungen und zunehmend prekären Arbeitsverpflichtungen zerrieben werden.

    Verschärft wird die Situation durch ein Fallpauschalensystem, bei dem die Anzahl der zu versorgenden Patient*innen pro Pflegekraft um ca. 30 % gestiegen ist. 2004 wurde das System der DRGs (Diagnosis Relatet Groups) als zentrales Instrument der Neoliberalisierung eingeführt. Dabei werden die Krankenhäuser nicht mehr pro Tag, sondern pro Fall vergütet, dadurch entsteht der Anreiz möglichst viele Patient*innen in möglichst wenig Zeit und mit möglichst geringen Kosten zu behandeln. Darüber hinaus sind manche Diagnosen profitabler als andere, so dass es gleichzeitig zu Unter- und Überversorgung entlang von betriebswirtschaftlichen Interessen kommt.
    Gesundheit ist weder ein Kostenfaktor, noch eine Ware, sondern muss als Recht und Bedingung sozialer Teilhabe gesehen werden, dies gilt für Beschäftigte und Patient*innen.

    Wir sehen in der solidarischen und aktiven Unterstützung der Beschäftigten im Krankenhaus einen zentralen Hebel für den Kampf gegen die fortschreitende Ökonomisierung und den Arbeitskampf als zentralen strategischen Punkt für eine gesamtgesellschaftliche Aufwertung von Care Arbeit, bei der uns auch die feministische Dimension der Auseinandersetzungen motiviert, die überwiegend von Frauen durchgeführt wird. Die Entwicklung der Arbeitswelt führt zu einem Neoliberalismus, der durch die Privatisierung von Risiken und neuen Verantwortungsdiskursen geprägt ist. Die Familie wird dabei zur Herstellungsleistung von Arbeit benötigt, was zu einer Retraditionalisierung von Geschlechterverhältnissen führt.

    Wir wissen, dass grundsätzliche Probleme nicht alleine durch die Forderung nach mehr Personal gelöst werden können, doch der Kampf um gute und mehr soziale Dienstleistungen zeigt eine Perspektive für eine andere solidarische Gesellschaft, die sich an den menschlichen Bedürfnissen orientiert. Es geht nicht nur darum, Care reibungsloser oder besser zu organisieren, sondern darum, mit der neoliberalen Logik zu brechen und ganz andere Care-Praxen zu entwickeln.

    Die Beschäftigten beginnen, sich stärker zu organisieren und kollektiv zu wehren, wir möchten sie bei der Selbstermächtigung unterstützen. Für ein gutes Leben, das mehr ist als ein ständiges Rennen im Hamsterrad und gegen die wachsende Ökonomisierung und Sparpolitik.

    Düsseldorfer Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus

  • 16.7.17

    »Chef, sie sind zu schnell!« Ein BlockG20 Erlebnisbericht aus dem roten Finger

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    Freitag, 7 Uhr morgens, U-Bahnhaltestelle Berliner Tor: Circa 250 Aktivist_innen haben sich in aller Frühe den Wecker gestellt um rechtzeitig hier zu sein. Das Ziel: Mit möglichst Vielen auf eine der Protokoll-Strecken in der 38 km2 großen Verbotszone zu kommen, auf denen die Delegationen sowie Erdogan, Trump und Co. zu den Messehallen gebracht werden, und diese zu blockieren. Diese sollen natürlich unbedingt frei bleiben und es wäre eine herbe Niederlage für Polizei und Politik wenn uns dies gelänge. Herausforderung angenommen!

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  • 28.6.17

    Jetzt noch schnell ein Ticket für den G20 Gipfel in Hamburg sichern!

    Kauft euch schnell noch ein paar Tickets. Am Sonntag den 2. Juli um 15Uhr gibt’s das letzte Info Treffen im Linkes Zentrum • Hinterhof. Dort ist die letzte Chance noch einmal Tickets zu kaufen. Vorher könnt ihr auch in der Bibabuze Tickets kaufen oder online bestellen per Mail an info@ifuriosi.orgticket

  • 13.6.17

    Wir fahren nach Hamburg (Teil 1)

    Kommst du mit ins Gefahrengebiet?

