. .
  • 9.10.17 – Recht auf Stadt

    Die (Alt)Stadt gehört allen

    „Das Andreas Quartier bringt die hohe Lebensqualität der Stadt auf den Punkt. Vier Gebäude entstehen im Herzen der Stadt.“, so beschreibt der Immobilieninvestor Frankonia ihr neustes Prestigeprojekt inmitten der Düsseldorfer Altstadt. Das alte Amtsgericht wurde bereits 2007 vom Land NRW an den Privatinvestor verkauft. Zunächst sollte hier ein Hotel entstehen. Dieser Plan wurde jedoch zugunsten der Schaffung von Eigentumswohnungen verworfen. Insgesamt entstanden hier 267 Wohneinheiten mit Preisen von 4.400 bis 16.000 Euro pro Quadratmeter.

    Damit sind ein weiteres Mal ohnehin knappe Flächen in der Stadt Düsseldorf privatisiert worden und kommen lediglich einer kleinen Gruppe von besonders zahlungskräftigen Menschen zu gute. Le Flair, FlinCarré, Heinrich Heine Gärten und das Andreas Quartier – Die Liste ließe sich ewig weiterführen. Es wird eng in der Stadt. Flächen sind begehrt und ökonomisch wie politisch hart umkämpft. Und während im hochpreisigen Sektor ständig neue Quartiere entstehen, wetteifern Geringverdiener_innen um die immer weniger werdenden bezahlbaren Wohnungen. Sie suchen über Monate, zahlen horrende Abschläge und drängen sich zu Dutzenden auf Besichtigungsterminen, nur um eine halbwegs erschwingliche Wohnung zu finden, welche am Ende oft weit über die Hälfte des Einkommens verschlingt. Wir haben es satt, dass die Politik trotz aller Versprechungen nicht dafür sorgt, dass Wohnraum für alle geschaffen wird. Sollte doch mal bezahlbarer Wohnraum realisiert werden,entsteht dieser meist am Stadtrand, in gesichtslosen Wohnparks, weitab von Einkaufsmöglichkeiten, Kulturangeboten und anderer urbaner Infrastruktur. Die begehrten Lagen im Stadtzentrum sind einem Investitionsstarken Klientel vorbehalten. Den Armen bleiben dann oft nur die Randbezirke oder sie müssen direkt in eine andere Stadt ziehen.

    allesfüralle

    Aber es geht nicht allein um Wohnraum. Es geht darum, wer an der Stadt teilhaben kann und wer nicht. Wer hat einen Anspruch auf urbanes Leben und wer muss draußen bleiben. Öffentliche Plätze verschwinden, Sitzgelegenheiten werden entfernt, Obdachlose vertrieben. Die Stadt wird in Wert gesetzt und wer finanziell nicht in der Lage ist zu konsumieren, wird ausgesperrt. Die Düsseldorfer Altstadt ist vielfältig. Tanzwütige, Obdachlose, Nachtschwärmer, Gastroangestellte, Kleinkünstler und Prekäre; sie alle und noch viele andere bevölkern die Altstadt. Jede und jeder von ihnen hat ein individuelles Recht auf Stadt, ein Recht auf Teilhabe und Gestaltung des Raumes in dem wir gemeinsam leben.

    Das Land NRW, welches das alte Amtsgericht an den privaten Investor verkaufte, hätte die Gelegenheit gehabt, hier einen Ort entstehen zu lassen, der möglichst viele Menschen partizipieren läßt. Ein Kultur- oder Begegnungszentrum, Wohnraum für verschiedenen Bevölkerungsgruppen, Proberäume, was auch immer. Orte, die von den Menschen, die in dieser Stadt wohnen, mitgestaltet und geplant werden. Damit wurde wieder eine Chance vertan, Düsseldorf zu einer wirklich lebenswerten Stadt zu machen. Stattdessen wurde auch dieses Grundstück einfach an den Höchstbietenden verramscht und ein weiteres Luxus Quartier gebaut.

    Wir wollen den Ausverkauf von Düsseldorf durch Akteure und Profiteure der neoliberalen Stadtentwicklung nicht weiter hinnehmen. Wir fordern ein Recht auf Stadt für alle, unabhängig des Einkommen, des Geschlechts oder der Herkunft. Nehmen wir uns das, was uns gehört. Die Stadt gehört uns.