     

    Kommst du mit nach Hamburg? Für Fähren statt Frontex, für grenzenlose Solidarität und gegen das ekelhafte System, aufrechterhalten von den G20!

     
    Wir wollen gern mit Euch zusammen im Juli in Hamburg ein Zeichen setzen – also sattelt Eure Einkaufswagen, zieht Eure Superwoman-Umhänge an und macht Euch mit uns auf den Weg! Bringt gerne auch Eure Lieblingsmenschen und Freund*innen mit.

  • 31.5.17

    G20 – Die „Geschäftsbedingungen“ des globalen Kapitalismus Zeitung der Interventionistischen Linken zum G20 erschienen

    g20massenzeitungZuerst als Beilage von analyse & kritik – jetzt auch bei allen [iL*]-Gruppen erhältlich: Die neue Zeitung der Interventionistischen Linken zum G20.

     

    G20 – Die „Geschäftsbedingungen“ des globalen Kapitalismus

    G20 in Hamburg. Die „Leader“ dieser Welt tre en sich. Die „Bösen“ und die „Guten“. Die Erdoğans und Putins und Trumps dieser Welt und die Trudeaus und Merkels. Und die dazwischen. Ihre Positionen so weit auseinander, eine Einigung unvorstellbar. So scheint zumindest die öffentliche Wahrnehmung. Was wollen die? Was soll das Ganze? Wann und wie und wofür sind die G20 entstanden?
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  • 7.5.17

    Fotoausstellung: Gipfel, Gewalt, Gefahrengebiet

    gefahrAm Samstag, den 13. Mai laden wir Euch herzlich zur Fotoausstellung zum Thema: Gipfel, Gewalt, Gefahrengebiet ein.

    Dazu wird es am Montag, den 15. Mai, um 18:00 Uhr eine Informationsveranstaltung „Gefahrengebiet Hamburg“ anlässlich des G20 Gipfels geben.

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    Im Juli findet der G20-Gipfel in Hamburg statt, geschützt von einem Massiven Sicherheitsapparet treffen sich dort die RegierungschefInnen der reichtesten und mächtigsten Staaten der Erde. Halb Hamburg soll zum Gefahrengebiet werden, denn der Gipfel findet mitten in der Stadt statt.

    In den vergangenen Jahren gab es immer wieder massive Proteste gegen den Gipfel der Herrschenden, sodass immer größere Zäune gebaut wurden, damit die immer gewalttätigeren abgeschottet
    werden.

    Die Ausstellung zeigt Proteste gegen die Gipfel, aber auch die Miltarisierung des Sicherheitsapparates und die von ihm ausgehende Gewalt. Außerdem gibt es Informationen zum bevorstehenden G20 – Gipfel in Hamburg.

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  • 28.4.17

    Solitickets für die Proteste gegen den G20 Gipfel in Hamburg

    Politik kostet Geld, vor allem die Anreise von unseren Freundinnen und Freunden aus andren Europäischen Ländern zu den Protesten gegen den G20 Gipfel in Hamburg verschlingen Unmengen an Euros. Da wir unsere Genossen_Innen nicht allein auf diesen Kosten sitzen lassen wollen, verkaufen wir Solitickets mit, welchen ihr uns Unterstützen könnt.soli

    Verkaufsstellen:

    BiBa Butze – Buchhandlung, Aachener Str. 1, 40223 Düsseldorf

    Butze – Kneipenkollektiv, Weißenburgstraße 18, 40476 Düsseldorf

     

  • 18.4.17

    G20 wir kommen!

    Düsseldorf macht sich auf den Weg – mit einem Ahoi geht’s nach Hamburg!

    Die Digitalminister*Innen der G20, die im Hyatt Hotel im Düsseldorfer Hafen nächtigen, treffen sich diesen Donnerstag und Freitag in der Stadt. Dies war uns eine hervorragende Gelegenheit im rheinischen Frühling für den gemeinsamen Widerstand gegen das G20-Treffen am 07.-08. Juli in Hamburg zu werben ( g20hamburg.org ) .

    Wir wollen die Machtinszenierung der Gipfelteilnehmer*innen massenhaft und unberechenbar stören, blockieren und sabotieren.

    Seit Januar findet in Düsseldorf eine Veranstaltungsreihe statt. Infos dazu bekommt ihr hier.
    Zusätzlich könnt ihr uns eine mail schrieben ( info@ifuriosi.org ), und wir nehmen euch in den Infomailverteiler auf, rund um die G20 – Proteste, stattfinden Treffen & Informationen zu der Anreise nach Hamburg im Juli

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  • 14.2.17

    Veranstaltungsreihe | #NoG20Hamburg | Kommst du mit ins Gefahrengebiet?

    Warum fahren wir am 7. & 8. Juli gemeinsam aus Düsseldorf zu den G20- Protesten nach Hamburg?


    Wir fahren im Juli zu den Protesten nach Hamburg. Kommst du mit ?


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    Die zwanzig wirtschaftlich und politisch mächtigsten Staaten der Welt versammeln sich am 7. – 8. Juli hinter hohen Mauern und vielen Polizeiketten zu einem Gipfeltreffen, um abgeschottet über ökonomische Fragen eines krisenhaften Kapitalismus zu sprechen.

    Das Gastland Deutschland empfängt unter anderem Regierungschefs autoritärer Regime mit kriegsführenden Militärblöcken und Menschen, die die globale Ausbeutung vorantreiben und damit für Krieg, Flucht und Armut verantwortlich sind.

    Wer zu G20 einlädt, lädt auch Proteste ein.
    Unser Ziel: Die Machtinszenierung der Gipfelteilnehmer*innen massenhaft, unberechenbar und solidarisch stören, blockieren und sabotieren.

    Bis zum Gipfeltreffen gibt es zahlreiche und vielfältige Veranstaltungen zu G20 mit vielen verschiedenen Themen, an vielen verschiedenen Orten, von vielen verschiedenen Gruppen, die unter dem Dach des antikapitalistischen Widerstandes zusammenkommen.
    Denn genauso gehen wir auf die Straße: Solidarische Vielfalt als Einheit gegen Ultraliberale, Diktator*innen und Kriegsverbrecher*innen!


    Informationen zu den anstehenden Veranstaltungen findet man auf Facebook oder hier : 

    18.1. | Trumps Triumph – Durchbruch für eine rechte Internationale oder Weckruf für die Linke? | 19.30 | zakk
    22.2. | Europa.außen.grenzen.innen | 20.00 | Butze
    15.3. | Schöne neue Modewelt: Internationale Wertschöpfungsketten & Selbstorganisierung | 20.00 | Butze

    23.3. | G20 alles nur Show… und warum wir nach Hamburg fahren | 20.00 | Linkes Zentrum
    28.3. | Was ist Organizing? Ursprung, Geschichte, Entwicklung und Praxis. | 20.00 | Linkes Zentrum
    3.4. | Offenes G20 Treffen für Interessierte – Raum für Diskussion | 19.00 | Butze

    1.5. | Öffentliches Blockadetraining beim DGB-Fest | Johannes-Rau-Platz

    9.5 | Gefahrengebiet Hamburg: mit Klobürsten gegen Räumpanzer | 20.00 | Linkes Zentrum
    13. – 15.5. | Fotoaustellung: Gipfel, Gewalt, Gefahrengebiet | Vernissage 13.Mai | 20.00 | Punkt Komma Strich
    14.6. | Transpi-Ausstellung | 13 h | Moskauer Park
    14.6. | Letzte Infos | 20 | Linkes Zentrum


     

    weitere Informationen zu den Protesten in Hamburg :
    g20hamburg.org | facebook.com/G20Hamburg

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