  • 14.9.17

    WIR WERDEN 10 JAHRE ALT!

    Freund*innen, alte Held*innen, Verbündete!

    Sagt alles ab, macht drei Tage blau und sucht euren heißesten Fummel raus: i furiosi wird zehn, und wir wollen euch tanzen sehen!

    party

    Seit einem Jahrzehnt sind und waren wir mit euch in Bewegung unterwegs. Wir haben mit euch die Kornfelder von Heiligendamm umgepflügt. Wir haben uns zusammen den Arsch in den Sitzblockaden in Dresden abgefroren. Wir sind gemeinsam über die Kiefern getanzt. Wir haben uns die Beine auf allerhand Na ziaufmärschen in den Bauch gestanden. Wir haben uns auf endlosen Plena genervt, uns angeschrien und uns kaputt gelacht und uns tolle Sachen ausgedacht.

    Einige von uns sind woanders hingegangen, die anderen sind immer noch dabei, und viele neue tolle Menschen sind dazu gekommen.

    Also machen wir weiter! Wir wollen 10 Jahre i furiosi mit euch allen feiern. Ab 20h gehts los im Hinterhof der Herzen mit Schnittchen & Schnäpschen, Show & Spektakel. Ab 22h geben wir die Plattenteller frei für Pop, trash und Tanzbeinchen.

    Wir freuen uns auf euch, wer ein Bettchen braucht meldet sich bei uns, wir kriegen euch alle unter!

    Eure i furiosi

  • 16.7.17 – und der ganze Rest

    »Chef, sie sind zu schnell!« Ein BlockG20 Erlebnisbericht aus dem roten Finger

    block g20 schauer

    Freitag, 7 Uhr morgens, U-Bahnhaltestelle Berliner Tor: Circa 250 Aktivist_innen haben sich in aller Frühe den Wecker gestellt um rechtzeitig hier zu sein. Das Ziel: Mit möglichst Vielen auf eine der Protokoll-Strecken in der 38 km2 großen Verbotszone zu kommen, auf denen die Delegationen sowie Erdogan, Trump und Co. zu den Messehallen gebracht werden, und diese zu blockieren. Diese sollen natürlich unbedingt frei bleiben und es wäre eine herbe Niederlage für Polizei und Politik wenn uns dies gelänge. Herausforderung angenommen!

    Weiter lesen

  • 28.6.17 – und der ganze Rest

    Jetzt noch schnell ein Ticket für den G20 Gipfel in Hamburg sichern!

    Kauft euch schnell noch ein paar Tickets. Am Sonntag den 2. Juli um 15Uhr gibt’s das letzte Info Treffen im Linkes Zentrum • Hinterhof. Dort ist die letzte Chance noch einmal Tickets zu kaufen. Vorher könnt ihr auch in der Bibabuze Tickets kaufen oder online bestellen per Mail an info@ifuriosi.orgticket

  • 13.6.17 – und der ganze Rest

    Wir fahren nach Hamburg (Teil 1)

    Kommst du mit ins Gefahrengebiet?

     

    Kommst du mit nach Hamburg? Für Fähren statt Frontex, für grenzenlose Solidarität und gegen das ekelhafte System, aufrechterhalten von den G20!

     
    Wir wollen gern mit Euch zusammen im Juli in Hamburg ein Zeichen setzen – also sattelt Eure Einkaufswagen, zieht Eure Superwoman-Umhänge an und macht Euch mit uns auf den Weg! Bringt gerne auch Eure Lieblingsmenschen und Freund*innen mit.

  • 31.5.17 – und der ganze Rest

    G20 – Die „Geschäftsbedingungen“ des globalen Kapitalismus Zeitung der Interventionistischen Linken zum G20 erschienen

    g20massenzeitungZuerst als Beilage von analyse & kritik – jetzt auch bei allen [iL*]-Gruppen erhältlich: Die neue Zeitung der Interventionistischen Linken zum G20.

     

    G20 – Die „Geschäftsbedingungen“ des globalen Kapitalismus

    G20 in Hamburg. Die „Leader“ dieser Welt tre en sich. Die „Bösen“ und die „Guten“. Die Erdoğans und Putins und Trumps dieser Welt und die Trudeaus und Merkels. Und die dazwischen. Ihre Positionen so weit auseinander, eine Einigung unvorstellbar. So scheint zumindest die öffentliche Wahrnehmung. Was wollen die? Was soll das Ganze? Wann und wie und wofür sind die G20 entstanden?
    Weiter lesen

  • 7.5.17 – und der ganze Rest

    Fotoausstellung: Gipfel, Gewalt, Gefahrengebiet

    gefahrAm Samstag, den 13. Mai laden wir Euch herzlich zur Fotoausstellung zum Thema: Gipfel, Gewalt, Gefahrengebiet ein.

    Dazu wird es am Montag, den 15. Mai, um 18:00 Uhr eine Informationsveranstaltung „Gefahrengebiet Hamburg“ anlässlich des G20 Gipfels geben.

    ————————–————–

    Im Juli findet der G20-Gipfel in Hamburg statt, geschützt von einem Massiven Sicherheitsapparet treffen sich dort die RegierungschefInnen der reichtesten und mächtigsten Staaten der Erde. Halb Hamburg soll zum Gefahrengebiet werden, denn der Gipfel findet mitten in der Stadt statt.

    In den vergangenen Jahren gab es immer wieder massive Proteste gegen den Gipfel der Herrschenden, sodass immer größere Zäune gebaut wurden, damit die immer gewalttätigeren abgeschottet
    werden.

    Die Ausstellung zeigt Proteste gegen die Gipfel, aber auch die Miltarisierung des Sicherheitsapparates und die von ihm ausgehende Gewalt. Außerdem gibt es Informationen zum bevorstehenden G20 – Gipfel in Hamburg.

    facebookevent

  • 28.4.17 – und der ganze Rest

    Solitickets für die Proteste gegen den G20 Gipfel in Hamburg

    Politik kostet Geld, vor allem die Anreise von unseren Freundinnen und Freunden aus andren Europäischen Ländern zu den Protesten gegen den G20 Gipfel in Hamburg verschlingen Unmengen an Euros. Da wir unsere Genossen_Innen nicht allein auf diesen Kosten sitzen lassen wollen, verkaufen wir Solitickets mit, welchen ihr uns Unterstützen könnt.soli

    Verkaufsstellen:

    BiBa Butze – Buchhandlung, Aachener Str. 1, 40223 Düsseldorf

    Butze – Kneipenkollektiv, Weißenburgstraße 18, 40476 Düsseldorf

     

  • 20.4.17 – Antifa

    Gemeinsame Anreise aus Düsseldorf nach Köln

    solidariAm 22. April 2017 werden wir den AfD-Bundesparteitag gemeinsam mit vielen Aktivist*innen aus anderen Städten blockieren. Wir beteiligen uns in Köln an dem Konzept von Solidarität statt Hetze! (noafd-koeln.org). Die Blockaden in Köln beginnen um 07:00 Uhr. Das heißt für uns: Früh aufstehen! Zur gemeinsamen Anreise aus Düsseldorf treffen wir uns um 06:20 Uhr am UFA Kino am Hauptbahnhof.

  • 18.4.17 – und der ganze Rest

    G20 wir kommen!

    Düsseldorf macht sich auf den Weg – mit einem Ahoi geht’s nach Hamburg!

    Die Digitalminister*Innen der G20, die im Hyatt Hotel im Düsseldorfer Hafen nächtigen, treffen sich diesen Donnerstag und Freitag in der Stadt. Dies war uns eine hervorragende Gelegenheit im rheinischen Frühling für den gemeinsamen Widerstand gegen das G20-Treffen am 07.-08. Juli in Hamburg zu werben ( g20hamburg.org ) .

    Wir wollen die Machtinszenierung der Gipfelteilnehmer*innen massenhaft und unberechenbar stören, blockieren und sabotieren.

    Seit Januar findet in Düsseldorf eine Veranstaltungsreihe statt. Infos dazu bekommt ihr hier.
    Zusätzlich könnt ihr uns eine mail schrieben ( info@ifuriosi.org ), und wir nehmen euch in den Infomailverteiler auf, rund um die G20 – Proteste, stattfinden Treffen & Informationen zu der Anreise nach Hamburg im Juli

    17634345_1851545184870909_3841281333634096709_n

    17795864_1851545194870908_7694739706975104268_n17760122_1851545298204231_8440151359877762139_n

    17796245_1851545281537566_2302699572121080103_n

Seite 1 von 612345...Letzte »